Muster Gruendungsprotokoll der Ortmund Krauß Unternehmensberatung Ges. mit beschränkter Haftung aus München

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 26668

Heute, den 20.04.2019, erschienen vor mir, Valentin Reimer, Notar mit dem Amtssitz in München,

1) Frau Egomar Knoblauch,
2) Herr Rebecka Bottminger,
3) Herr Hermine Erdmann,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Ortmund Krauß Unternehmensberatung Ges. mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in München.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Schuhe Vorbemerkung Bestandteile Funktion Geschichte Kategorisierung Schuhmodelle Maßschuhe und Konfektionsschuhe Materialien Herstellung Preisstrukturen und Markt Schuhpflege Auswahl passender Schuhe Schuhmuseen Synonyme Verwandte Themen Heraldik Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 114114 Euro (i. W. eins eins vier eins eins vier Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau Egomar Knoblauch uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 74164 Euro
(i. W. sieben vier eins sechs vier Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr Rebecka Bottminger uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 30793 Euro
(i. W. drei null sieben neun drei Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr Hermine Erdmann uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 9157 Euro
(i. W. neun eins fünf sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr Ortmund Krauß,geboren am 8.2.1956 , wohnhaft in München, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar Valentin Reimer insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Antje Berger Orthopädieschuhtechnik Ges. m. b. Haftung aus Erfurt

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Antje Berger Orthopädieschuhtechnik Ges. m. b. Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.AntjeBergerOrthopädieschuhtechnikGes.m.b.Haftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

Antje Berger Orthopädieschuhtechnik Ges. m. b. Haftung
Antje Berger
D-24170 Erfurt
Registernummer 193653
Registergericht Amtsgericht Erfurt

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.AntjeBergerOrthopädieschuhtechnikGes.m.b.Haftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

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§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Antje Berger Orthopädieschuhtechnik Ges. m. b. Haftung
Antje Berger
D-24170 Erfurt
Registernummer 193653
Registergericht Amtsgericht Erfurt
E-Mail info@AntjeBergerOrthopädieschuhtechnikGes.m.b.Haftung.de
Telefax 034466534
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

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§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Antje Berger Orthopädieschuhtechnik Ges. m. b. Haftung
Antje Berger
D-24170 Erfurt
E-Mail info@AntjeBergerOrthopädieschuhtechnikGes.m.b.Haftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

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§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 03903 793190
E-Mail: info@AntjeBergerOrthopädieschuhtechnikGes.m.b.Haftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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Tourist sowie Fremdenverkehr ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Siehe auch: Tourist (Begriffsklärung) bzw. Fremdenverkehr (Begriffsklärung).

Touristen auf Fotosafari in der Serengeti, Tansania
Touristen beim Glockenspiel am Münchener Marienplatz
Der Verkauf einheimischer Handarbeiten an Touristen stellt in Namibia eine wichtige Einnahmequelle dar

Tourismus, auch Touristik, Fremdenverkehr, ist ein Überbegriff für Reisen einschließlich Reisebranche, das Gastgewerbe und die Freizeit­wirtschaft. Tourismus wird in verschiedene Kategorien untergeordnet, z. B. mit welchem Verkehrsmittel man reist oder um welche Art von Reisen es sich handelt (Safari, Erholungsurlaub etc.). Der Ausdruck Tourismus ist seit den 1980er Jahren gebräuchlich, bis dahin wurde der Wirtschaftszweig und dieses Gesellschaftsphänomen als Fremdenverkehr bezeichnet. Es wird nicht mehr zwischen Tourismusangeboten für Zugereiste und Menschen aus der näheren Umgebung unterschieden, so dass oft der Begriff Tourismus- und Freizeitwirtschaft benutzt wird.

Als wirtschaftliche Grundlage des Tourismus gelten im Wesentlichen die Kulturgüter und die Natur des Reiseortes.[1] Die Branche zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. 2004 wurden nach Angaben der Welttourismusorganisation in diesem Bereich Erlöse von etwa 623 Milliarden US-Dollar erzielt. Mit weltweit rund 100 Millionen Beschäftigten gilt der Tourismus als einer der bedeutendsten Arbeitgeber. Grenzüberschreitende Reisen machen 25 bis 30 Prozent des Welthandels in diesem Dienstleistungs­bereich aus. Auswertungen und Trends zum Thema liefert die Tourismusstatistik. Etwa 8 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen entfallen auf den globalen Tourismus.[2]

Inhaltsverzeichnis

1 Wortentwicklung, Definitionen
2 Das Wortfeld „Fremde / Fremdenverkehr“ in der Kritik
3 Segmente des Tourismus
4 Geschichte

4.1 Entwicklung des Reisens, der Urlaubs- und Freizeitgestaltung und des Tourismus
4.2 Gesellschaftliche Bedeutung
4.3 Kulturelle Auswirkungen
4.4 Auswirkungen auf Umwelt und Natur
4.5 Sanfter und nachhaltiger Tourismus als Gegenmodell
4.6 Fairer Handel im Tourismus

5 Zukunft

5.1 Trends
5.2 Aussichten
5.3 Probleme

6 Wirtschaftliche Bedeutung

6.1 Weltweit
6.2 Tourismusländer
6.3 Deutschland

6.3.1 Deutsche Touristen
6.3.2 Tourismus in Deutschland

6.4 Österreich
6.5 Schweiz
6.6 Südtirol
6.7 Weitere europäische Länder
6.8 Tourismusstatistiken

7 Tourismusmarketing
8 Strukturen und Organisation

8.1 International
8.2 Europa
8.3 National
8.4 Regional und lokal
8.5 Tourismusmessen

9 Tourismusberufe und Ausbildung

9.1 Ausbildungsstätten und Studienorte in Deutschland

9.1.1 Studiengänge (Bachelor)
9.1.2 Studiengänge (Master)
9.1.3 Ausbildungsgänge

9.2 Ausbildung in Österreich

10 Tourismusforschung
11 Rechtliche Stellung der Touristen
12 Siehe auch
13 Literatur
14 Weblinks
15 Einzelnachweise

Wortentwicklung, Definitionen

Das Wort Tourismus (englisch tourism, französisch tourisme) geht zurück auf das französische Substantiv le tour (= Reise, auch Rundgang, Spaziergang). Belegt ist es erstmals um 1800 im Englischen, im Französischen taucht er 1816 auf und im Deutschen um 1830.

Die französischen Wörter tourisme und touriste wurden als offizielle Bezeichnungen erstmals vom Völkerbund verwendet, um Reisende zu beschreiben, die mehr als 24 Stunden im Ausland verbringen. Der Völkerbund hatte Französisch als Verkehrssprache.

Ganzjährig: Madeira-Tourismus

Tourismus kann folgendermaßen definiert werden: Die in einem bestimmten Ort oder Gebiet durch den Zustrom von Zugereisten oder wenigstens nicht dort Ansässigen (Freizeitreisenden, Geschäftsreisenden, Verwandten- und Bekanntenbesuchern, Eigentümern bzw. Mietern von Wochenendhäusern und Zweitwohnungen)[3] entstehende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderung und die daraus dort und anderswo resultierende Industrie oder Tätigkeit. Aus beruflichen Gründen täglich in einen anderen Ort fahrende Unternehmer oder Arbeitskräfte (Pendler) werden hier nicht erfasst.

„Touristen sind Personen, die zu Orten außerhalb ihres gewöhnlichen Umfeldes reisen und sich dort für nicht mehr als ein Jahr aufhalten aus Freizeit- oder geschäftlichen Motiven, die nicht mit der Ausübung einer bezahlten Aktivität am besuchten Ort verbunden sind.“

– Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO)

Das Bildungswesen bleibt bei diesen Definitionen weitgehend ausgeklammert. Befindet sich ein Student, der aus seinem Wohnort für zehn Monate in ein Studentenheim einer Universitätsstadt zieht, dort aus „geschäftlichen Motiven“? Wird diese Frage bejaht, so lassen seine 300 Nächtigungen in diesem Heim ohne Weiteres in die Tourismusergebnisse der Universitätsstadt aufnehmen. In der praktischen Anwendung der Definitionen bestehen in Europa unterschiedliche Vorgangsweisen, soweit eine amtliche Tourismusstatistik überhaupt geführt wird.

Für einen erweiterten Begriff von Tourismus- und Freizeitwirtschaft wird der nicht-touristische Freizeitkonsum der Ortsansässigen am Wohnort hinzugerechnet.[3] Dieses volkswirtschaftliche Konzept erfordert nicht mehr, gleiches Verhalten (etwa Kinobesuch, Baden, Schifahren) in der Skalierung der jeweiligen Ortsansässigkeit (einer Stadt, einer Region, eines Staates) getrennt zu betrachten und mehrfach zu erheben. Damit zerfällt Tourismus- und Freizeitwirtschaftliche Rechnung in drei Bilanzen, Incoming (in eine Region Einreisende, von außen eingebrachte Dienstleistungen), Outgoing und Binnentourismus (Freizeit und Tourismuswirtschaft der Bewohner der Region). So lassen sich soziologisch-geographisch etwa typische Tourismusregionen (hohe Wertschöpfung, hoher Incoming Tourismus) oder „lebendige“ Regionen (hoher Binnenanteil) feststellen.

Siehe auch: Geschichte der Tourismusforschung

Das Wortfeld „Fremde / Fremdenverkehr“ in der Kritik

Das Englische und das Französische kennen nur die Bezeichnung „tourism“ bzw. «tourisme», das Deutsche hingegen noch die ältere Bezeichnung Fremdenverkehr. Im deutschen Sprachgebrauch tauchte die Bezeichnung „Tourismus“ in den 1960er Jahren auf. Seit den 1980er Jahren wurden die Bezeichnungen vieler offizieller Fremdenverkehrsinstitutionen im deutschen Sprachraum auf Tourismus umgestellt, da Gäste nicht länger als „Fremde“ bezeichnet werden sollten, weil bei der Verwendung des Begriffs „Fremder“ leicht die Konnotation „Fremdenfeindlichkeit“ aufkommt und der Volkswirtschaft nützliche Menschen nicht abgeschreckt werden sollen. Dass Reisende tatsächlich keineswegs immer bei Einheimischen willkommen sind, zeigt die um 2000 aufgetauchte Wortprägung Kriminaltourismus. Ebenso unwillkommen sind vielen Einheimischen solche Reisenden, die als Nicht-EU-Inländer mit einem Touristenvisum in ein Land der EU einreisen, um sich dort dauerhaft illegal aufzuhalten (und zu arbeiten).

Segmente des Tourismus

Unter den Begriff Tourismus fallen unterschiedliche Reisearten und -formen. Diese lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien klassifizieren, wobei sich demographische von verhaltensorientierten Kriterien unterscheiden lassen. Üblich sind Klassifikationen z. B. nach Motivation (z. B. Kultur- oder Bildungstourismus, naturnaher Tourismus, Sporttourismus etc.), Dauer, Organisationsform (Individual-/Veranstalterreisen), Teilnehmerzahl (Massen-/Exklusivtourismus), Zielort, Entfernung, Transportmittel, Ökobilanz (Sanfter Tourismus), Herkunft der Touristen (Ausländer-/Binnentourismus), Unterkunftsart, Alter, Familienstand und Reisezeit.[4]

Darüber hinaus gibt es noch Bezeichnungen für Tourismus-Phänomene, die in der Presse und in der Umgangssprache zu finden sind, die aber in der Tourismus-Branche selbst und der Werbung meist keine Verwendung finden, so die Bezeichnungen Sextourismus, Sauftourismus, Ballermann-Tourismus, Party-Tourismus etc.

Geschichte

Entwicklung des Reisens, der Urlaubs- und Freizeitgestaltung und des Tourismus

Hauptartikel: Geschichte des Reisens
Prinz Ladislaus Sigismund von Polen besucht Galerie von Cornelis van der Geest in Brüssel im Jahre 1624.

Waren es anfangs praktische Gründe wie die Suche nach Nahrungsplätzen oder Wasser oder die Flucht vor Naturkatastrophen, die Menschen zu Reisenden werden ließen, so änderten sich die Gründe nach ihrem Sesshaftwerden.

Schon im alten Ägypten und in anderen Hochkulturen auf allen Kontinenten gab (und gibt) es Fahrten bzw. Reisen aus religiösen Gründen: Wallfahrten zu den Tempeln der Gottheiten, so zum Beispiel die Hadsch genannten Pilger-Reisen frommer Muslime nach Mekka oder die Treffen von Hindus zum rituellen Bad im Ganges. Weitere Reiseanlässe waren der Fernhandel, Erkundungsfahrten über den „eigenen Horizont“ sowie die eigene Umgebung hinaus und die wirtschaftlichen und machtpolitischen Beziehungen zu Kolonien und anderen abhängigen Gebieten. Reiche Römer besaßen Güter in Provinzen des römischen Reiches, die sie von Zeit zu Zeit besuchten. Die „Nordmänner“ bereisten Grönland und Amerika, die Araber den gesamten Indischen Ozean. Nicht selten wurden damals Reisen von den „Bereisten“ als Aggression oder Krieg verstanden.

Der moderne Tourismus kann auf die Grand Tour zurückgeführt werden, die eine traditionelle Reise durch Europa war. Im Jahre 1624 begann der junge Prinz von Polen, Ladislaus Sigismund Wasa, der älteste Sohn von Sigismund III., eine Reise durch ganz Europa.[5] Er reiste durch Territorien Deutschlands, Belgiens, der Niederlande, wo er die Belagerung von Breda durch spanische Truppen bewunderte, Frankreich, Schweiz nach Italien, Österreich und Tschechien.[5] Es war eine pädagogische Reise[6] und eines der Ergebnisse war die Einführung der italienischen Oper in der Republik Polen-Litauen.[7]

Europa erholte sich nach der Völkerwanderung (Reisemotiv: bessere Lebensbedingungen) nur langsam von seinem wirtschaftlichen und politischen Niedergang (während zum Beispiel in China und Japan stabile Verhältnisse herrschten). Bald entwickelte sich in Europa reger Wallfahrtstourismus. Entlang solcher Pilgerwege und an verkehrsgeografisch begünstigten Orten (Häfen, Kreuzungen von Handelsrouten) entstanden in allen Kontinenten Handelszentren, die wiederum Handelsreisende hervorbrachten. Seewege entwickelten sich zu Reisewegen, hier seien, was Europa betrifft, die Seerepublik Venedig sowie Portugal und Spanien als frühe Kolonialmächte erwähnt. Die „Serenissima“ hatte regelmäßige Schiffsverbindung mit Konstantinopel, Marco Polo reiste, soweit seinen Angaben glaubhaft sind, auf dem Landweg nach China.

Christliche Pilger waren bis ins 19. Jahrhundert auf Kost und Logis in kirchlichen Herbergen angewiesen, da sie meist über kein Vermögen verfügten. Selbstbestimmt zu reisen war in Europa bis in die 1950er Jahre dem kleinen Teil der Bevölkerung vorbehalten, der die teuren Reisen bezahlen konnte. Insbesondere Reisen zu Bildungszwecken waren lange Zeit Privileg des Adels, der seine Söhne auf sog. Kavaliersreisen schickte, sowie später des gehobenen Bürgertums. Erholungsreisen waren unbekannt. Diese kamen in Europa erst im 19. Jahrhundert auf. Dabei ist die Industrielle Revolution als der entscheidende Wendepunkt anzusehen. Während Reisen vor der Industriellen Revolution immer einen bestimmten Zweck erfüllen sollten, war jetzt das Reisen selbst der Zweck.

Die Geschichte des Tourismus ist mit der Geschichte des Reisens größtenteils identisch. Allerdings gab und gibt es in der Entwicklung starke regionale Unterschiede. Der Alpinismus, der Ende des 18. Jahrhunderts auf dem europäischen Kontinent stärker einsetzte, brachte bescheidenen „Fremdenverkehr“ zunächst in der Schweiz, im 19. Jahrhundert in Österreich (am 28. Juli 1800: Erstbesteigung des Großglockners, dann 1856: Besuch von Kaiser Franz Joseph I. mit seiner Gattin Elisabeth der Franz-Josefs-Höhe), um die Wende zum 20. Jahrhundert in Küstenorten wie Binz, Heiligendamm, Heringsdorf, Nizza, Grado und Opatija. Es waren zumeist europäische Bergsteiger, die lohnende Ziele in anderen Kontinenten fanden: Berge, zu deren Besteigung die Einheimischen, wie zuvor in Europa, keinen Anlass sahen. Bädertourismus schied, von rituellen Waschungen abgesehen, in vielen anderen Kulturen aus religiösen Gründen aus.

Begründer des internationalen „Erlebnistourismus“ in Europa waren die Briten: Thomas Cook gilt als der Erfinder der Pauschalreise. In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts waren die oberen Gesellschaftsschichten Englands auf Grund der Einnahmen aus dem British Empire so wohlhabend, dass sie sich als Erste Reisen in weit entfernte, für den Tourismus noch kaum erschlossene Gebiete leisten konnten. Die militärische Macht des Empires (mit Stützpunkten in allen Kontinenten) und die britische Flotte boten dazu die erwünschte Sicherheit. Das britische Beispiel wurde in Kontinentaleuropa bald nachgeahmt.

1891 startete der deutsche Geschäftsmann Albert Ballin von Hamburg aus ins Mittelmeer mit dem Schiff Augusta Victoria. Das erste weltweite Kreuzfahrtschiff war die 1901 gebaute Prinzessin Victoria Luise. Dies war der Beginn der Kreuzfahrtschiffsreisen.[8]

Machu Picchu, Cuzco

Das Recht auf Urlaub (Urlaubsanspruch) ist in Europa und Nordamerika etwa seit 1880 bekannt, konnte aber, soweit es sich nicht um unbezahlten Urlaub handelte, sondern um freie Tage, in denen der Gehaltsanspruch weiter läuft, auf breiter Basis erst im 20. Jahrhundert durchgesetzt werden. Nach § 24 der Menschenrechtskonvention gibt es das Recht auf Erholung. Sogar die UdSSR hatte in einer ihrer letzten Verfassungen in Artikel 41 die Förderung des Tourismus ausdrücklich erwähnt.

Im deutschsprachigen Raum war im 20. Jahrhundert das organisierte Reisen des Kraft durch Freude-Programms der Nationalsozialisten der erste Ansatz zum Massentourismus; bald mussten die KdF-Schiffe allerdings zu Lazarett-Schiffen umgewidmet werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland und Österreich zunächst schwierig, überhaupt reisen zu können. Die Zonengrenzen der alliierten Besatzungszonen waren für die Mehrheit der Bevölkerung unpassierbar. Anfang der 1950er Jahre setzte in Westdeutschland und Österreich ein Anstieg der Reisetätigkeit aller Bevölkerungsschichten ein, auch weil infolge der technischen und sozialen Entwicklung die Freizeit deutlich zunahm.

Hauptartikel: Tourismus in der DDR

In sehr großen Staaten wie den USA tritt vor allem Inlandstourismus auf, da Tausende Kilometer gereist werden kann, ohne das Land verlassen zu müssen. Deshalb besitzt die Mehrheit der US-Bürger keinen Reisepass, obwohl die Menschen teilweise überaus mobil sind. In den 1970er Jahren bremste die Ölkrise vorübergehend den Aufschwung. Dann aber führte der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung in Europa zum neuen Phänomen des Massentourismus. In den anderen Kontinenten ist Tourismus meist nach wie vor nur für die höheren Gesellschaftsschichten finanzierbar. In vielen Ländern besitzt der Durchschnittsbürger kein Geld für touristische Reisen.

Gesellschaftliche Bedeutung

Amerikanische Touristin in Malaysia (1967)

Der Anstieg des Tourismus kann in den bereisten Ländern und Regionen gravierende Folgen für die einheimische Bevölkerung, für Natur und Kultur haben.[9] Für die Touristen wird dabei oft eine entsprechende Infrastruktur (Hotelanlagen, Straßen, Transportmöglichkeiten bis hin zu eigens gebauten Flughäfen) errichtet. Naturerhaltung, Kultur und traditionelle Strukturen können dabei zu kurz kommen. Gleichzeitig kommt die neugeschaffene Infrastruktur auch der einheimischen Bevölkerung zugute.

Tourismus entsteht oft in abgelegenen bislang landwirtschaftlich genutzten Regionen. Dadurch kann ein direkter Wandel von einer Agrargesellschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft stattfinden. Die Folge kann eine Verschiebung von traditionellen Strukturen sein (zum Beispiel Macht- und Besitzverhältnisse, Geschlechterrollen). Der Kontakt zwischen Einheimischen und Touristen kann auf Seiten der einheimischen Bevölkerung zu geänderten Konsummustern und Werthaltungen führen.

Kulturelle Auswirkungen

Je stärker die Anpassung an die Erfordernisse der Tourismuswirtschaft erfolgt, desto eher werden lokale kulturelle Traditionen nur noch als Show und Inszenierung für die Touristen weitergeführt. Der Tourismus wird so zur Monokultur, dem sich ganze Landstriche aus Profitgründen unterordnen. Der Tourismus ist damit, wie die Unterhaltungsindustrie, Teil der ökonomischen Globalisierung, die in vielen Teilen der Welt zu einer „Verwestlichung“ führt. Touristen reisen in als solche beworbene und wahrgenommene „exotische (Urlaubs-)Paradiese“ und tragen gerade dadurch mit dazu bei, dass die kulturellen Eigenheiten dieser Länder zurückgedrängt werden. Das „Fremde“ wird den Wünschen der Gäste und den Vorgaben der Reiseveranstalter angepasst und damit letztlich zur Kulisse.

Dies kann durchaus als Teufelskreis bezeichnet werden. Denn die Touristen wiederum spüren, dass die traditionelle Gastfreundschaft der Einheimischen vielerorts pragmatischem Geschäftssinn gewichen ist. Sie beklagen sich über „Touristenfallen“ und den Verlust der Ursprünglichkeit des Reiseziels.

Ein großer Teil des zunehmenden Flugverkehrs dient dem Tourismus

Auswirkungen auf Umwelt und Natur

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Beträchtlich sind die Schäden an Umwelt und Natur: Zu nennen ist zunächst die durch die Reisetätigkeit hervorgerufene Luftverschmutzung. Die Schwefeldioxid- und Kohlenmonoxid-Belastung selbst in kleineren Tourismusorten wie Davos oder Grindelwald erreicht oft das sonst nur in Großstädten übliche Niveau und überschreitet bisweilen die in den USA zulässigen Grenzwerte. Über die Auswirkungen emissionsintensiver Verkehrsmittel wie Auto und Flugzeug wird allerdings noch heftig gestritten.
Nach Untersuchungen des Tourismusexperten Martin Lohmann benutzen zur Anreise insgesamt 47 % das Auto, 37 % das Flugzeug, 9 % den Bus, 5 % die Bahn und 2 % das Fahrrad oder das Schiff. Zudem verursachte der Tourismus weltweit im Jahr 2013 ca. 4,5 Mrd. Tonnen klimaschädlicher Kohlenstoffdioxidemissionen, was ca. 8 % der weltweiten CO2-Emissionen entspricht. Die Emissionen wachsen dabei im Vergleich zur Weltwirtschaft überproportional stark.[10]

Auch Wasser und Boden sind vielfachen Belastungen etwa durch das Öl von Sportbooten oder Sonnenschutzmittel Badereisender ausgesetzt. Ein zunehmendes Problem stellt der von Touristen zurückgelassene Müll dar. Er fällt im Urlaubsort in größeren Pro-Kopf-Mengen an als zu Hause. In Gebirgsgegenden etwa oder an Stränden kann dieser häufig nur mit ungleich höherem Aufwand entsorgt werden als in den guten Infrastrukturen der Städte. Die allein in den österreichischen Alpen zurückgelassene Abfallmenge wird auf jährlich ca. 4.500 Tonnen geschätzt, die Abwassermenge auf 90.000 Kubikmeter. Am Mount Everest haben sich Schätzungen zufolge aufgrund der jährlich bis zu 40.000 Trekker 600 Tonnen Müll in freier Natur angesammelt.[11]

Weiterhin führt Tourismus zum verstärkten Verbrauch natürlicher Ressourcen: So bringt etwa die Lebensweise westlicher Touristen in vielen Reiseländern mit den notwendigen Klimaanlagen, Swimmingpools und Golfanlagen einen problematischen Anstieg des Energie- und Wasserverbrauchs mit sich. Letzterer verursacht häufig ein Absinken des Grundwasserspiegels mit all seinen Konsequenzen für die örtliche Trinkwasserversorgung, die Bewässerung in der Landwirtschaft und die Verödung von Landstrichen.

Schließlich beeinträchtigt Tourismus vielfach bestehende Naturräume, Biotope und Ökosysteme, und damit die Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen. Teilweise ist dies auf die mit der Errichtung von Unterkünften und Ferienanlagen typischerweise verbundene Bodenversiegelung zurückzuführen. Zu nennen sind die durch Rodungen für Skipisten bedingte Erosion, die Ausbeutung der Wasserreserven für Schneekanonen,[12] die Schädigung von Wasserbiotopen durch Segler, Surfer und Taucher, sowie die Störung der einheimischen Tierwelt etwa durch Mountainbiker, Langläufer und Tiefschneefahrer. Rodungen für Holz-Lodges in Nepal und deren Beheizung mit Brennholz haben in Nepal unabhängig vom Skitourismus zu Erosionsproblemen geführt.[11] Anzumerken ist in diesem Zusammenhang schließlich die ästhetische Verunstaltung gewachsener Natur- und Kulturlandschaften durch touristische Infrastrukturen.

Touristen in der Namib (2018)

Nicht vergessen werden darf allerdings, dass die ökonomischen Interessen der mächtigen und finanzstarken Tourismuswirtschaft vielfach zum Schutz und Erhalt gefährdeter Naturräume beigetragen haben. Eine intakte und ästhetisch reizvolle Umwelt ist ein werbewirksames Angebot im Tourismus. So wurden etwa Feuchtgebiete auf Jamaika und kanadische Wälder ebenso aus touristischen Erwägungen erhalten und geschützt wie afrikanische Großwildbestände oder Bauernhäuser in der Toskana. In vielen Ländern hat die Natur erst durch den Tourismus einen materiellen Wert bekommen und konnte so geschützt werden. Der Tourismus hat vielerorts vom Niedergang bedrohte Wirtschaftszweige erhalten und – wie etwa in den Westalpen – der Entvölkerung ganzer Landstriche entgegengewirkt.

Sanfter und nachhaltiger Tourismus als Gegenmodell

Seit Beginn der 1980er Jahre entstand eine Gegenbewegung zum Massentourismus, der Sanfte Tourismus. Dabei sollen Vorstellungen eines umwelt- und sozialverträglichen Reisens zu einer Lösung, zumindest aber einer Entschärfung der mit dem Tourismus verbundenen Probleme beitragen. Er fördert die nachhaltige Nutzung touristischer Gegebenheiten, Respekt vor den kulturellen Traditionen der bereisten Länder und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Während Hauptträger dieser Bewegung eher problembewusste Individualreisende sowie kleinere alternative Reiseveranstalter sind, werden einzelne Elemente aber auch – schon aus Imagegründen - von den etablierten Marktführern im Tourismus aufgegriffen. Inzwischen ist die Bezeichnung „Sanfter Tourismus“ durch die Bezeichnung nachhaltiger Tourismus abgelöst worden.

Eine konsequentere Ausprägung findet sich im Ökotourismus. Jedoch kann sanfter oder Öko-Tourismus bei hohen Touristenzahlen – unabhängig von Individual- oder Pauschalreisebedingungen – aufgrund der Begrenztheit von Ressourcen in das Gegenteil umschlagen, auf Dauer können von ökologischer Ausbeutung gefährdete Regionen nur durch eine zahlenmäßige Begrenzung der Urlauber geschützt werden. So ist auf den Galapagosinseln der Urlauberstrom auf die Inseln von der UNESCO und dem Nationalpark stark eingeschränkt worden.[13]

Fairer Handel im Tourismus

Mit seinen klaren Grundsätzen zur Förderung von benachteiligten Produzenten und Arbeitnehmern eröffnet der Faire Handel auch im Tourismus einen konkreten Weg für eine sozial gerechte und nachhaltige Entwicklung. Dazu hat der Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung zusammen mit Partnern aus Süd und Nord Konzeptarbeit geleistet und anhand von Praxisbeispielen Grundlagen entwickelt, die den Aufbau des zukunftsweisenden Fairen Handels im Tourismus ermöglichen. Analog zum Fairen Handel bei Produkten hat der Faire Handel im Tourismus zum Ziel, die Lebensbedingungen von Tourismusangestellten und Kleinunternehmern zu verbessern, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und ihnen eine würdige Existenz zu ermöglichen.

Zentral für den Fairen Handel im Tourismus ist ein gerechter Austausch zwischen allen beteiligten Akteuren. Dazu sind alle Akteure gefordert, auf ihrer jeweiligen Ebene fair zu handeln, Transparenz über ihre Aktivitäten zu schaffen und im vollen Respekt von Demokratie und Partizipation gleichberechtigte, partnerschaftliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Produkte des Fairen Handels sind in der Regel durch ein Label gekennzeichnet, das Konsumenten gegenüber die Einhaltung der Fairtrade-Kriterien deklariert. Unter der Vielzahl an Labels im Tourismus zertifiziert erst ein einziges, nämlich das Gütesiegel von Fair Trade in Tourism South Africa (FTTSA), Angebote wie Hotels und Ausflüge nach den Grundsätzen des Fairen Handels. Derzeit laufen auf internationaler Ebene erste Abklärungen, ob und wie im Rahmen des für die Fairtrade-Zertifizierung weltweit maßgeblichen Dachverbandes Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) der Tourismus bewertet werden kann. Ziel der Entwicklung des Fairen Handels im Tourismus ist nicht, einfach eine neue Nische zu schaffen, sondern konkret den Weg zu weisen, wie die gesamte Tourismusbranche sozial gerechter wirtschaften kann. Die Herausforderung ist dabei, einen Tourismus zu realisieren, der umfassend – ökonomisch, ökologisch und sozial – nachhaltig ist oder zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt und den Erwartungen der Reisenden nach einem attraktiven erholsamen Urlaub ebenso nachkommt wie denjenigen der Einheimischen am Reisezielort nach neuen Einkommen, dem Respekt ihrer Lebensgrundlagen und kulturellen Vielfalt sowie ihrer Würde.[14]

Zukunft

Trends

Neue Tourismussparten
Gesundheitstourismus: Menschen verbinden Urlaub mit medizinischen Operationen, vor allem Zahn- und Schönheits-OPs. Wichtigste Zielländer sind Indien und Thailand, insgesamt sollen in diesem Bereich 2010 weltweit mehr als 100 Milliarden Dollar umgesetzt worden sein.[15]
Weltraumtourismus: Plänen zufolge sollten schon 2016 die ersten Menschen mit dem SpaceShipTwo ins All reisen. Der Preis von 150.000 EUR wird weitaus günstiger sein als die bisherigen Flüge mit der Sojus-Kapsel für mehr als 20 Millionen EUR.[15]
Internet

Im Buchungsverhalten der Gäste spielt das Internet eine große Rolle. Viele Gäste informieren sich auf Webseiten über Kommentare von ihresgleichen über den Urlaubsort und in Frage kommende Hotels, bevor sie buchen. Die Buchungen erfolgen oft sehr viel kurzfristiger als früher. Während gedruckte Reiseführer als Nachschlagewerke noch stark verbreitet sind (z. B. Baedeker, Marco Polo, Michelin und Varta), erfahren Webportale wie der freie Reiseführer Wikivoyage und Virtualtourist oder Austausch- und Bewertungsplattformen wie trivago, Opodo, Expedia, TripAdvisor und Holidaycheck zunehmende Verbreitung. Buchungsportale wie HRS, Booking.com, Hotel-ami, KAYAK, Unister, Travel24.com und hotel.de werden häufiger für Hotelbuchungen genutzt als klassische Reisebüros, welche jedoch für Gesamtpakete und personalisierte Angebote weiterhin Bedeutung haben. Auch Urlaubsaktivitäten und der Besuch von Sehenswürdigkeiten werden häufig über das Internet bestellt, beispielsweise über GetYourGuide.

Das Interesse an Destinationen im zeitlichen Verlauf kann anhand der Suchbegriffe bei Google grafisch dargestellt werden: Google Trends. Dabei wird deutlich, dass die Suche nach passenden Urlaubsregionen ab April ansteigt und im Sommer ihren Höhepunkt erreicht.

Aussichten

Prognosen über die Entwicklung des Tourismus begegnen erheblich größeren Schwierigkeiten als in anderen Wirtschaftszweigen. Zum Teil hängt dies damit zusammen, dass zentrale ökonomische Begriffe im Tourismusbereich oft weniger eindeutig definiert sind. Schwieriger zu fassen ist bereits das touristische Produkt: Nachgefragt werden von den Reisenden nämlich nicht nur materielle Leistungen wie Unterkünfte oder Transfers, sondern auch immaterielle „Attraktionen“ wie Sehenswürdigkeiten, reizvolle Landschaften, bestimmte Wetterverhältnisse, Urlaubsglück und Erholung, Stimmungen und Träume aller Art, die schwer herzustellen und zu erneuern sind und sich ökonomischer Bewertung zu entziehen scheinen.

Auch der touristische Konsum lässt sich nur schwer quantifizieren, werden doch viele von Touristen nachgefragte Waren und Dienstleistungen wie etwa Leistungen der Gastronomie und des Verkehrsbereichs auch von Einheimischen genutzt, ohne dass eine Abgrenzung möglich wäre. Auch fehlt es an zuverlässigen Methoden, den Kapitaleinsatz zu berechnen. Die Tourismuswissenschaft ist jedoch dabei, solche Methoden zu entwickeln.

Die Unschärfe der Begriffe erschwert auch die Erhebung einer verlässlichen Datenbasis. Als weitere Unwägbarkeit kommt hinzu, dass das Nachfrageverhalten der Touristen in weitaus stärkerem Maße von irrationalen, subjektiven Determinanten bestimmt wird als das anderer Marktteilnehmer. In die Entscheidung fließen oft diffuse, von Zeitströmungen, Modetrends und kulturellen Prägungen abhängige Erwartungen, Bedürfnisse und Motive ein, die schwer analysierbar sind und auch durch gezielte Produktwerbung nur in sehr begrenztem Maße manipuliert werden können. Schließlich ist das touristische Produkt weder transportier- noch lagerbar: Es muss am Ort seiner Entstehung zu einem bestimmten festgelegten Zeitpunkt konsumiert werden, der Reisende muss sich also termingerecht zum Produkt hin begeben. Unvorhersehbare Störungen wie etwa Naturkatastrophen, Terrorismus, Bürgerkriege und Streiks wirken sich daher auf den Tourismus erheblich fataler aus als auf andere Branchen.

Erstaunlicherweise „erholen“ sich Zielgebiete, die von Terroranschlägen und daraufhin von Gästerückgängen betroffen waren (wie Ägypten), mitunter relativ schnell. Gefahren für das gewünschte Urlaubserlebnis werden emotional offenbar sehr rasch ausgeblendet, auch wenn sie rational noch nicht vergessen sind.

All diese Probleme führen dazu, dass ökonomische Theorien nur sehr allgemeine und pauschale Aussagen zur Entwicklung der Tourismusbranche treffen können, wie etwa dass die Kosten der Raumüberwindung weiter abnehmen werden, eine stärkere Diversifizierung bei Angebot und Nachfrage zu beobachten sein werde und die Urlaubsreisen „in vielen Fällen durch mehr als ein Motiv bestimmt“ sind. Vereinzelte Versuche, durch mathematische Formeln und Modelle ein tatsächlich nicht vorhandenes Maß an Objektivität und Rationalität zu suggerieren, vermögen daran nichts zu ändern. Die Tourismuswissenschaft ist trotz aller Schwierigkeiten jedoch dabei, aussagekräftige Methoden der Marktforschung zu entwickeln.

Die Schwierigkeit bei der Erstellung verlässlicher Prognosen hat immer wieder zu Fehlinvestitionen geführt. Bekanntestes Beispiel ist der 1992 eröffnete Freizeitpark Eurodisney bei Paris, der seinen Betreibern allein in den ersten beiden Jahren fast eine Milliarde Euro Verlust eingebracht hat. Aber auch großangelegte Ferienanlagen an der Costa del Sol und in den Westalpen sowie der verstärkte Ausbau der Hotelkapazitäten in westdeutschen Großstädten in den 1970er Jahren haben sich als Fehlinvestitionen erwiesen. Künstliche Inseln in Arabien, die riesige Hotelanlagen umfassen, werden sich ebenfalls nicht kurzfristig rentieren.

Zu den wichtigsten bestimmenden Zukunftsfaktoren des Ferntourismus zählen, wie die Entwicklung seit Herbst 2008 zeigt, zweifellos die weltwirtschaftliche Konjunkturentwicklung und der Erdölpreis. Die 2009 voll realisierte Wirtschaftskrise hat die Tourismusnachfrage beträchtlich gedämpft. Das erwartete Steigen des Kerosinpreises wird die Erhöhung der Flugpreise unvermeidlich machen und die Nachfrage ebenfalls dämpfen. Experten (etwa bei der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH, einer Gründung des einstigen Flugpioniers Ludwig Bölkow, oder bei der Deutschen Bank) rechnen damit, dass sich schon auf mittlere Sicht der Tourismus stärker auf den nationalen und regionalen Nahbereich konzentrieren wird. Im Flugverkehr ist mit einer Konsolidierungsphase zu rechnen, in der die Anzahl der Fluganbieter sinken wird.

Galt speziell Europa traditionell als sicherste Urlaubsregion, wachsen vor allem angesichts von islamistischen Terroranschlägen die Bedenken, insbesondere bei Gästen aus dem ostasiatischen Raum, die zu den am stärksten nachfragenden Touristengruppen gehören.[16]

Probleme

Der amerikanische Futurologe Herman Kahn erstellte 1979 in The Futurist eine Prognose für den Tourismus bis 2029. Darin rechnete er weiterhin mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten und stabilen gesellschaftspolitischen und nationalökonomischen Voraussetzungen. Was damals fehlte, waren nicht quantifizierbare und vor allem unberechenbare menschliche Faktoren.

Schon in den 1980er Jahren erkannte Mohamed A. Tangi vom United Nations Environment Program, was für ein verträgliches Neben- und Miteinander von Gästen und Einheimischen notwendig sein wird:[17]

Die Unterbringung von Touristen soll nicht länger auf Hotels beschränkt werden, das werde zu Freundschaften zwischen Gästen und der örtlichen Bevölkerung führen.
Der Tourismus soll sich von den überfüllten Küstenregionen weg in Gegenden hin entwickeln, die dünn besiedelt sind.
In allen Tourismusregionen müssen Naturreservate geschaffen werden.
Es sollen sowohl auf seiten der Gastgeber wie der Gäste besondere Vermittler ausgebildet werden, die nach Kenntnissen und Charakter geeignet sind, wechselseitiges Verständnis zu wecken.
Es muss ein Tourismuskodex entwickelt werden, den beide Seiten anerkennen.
Bei allen am Meer gelegenen Orten müssen Höchstraten für den Touristenstrom festgesetzt werden, etwa ein Maximum von 600 Menschen pro Hektar Strand.

Bislang wurde im Grunde kein einziger Punkt realisiert, wenn von Ansätzen zur Schaffung von Naturreservaten abgesehen wird. Das bedeutet, dass die Zukunftsprobleme für den Tourismus in diesen Ansätzen zu finden sind. Einer Reihe von Empfehlungen, die eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus und die Beziehung zwischen Tourismus und Raumordnung verbessern sollten, wurden bei einem Seminar (CEMAT) des Europarats in Palma (Spanien) im Mai 1999 erarbeitet.[18] In anderen Kontinenten werden das Geschäft einschränkende Bedenken, wie sie in Europa diskutiert werden, von den lokalen Oligarchien zumeist kaum beachtet.

Siehe auch: Overtourism

Wirtschaftliche Bedeutung

Weltweit

Der Tourismus zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. 2011 erzielte er nach Angaben der Welttourismusorganisation einen Gesamtumsatz von etwa 1030 Milliarden US-Dollar. Er absorbierte 2004 11 % der Konsumausgaben der westlichen Industriestaaten. Mit weltweit rund 100 Millionen Beschäftigten ist er eine große Branche. Grenzüberschreitende Reisen machen 25 bis 30 % des Welthandels im Dienstleistungsbereich aus.[19] Höhere Umsätze werden allenfalls noch in der Auto- und der Mineralölindustrie erzielt. Für viele Regionen ist der Tourismus zur wichtigsten Beschäftigungsgrundlage geworden.

Gleichwohl sind die Einnahmen höchst ungleich verteilt, werden doch 50 % davon in nur sieben Ländern (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Österreich) erzielt. Insbesondere die USA konnten von 2008 bis 2017 ihre Einnahmen auf 203.7 Mia CHF verdoppeln und nahmen fast 15 % aller weltweiten touristischen Exporteinnahmen ein. Dagegen gaben die Chinesen (inklusiv Hongkong und Macao) im gleichen Zeitraum ungefähr neunmal mehr Geld durch Reisen ins Ausland aus. Nachfolgend die weltweit wichtigsten Staaten im grenzüberschreitenden Tourismus im Jahr 2017:[20]

Staat
Einnahmen in Mia CHF
Ausgaben in Mia CHF

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
203.7
119.7

China Volksrepublik China
101.4
250.7

Spanien Spanien
68.0
k. A.

Frankreich Frankreich
60.7
36.7

Thailand Thailand
57.5
k. A.

Italien Italien
44.0
24.0

Vereinigtes Konigreich Großbritannien
43.9
56.1

Australien Australien
42.8
30.1

Deutschland Deutschland
39.8
74.1

Japan Japan
34.1
k. A.

Die wirtschaftlichen Wirkungen des Tourismus können in direkte, indirekte und induzierte Wirkungen unterteilt werden. Die direkten Wirkungen entstehen dort, wo touristische Ausgaben getätigt werden (also zum Beispiel in der Hotellerie oder Gastronomie). Die indirekten Wirkungen entstehen durch Vorleistungen (also zum Beispiel Bau von touristischer Infrastruktur, Lebensmittel für die Gastronomie). Die induzierten Wirkungen entstehen durch das Ausgeben der Einnahmen, die durch die direkten und indirekten Effekte geschaffen wurden.

Für nationale Volkswirtschaften ist auch von Bedeutung, inwiefern die Einnahmen aus dem Tourismus in dem jeweiligen Land verbleiben. Durch den Import von Gütern für den touristischen Konsum (zum Beispiel Lebensmittel) oder durch Tätigkeiten von ausländischen Unternehmen entstehen Gewinnabflüsse ins Ausland (sog. Sickerrate oder Leakages).

Beschäftigung. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) geht davon aus, dass eine Stelle im touristischen Kerngeschäft, anderthalb weitere Stellen schafft. Damit schafft die Tourismusindustrie (direkt und indirekt) über 230 Millionen Stellen. Dies stellt etwa 8 % der weltweiten Arbeitskraft dar. Zwischen 60 % und 70 % der Arbeitskräfte sind Frauen und mehr als die Hälfte sind unter 25 Jahre alt. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sichern 15 deutsche Touristen je einen Arbeitsplatz in ihren Reiseländern.[21]

Auch wenn es Rationalisierungsbestrebungen gibt, bleibt der Tourismus ein arbeitsintensiver Sektor, der vor allem in Entwicklungsländern wertvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Niedrigqualifizierte mit sich bringt.

Die Entwicklung des Tourismus erfolgt über die wirtschaftliche Entwicklung, den Umweltschutz und die Wahrung der Identität der lokalen Bevölkerung. Eine enge Verbindung lässt sich auch zwischen der Entwicklung des Tourismus und der Entwicklung des kulturellen Erbes herstellen: Der Tourismus schafft nicht nur Einkommen und Beschäftigung, sondern trägt auch zur Entwicklung einer lokalen und regionalen Identität bei. Der Tourismus bietet Beschäftigung und Einkommen für Personen, die in entwicklungsschwachen Regionen leben.[22]

Tourismusländer

Siehe auch: Liste der Länder nach Anzahl an Besuchern

Die im grenzüberschreitenden Reiseverkehr meistbesuchten Länder sind laut einer Studie der Welttourismusorganisation (Ankünfte von Übernachtungsgästen pro Jahr):

Rang
Land
Regionaler
Markt

Internationale
Ankünfte
(2016)[23]
Internationale
Ankünfte
(2012)[24]
Internationale
Ankünfte
(2011)[24]
Internationale
Ankünfte
(2010)[25]
Internationale
Ankünfte
(2007)[26]
Internationale
Ankünfte
(2006)[27]

01
Frankreich Frankreich
Europa

82,6 Millionen
83,0 Millionen
81,6 Millionen
76,8 Millionen

02
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Nordamerika

75,6 Millionen
67,0 Millionen
62,7 Millionen
59,7 Millionen
56,0 Millionen
51,1 Millionen

03
Spanien Spanien
Europa

75,6 Millionen
57,7 Millionen
56,2 Millionen
52,7 Millionen
59,2 Millionen
58,5 Millionen

04
China Volksrepublik Volksrepublik China
Asien

59,3 Millionen
57,7 Millionen
57,6 Millionen
55,7 Millionen
54,7 Millionen
49,6 Millionen

05
Italien Italien
Europa

52,4 Millionen
46,4 Millionen
46,1 Millionen
43,6 Millionen
43,7 Millionen
41,1 Millionen

06
Turkei Türkei
Europa

39,5 Millionen
35,7 Millionen
34,7 Millionen
27,0 Millionen
23,3 Millionen
19,8 Millionen

07
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Europa

35,8 Millionen
29,3 Millionen
29,3 Millionen
28,1 Millionen
30,7 Millionen
30,7 Millionen

08
Deutschland Deutschland
Europa

35,6 Millionen
30,4 Millionen
28,4 Millionen
26,9 Millionen
24,4 Millionen
23,6 Millionen

09
Mexiko Mexiko
Nordamerika

35,0 Millionen

22,4 Millionen
21,4 Millionen
21,4 Millionen

010
Thailand Thailand
Asien

32,6 Millionen

Der Tagestourismus (Reisen ohne Übernachtung am Zielort) ist in diesen Zahlen ebenso wenig berücksichtigt wie der Binnenreiseverkehr innerhalb des jeweiligen Landes. Dieser ist für viele Länder (darunter Deutschland) bedeutender als der internationale Reiseverkehr.[28]

Deutschland

Hauptartikel: Tourismus in Deutschland

Deutsche Touristen

Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste Reiseziel für Inlandstouristen.
Bild: Seebrücke Ahlbeck auf der Insel Usedom

2010 unternahmen Deutsche 63,3 Millionen Urlaubsreisen (Zweck: Erholung; Mindestdauer: fünf Übernachtungen), von denen 33 % ins Inland führten. Dabei buchten sie 1,4 Milliarden Übernachtungen und gaben 120 Milliarden Euro aus. Im Ausland beliefen sich die Ausgaben deutscher Touristen im Jahr 2010 auf 59 Milliarden Euro.[29]

48,7 Millionen Deutsche über 14 Jahre haben an mindestens einer Urlaubsreise teilgenommen, was einer Reiseintensität von 75,1 % entspricht. Das beliebteste Reiseziel hierbei war Deutschland selbst mit 33,0 %, wovon anteilmäßig 6 Prozent allein auf Mecklenburg-Vorpommern und 5,9 Prozentpunkte auf Bayern entfielen.[30] Es folgten Spanien mit 13,0 %, Italien mit 7,7 %, die Türkei mit 7,0 % und Österreich mit 5,2 %.[31]

Die Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco zeigt, dass auch 2016 mit 34,2 % noch immer Deutschland selbst das beliebteste Reiseziel ist.[32] Auch die Urlaubsregionen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind mit jeweils 6,9 % beliebt wie eh und je. Innerhalb Europas haben Spanien (14,1 %) und Italien (7,9 %) die Gunst der Deutschen. Einzig die Türkei (4,4 %) hat aufgrund von Terroranschlägen und politischen Unruhen an Zuspruch verloren und rangiert mit Österreich (4,4 %) jetzt gleichauf. Dahinter folgen Kroatien (3,3 %) und Skandinavien (2,9 %).

Reiseweltmeister. Lange wurden die Deutschen als Reiseweltmeister bezeichnet, weil sie mehr Geld für Reisen ausgaben als alle andere Nationen.[33] Dieser Titel wird ihnen in letzter Zeit allerdings von den Chinesen streitig gemacht.[34]

Reisekriterien. Ein gutes und faires Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei für mehr als drei Viertel aller Deutschen eine Grundvoraussetzung. Sonne, gesundes Klima und schöne Natur sind zudem deutlich wichtiger als materielle Qualitätsmerkmale wie etwa abwechslungsreiche Abendunterhaltung, gute Einkaufsmöglichkeiten, Wellness-, Aktiv- oder Kulturangebote.[35] Deutsche Urlauber schätzen bei Ihren Reisen gemütliche Atmosphäre, Gastfreundschaft und Harmonie mit den Reisepartnern.

Altersgruppen. Ruheständler und Jungsenioren werden dabei für die Tourismusbranche immer wichtiger. Verreisten 2004 nur 44 Prozent aller Ruheständler, sind es 2014 bereits fast 50 Prozent.[36] Die ältere Generation ist damit genauso reiselustig wie junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 24 Jahren und sogar öfter als Singles im mittleren Alter. Darüber hinaus steigt auch die Anzahl der aktiven Jungsenioren zwischen 50 und 64. In dieser Zielgruppe gibt es mittlerweile mehr Reisende als bei den Familien.

Reiseart. Bei 48 % der Reisen erfolgte die An- und Rückreise mit dem PKW, bei 36 % mit dem Flugzeug, bei 8 % mit dem Bus und bei 5 % mit der Eisenbahn. Hauptreiseländer mit dem PKW sind Dänemark, Italien, Kroatien, Österreich, die Schweiz und Ungarn. Die Reisedauer betrug durchschnittlich 12,3 Tage, die Kosten 861 Euro pro Person.[37]

Tourismus in Deutschland

In Deutschland erzielte der Fremdenverkehr 2012 mit 2,8 Millionen direkt Beschäftigten einen Umsatz von 140 Milliarden Euro. 125,3 Millionen Gäste (101,5 Mio. aus dem Inland, 23,5 Mio. aus dem Ausland) tätigten 351,4 Mio. Übernachtungen (davon 298,5 Mio. durch Inländer und 52,9 Mio. durch Ausländer) in 54.166 Unterkünften mit etwa 2,6 Mio. Betten.[38]

Das wichtigste Herkunftsland ist Deutschland (113.139.484 Ankünfte 2010). Aus dem Ausland ergibt sich folgende Reihenfolge:

Land

Touristen

Prozent

Stand

Niederlande Niederlande
3.917.640
33,5 %
2010

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
2.206.339
18,9 %
2010

Schweiz Schweiz
2.028.423
17,3 %
2010

Vereinigtes Konigreich Großbritannien
1.986.891
17,0 %
2010

Italien Italien
1.524.134
13,0 %
2010

4.000 der 12.431 Gemeinden Deutschlands sind in Tourismusverbänden organisiert, 310 davon sind als Heilbäder oder Kurorte anerkannt.

Österreich

Hauptartikel: Tourismus in Österreich

2007 wurden in Österreich 31,1 Millionen Gäste und 121,4 Millionen Nächtigungen (im Vergleich zu 2006: gesamt: +1,6 %, davon: Ausländer +1,3 %, Inländer +2,7 %) registriert. Acht der zwölf nächtigungsstärksten Quellmärkte wiesen 2007 ein Plus auf (in Klammern der Anteil an den Gesamtnächtigungen in Österreich):

Deutschland (39,7 %): −1,4 %
Österreich (27,2 %): +2,7 %
Niederlande (7,5 %): +3,6 %
Großbritannien (3,2 %): +3,8 %
Schweiz (3,0 %): +3,4 %
Italien (2,5 %): −3,1 %
Belgien (2,1 %): +2,9 %
Frankreich(1,4 %): −3,0 %
Ungarn (1,2 %): +7,9 %
Vereinigte Staaten (1,2 %): −2,6 %
Dänemark (1,2 %): +10,3 %
Tschechien (1,1 %): +12,5 %

2007 entfielen die Übernachtungen vor allem auf die Bundesländer Tirol (41,8 Millionen), Salzburg (23,4 Millionen), Kärnten (12,8 Millionen), Steiermark (10,0 Millionen) und Wien (9,7 Millionen). Die Österreicher bevorzugten als Reiseziele im Inland die Bundesländer Steiermark (6,4 Millionen), Salzburg (5,5 Millionen) und Kärnten (4,7 Millionen). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag für ausländische Gäste bei 4,3, für Inländer bei 3,2 Nächtigungen pro Ankunft.

Schweiz

Hauptartikel: Tourismus in der Schweiz

Besonders in den wirtschaftlich schwachen Bergregionen der Schweiz ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. In Graubünden und im Wallis beträgt der Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) bis zu 30 Prozent, schweizweit waren es im Jahr 2015 2,6 Prozent und etwa 200.000 Beschäftigte. 2016 schrieben 65,4 % aller Gastbetriebe Verlust; und auch die Tourismusbilanz war erstmals seit langem negativ mit 300 Mio. Schweizerfranken, nachdem sie 2011 noch einen Gewinn von über 3 Mia ausgewiesen hatte.[39][40]

Die beliebtesten Ferienregionen sind Graubünden, das Wallis, die Berner Alpen und das Tessin. Daneben verzeichnen auch Städte wie Luzern, Zürich, Genf und Lausanne viele Besucher, wozu oft auch Geschäftsreisende und Kulturliebhaber gehören.

Die Schweiz zählte 2011 35.486.256 Logiernächte in der Hotellerie, dies ist im Vergleich zu 2010 ein Rückgang von 2,0 %.[41] 1990 wurde mit 37,5 Millionen Logiernächten ein Rekordwert erreicht. Von 2007 bis 2016 haben die Destinationen Basel, Zürich, Waadt und Berner Oberland zugelegt, alle andern Regionen haben Gäste verloren. Die Logiernächte verteilten sich in den Jahren 2014 und 2017 wie folgt:[42][43]

Logiernächte in der Schweiz

Region

Jahr 2014

Jahr 2017

Graubünden
5.052.225
4.850.000

Bern
4.963.424
5.070.000

Zürich
4.812.869
5.960.000

Wallis
3.887.345
3.920.000

Genf
2.939.168
3.050.000

Waadt
2.655.696
2.890.000

Tessin
2.313.039
2.460.000

Luzern resp. Zentralschweiz
1.919.902
3.560.000

Basel Stadt
1.662.938
1.640.000

St. Gallen resp. Ostschweiz
1.030.646
1.900.000

Das wichtigste Herkunftsland war die Schweiz selbst mit 16.920.000 Logiernächten im Jahr 2017, das entspricht einer Zunahme von 4,2 % gegenüber 2016 und einem Plus von 8,7 % gegenüber 2007. Bei den äusländischen Gästen haben in den letzten zehn Jahren alle westeuropäischen Länder und Japan deutlich abgenommen. Mehr Gäste kamen dagegen aus China, den Golfstaaten, Korea, Indien und auch aus den USA.[44] Die nachfragestärksten Nationen waren folgende (Ankünfte 2013 – Logiernächte 2017):[41][45]

Ankünfte und Logiernächte von Ausländern in der Schweiz

Staat

Ankünfte Jahr 2013

Logiernächte Jahr 2017

Deutschland Deutschland
1.854.263
3.750.000

Vereinigte Staaten USA
726.035
2.050.000

China Volksrepublik China
704.945
1.430.000

Vereinigtes Konigreich Großbritannien
698.375
1.620.000

Frankreich Frankreich
692.288
1.240.000

Italien Italien
493.839
930.000

Niederlande Niederlande
296.623
610.000

Russland Russland
215.603
keine Angaben

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Hotels lag 2011 für ausländische Gäste bei 2,3 Nächten, für Inländer bei 2,0.[41][46]

Der Tourismus in der Schweiz war seit Jahren rückläufig – insbesondere aus dem westeuropäischen Raum –, obwohl er mit staatlichen Geldern unterstützt wurde. So kritisierte der Hotelunternehmer und ehemalige Politiker Peter Bodenmann aus Brig verfehlte Werbestrategien und mangelndes Unternehmertum der Tourismusverantwortlichen. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses in der Schweiz im Januar 2015 hatte die negative Entwicklung noch verschärft. Politische Probleme waren auch der nicht realisierte Freihandel und der damit verbundene fehlende Wettbewerb.[47]

Südtirol

2010 wurden in Südtirol ca. 5,7 Millionen Gäste und 28 Millionen Nächtigungen (bei ca. 500.000 Einwohner) gezählt.

Weitere europäische Länder

Über den Tourismus in anderen europäischen Ländern geben entsprechende Länderartikel nähere Auskunft:

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Tourismus nach Staat in Europa

Albanien |
Belgien |
Bosnien und Herzegowina |
Bulgarien |
Dänemark |
Deutschland |
Estland |
Finnland |
Frankreich |
Griechenland |
Irland |
Island |
Italien |
Kasachstan |
Kosovo |
Kroatien |
Lettland |
Litauen |
Luxemburg |
Malta |
Mazedonien |
Moldau |
Montenegro |
Niederlande |
Norwegen |
Österreich |
Polen |
Portugal |
Rumänien |
Russland |
Schweden |
Schweiz |
Serbien |
Slowakei |
Slowenien |
Spanien |
Tschechien |
Türkei |
Ukraine |
Ungarn |
Vereinigtes Königreich |
Weißrussland

Tourismus nach Staat in:
Afrika |
Asien |
Australien und Ozeanien |
Europa |
Nord- und Südamerika

Tourismusstatistiken

Hauptartikel: Tourismusstatistik

Die amtlichen Tourismusstatistiken dienen dazu, die Entwicklung des Tourismus zu beobachten und darüber alle Interessierten aktuell und objektiv zu informieren. Diese Statistiken werden nach den Vorschriften und Usancen des jeweiligen Staates erstellt und können daher von sehr unterschiedlicher Qualität sein.

So werden zum Beispiel in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Grund gesetzlicher oder verordnungsmäßiger Verpflichtung der Beherbergungsbetriebe von diesen monatlich die Summen der Ankünfte und Nächtigungen von Gästen (nach Herkunftsländern der Gäste gegliedert) gemeldet. Weiters wird der Bestand an Beherbergungsbetrieben sowie deren Zimmer- und Bettenanzahl erhoben.

In Großbritannien und Irland, wo (auch für Einheimische) keine der mitteleuropäischen Rechtslage entsprechende Verpflichtung, seinen Wohnsitz oder vorübergehenden Aufenthalt zu melden, besteht, entstehen die Tourismusresultate aus Zählungen ankommender Gäste auf Flughäfen und in Häfen und aus Stichprobenerhebungen in der Hotellerie. In den Zahlen können daher hier auch Besuche bei Freunden und Verwandten (VFRs – Visits of Friends and Relatives) inkludiert sein, die in Deutschland nicht erhoben werden.

Bei internationalen Vergleichen für Regionen und Städte[48] ist außerdem das Gebiet zu berücksichtigen, für das die Zahlen publiziert werden. Bei internationalen Vergleichen der Beherbergungskapazität ist zu berücksichtigen, was im jeweiligen Staat unter einem Beherbergungsbetrieb oder unter gewerblicher Beherbergung (im Unterschied zu Privatzimmern) verstanden wird.

In Deutschland werden zwei zentrale Statistiken erstellt:

Die Monatserhebung im Tourismus berichtet über das Beherbergungsgewerbe in Deutschland, also über die Anbieterseite. Die Beherbergungsbetriebe liefern Angaben über die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen von Gästen, wobei bei Gästen mit ständigem Wohnsitz im Ausland noch nach Herkunftsländern unterschieden wird. Ergänzt werden diese Daten um Angaben zu den Kapazitäten in Form der angebotenen Betten und bei Campingplätzen der angebotenen Stellplätze.[49][50]
Bei der Statistik über die touristische Nachfrage werden Deutsche nach ihrem Reiseverhalten befragt. Damit liefert diese Erhebung Angaben über die Nachfrager touristischer Leistungen. In telefonischen Interviews werden vierteljährlich bis zu 2500 Reisende nach Reiseziel, Zahl der Übernachtungen und Reiseausgaben gefragt.[51]

Tourismusmarketing

Klassischerweise begann das Tourismusmarketing mit dem örtlichen „Fremdenverkehrsbüro“ (später „Tourist Info“), die sich aus „Ortsverschönerungsvereinen“ oder Interessengemeinschaften (Hoteliers, Bergführerverbände) schon um die Jahrhundertwende und besonders in den 1920ern entwickelten, in der Wiederaufbauzeit Europas und Internationalisierung des Reisens als Besucherlenkung, sowie seit den 1960ern als Werbung in den klassischen Medien. In jüngeren Jahren wird das Tourismusmarketing auch zunehmend Anliegen der staatlichen Wirtschaftsförderung, und ist eng mit Raumordnung und Standortmarketing verbunden. Die meisten Staaten haben eigene Dienststellen für Angelegenheiten des Tourismus, und vermarkten ihren Landesnamen als Marke und Destination selbst.
Das wichtigste Kommunikationsmedium mit potentiellen oder tatsächlichen Gästen sind die entsprechenden Webportale der Institutionen, der Tourismusbetriebe und der Dachverbände. Neben Information über den Ort und die Region und über aktuelle Umstände (etwa Wetter, Schneelage, Badeseetemperatur, Veranstaltungen und ähnliches) wird auf diesen Websites oft auch die Möglichkeit geboten, Angebote online zu buchen. Vermarkter besitzen bei Bedarf, um bei Buchungen alle Gästewünsche erfüllen zu können, einen gewerblichen Reisebürobetrieb.

Informationen über Marketingstrukturen und -aktionen finden sich oft auf den B2B-Webseiten der Tourismusmarketingorganisationen.[52]

Strukturen und Organisation

International

Association Internationale d’Experts Scientifiques du Tourisme (AIEST)[53]
Alliance Internationale de Tourisme (AIT)[54]
Bureau International du Tourisme Social (BITS)[55]
Fédération mondiale du thérmalisme (FEMTEC)[56]
Federation of International Youth Travel Organizations (FIYTO)
International Congress and Convention Association (ICCA)[57]
International Association of Professional Congress Organizers (IAPCO)[58]
International Civil Aviation Organization (ICAO)[59]
Universal Federation of Travel Agents Associations (UFTAA)[60]
World Tourism Organisation (UNWTO)[61]

Europa

European Travel Commission (ETC)[62]
European Cities’ Marketing (ECM)[63]

National

Offizielle Tourismuswerbeorganisationen werden neuerdings in der Branche als Destinationsmarketingorganisationen oder Destinationsmanagementorganisationen (DMO) bezeichnet.

Jost Krippendorf definiert:

„Marketing im Fremdenverkehr ist die systematische und koordinierte Ausrichtung der Unternehmenspolitik von Fremdenverkehrsbetrieben sowie der privaten und staatlichen Fremdenverkehrspolitik der lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Ebene zur bestmöglichen Befriedigung der Bedürfnisse bestimmter Konsumentengruppen unter Erzielung eines angemessenen Gewinns“

– Jost Krippendorf.[17]

Paul Bernecker erkannte, dass der Tourismus durch seine starke wirtschaftliche Verflechtung mit großteils kapitalintensiver Struktur angesichts der immer kürzer werdenden Amortisationsfristen zur Steuerung seiner wirtschaftlichen Umwelt gezwungen wird. Das geschieht am ehesten mit Marketingmethoden und -instrumenten.

Destinationsmarketingorganisationen auf nationaler Ebene sind

Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT).
Österreich Werbung mit der Marke Urlaub in Österreich als zentrales Portal und Anlaufstelle.
Atout France (vormals Maison de la France) in Frankreich[64] Siehe auch: Fédération nationale des offices de tourisme et syndicats d’initiatives
Visit Britain im Vereinigten Königreich.
ENIT (Ente Nazionale Italiana del Turismo) in Italien.
Schweiz Tourismus

In der Schweiz gibt es neben Schweiz Tourismus als Interessenvertretung des Tourismus auf politischer und wirtschaftlicher Ebene den Schweizer Tourismus-Verband (STV), der Lobbying betreibt. Zudem bringt die Basler Fachorganisation Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung auf dem Reiseportal „Fair unterwegs“ die aktuellen Zahlen und Fakten aus entwicklungspolitischer Sicht zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus.[65]

Daneben gibt es nationale Interessenvertretungen wie als Dachverband der Deutschen Tourismuswirtschaft den Bundesverband der deutschen Tourismuswirtschaft (Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft – BTW) die Organisationen der Reiseveranstalter (zum Beispiel United States Tour Operators Association – USTOA), der Reisebüros (zum Beispiel Deutscher Reisebüroverband – DRV), der Reisevermittler, der Hoteliers (zum Beispiel Österreichische Hoteliervereinigung – ÖHV), Autobusunternehmer (zum Beispiel Ring deutscher Autobusunternehmer – RDA), der Guides, der Hotelportiere (Les Clefs d’Or), der Seilbahnunternehmer, der Restaurants und der Unterhaltungsbetriebe.

National koordiniert sind auch die gesetzlichen Regelungen (spezielle Tourismusgesetze und anderes Wirtschafts- Handels-, sowie einschlägiges Gewerberecht, Verkehrsrecht und Arbeitsrecht), die Tourismuspolitik, die Belange der öffentlichen Verwaltung (etwa in Ministerien mit Kompetenzen für Tourismus, in manchen Staaten auch explizite Tourismusministerien) sowie die Tourismusförderung.

Regional und lokal

Verkehrsverein Tübingen

Auf regionaler und lokaler Ebene sind oft Tourismusverbände (TV, früher „Fremdenverkehrsverbände“, FFV) der Gemeinden und Regionen Interessensvertretungen und Marketingorganisationen; sie betreiben im Allgemeinen die meist Tourist-Information genannten Informations- und Auskunftsstellen für Gäste am Reiseziel. Die jeweilige Institution koordiniert Angebot, Nachfrage, Zeit- und Werbepläne sowie Vermarktung des Angebots und fasst oft alle beteiligten Interessensgruppen zusammen. Vielerorts fungieren Abteilungen von Stadt- und Regionsverwaltungen als Tourismusbüro (DMO, Destination Marketing Organization), zunehmend werden diese als öffentliches Unternehmen geführt. In den USA fungieren Convention and Visitor Bureaus (CVB) in diesem Sinn. In Europa heißen solche Organisationen meist auf Englisch Tourist Board.

Vereine und Verbände beruhen oft auf rechtlicher Basis (Tourismusgesetzgebung, Raumordnung, amtliche Statistik), die teils auch die Rechtsform (öffentlich-rechtlich, privatrechtlich nach dem Vereinsgesetz, privatrechtlich nach dem GesmbH-Gesetz) festlegen können. Die jeweilige Institution vertritt eine Tourismusgemeinde oder eine Tourismusregion. Diese beruht auf freiwilliger oder von staatlicher Seite durch die Steuerung von Finanzierungsquellen erwirkter Zusammenarbeit mehrerer benachbarter Gemeinden.

Daneben gibt es auch andere touristisch orientierte private Gesellschaften und Vereine (zum Beispiel Dachverbände der Tourismusakteure, Berufsverbände der Gästeführer, Verschönerungsvereine), regionale Hoteliervereine, Direktvermarktungskooperativen).

Tourismusmessen

Bedeutende internationale Fachmessen für Tourismus.

Internationale Tourismus-Börse (ITB) in Berlin, Deutschland, die weltweite Leitmesse im Tourismus.
imex: auf der Frankfurter Messe in Frankfurt am Main, für die MICE-Industrie mit 3.000 ausstellenden Unternehmen aus 140 Ländern, nationale und internationale Tourismusbüros, Hotelgruppen, Airlines, DMCs, Dienstleister, Branchenverbände und mehr. Über 3.000 Hosted Buyers aus mehr als 50 Ländern bilden einen Anteil an den insgesamt 7.000 Besuchern (2005). Vor allem Kongressveranstaltungen in Hotels werden vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt sind Incentive-Reisen.
Caravan, Motor und Touristik: Bei der Stuttgarter Urlaubsmesse mit den Schwerpunkten Caravaning, Camping, Motor, und Tourismus präsentieren sich jährlich die Anbieter aus den Bereichen nationale und internationale „Fremdenverkehrsverwaltungen, -ämter, -verbände“, Bäder- und Kurverwaltungen, Reiseveranstalter, Reisebüros, Freizeiteinrichtungen, Unterbringung und Unterkunft, sowie die touristische Fachliteratur und Presse.
Salon International du Tourisme et des Voyages (SITV) in Colmar, Frankreich
Vakantiebeurs in Utrecht, Niederlande
World Travel Market (WTM) in London, Großbritannien
Ferien-Messe in Wien, Österreich
Borsa del Turismo Italiano (BIT) in Mailand, Italien
FITUR in Madrid, Spanien

Je intensiver eine DMO die von ihr definierten Quellmärkte ihres Gästeaufkommens direkt bearbeitet, umso weniger ist sie auf Messekontakte angewiesen. Für viele DMOs sind touristische Fachmessen allerdings trotz Internet eine kostengünstige Methode zur Kontaktaufnahme und -pflege mit (potentiellen) Geschäftspartnern im Ausland.

Tourismusberufe und Ausbildung

Ausbildungsstätten und Studienorte in Deutschland

Tourismus kann in Deutschland meist als Schwerpunkt innerhalb der BWL, im Rahmen der Geographie oder als eigener Studiengang Tourismus/Touristik bzw. Tourismusmanagement oder Tourismus-BWL studiert werden.
Die Themenbereiche werden in einigen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen mit Lehrmodulen aus dem Freizeit- und Veranstaltungsmanagement angeboten.

Studiengänge (Bachelor)

Der Bachelor im überwiegend englischsprachigen Studiengang Leisure and Tourism Management kann an der Hochschule Stralsund absolviert werden,[66].
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg bietet an den Standorten Lörrach und Ravensburg duale BWL-Tourismus-Studiengänge an.
An der Hochschule Bremen kann der internationale Studiengang Tourism Management (B.A.) belegt werden.
An der Hochschule für angewandte Wissenschaften München wird der Bachelor- und Masterstudiengang Tourismusmanagement angeboten.
Der Studiengang Alternativer Tourismus existiert an der Hochschule Rhein-Waal.[67]
Die Jade Hochschule in Wilhelmshaven bietet den Studiengang Tourismuswirtschaft an. Dieser Studiengang kann auch online belegt werden.
An der Hochschule Heilbronn wird der Studiengang Tourismusmanagement bereits seit 1975 (damals noch unter dem Namen ‚Tourismusbetriebswirtschaft‘) angeboten.
An der Hochschule Worms werden die Studiengänge Tourism and Travel Management und International Tourism Management angeboten. Der Fachbereich Touristik/Verkehrswesen der Fachhochschule Worms wurde im Jahr 1978 gegründet und zählt zu den bekanntesten und renommiertesten seiner Art in Deutschland.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes bietet in Saarbrücken seit 2004 den Studiengang Internationales Tourismus-Management (B. A.) an. Seit 2015 bietet die Hochschule über das Deutsch-Französische Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft DFHI auch einen deutsch-französischen Studiengang Internationales Tourismusmanagement (B. A.) an.
An der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (Standort Salzgitter) kann der Studiengang Tourismusmanagement (B. A.) belegt werden.
An der staatlichen Schule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau kann Tourismusmanagement (B.A.) dual studiert werden.

Studiengänge (Master)

An der Hochschule Stralsund gibt es den überwiegend englischsprachigen Studiengang Tourism Development Studies.[68]
An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde existiert ein Masterstudiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement.[69]
An der Hochschule für angewandte Wissenschaften München wird der Masterstudiengang Tourismusmanagement angeboten.
Die Hochschule Bremen bietet einen Master in International Studies of Leisure and Tourism und einen MBA in International Tourism Management an.
An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt kann der Masterstudiengang Tourismus und Regionalplanung studiert werden.[70]
Die Hochschule Worms bietet einen Masterstudiengang International Tourism Management an.
An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken existiert seit 2014 ein Masterstudiengang Freizeit-, Sport-, Tourismus-Management (M. A.).

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Hochschulen, die einen entsprechenden akademischen Studiengang bzw. ergänzende Kurse anbieten.

Ausbildungsgänge

In mehreren Bundesländern in Deutschland gibt es auch eine umfassende und praxisorientierte Tourismusausbildung an Berufsfachschulen. Sie dauert zumeist 2 Jahre und endet mit der staatlichen Abschlussprüfung zum Touristikassistenten.[71]
Durch bundeseinheitliche Ausbildungsordnungen sind die Ausbildungsberufe Reiseverkehrskaufmann/-frau und Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit festgelegt. In Bayern gibt es die vollzeitschulische Ausbildung zum staatlich geprüften Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement mit gleichzeitigem Erwerb der Fachhochschulreife zum Beispiel in Wiesau.[72]

Ausbildung in Österreich

In Österreich gibt es die Fachschule für wirtschaftliche Berufe und die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, sowie die Tourismusschulen Bad Gleichenberg [Höhere Lehranstalt für Tourismus], die berufsbildend unter anderem auf Tourismusberufe zielt, insbesondere die Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus in Krems[73] und die Tourismusschulen Salzkammergut in Bad Ischl,[74] die Tourismusschulen Semmering (HLT) in Semmering,[75] sowie eigene Hotelfachschulen, im Speziellen die Tourismusschulen Salzburg mit den Standorten in Salzburg-Klessheim, Bischofshofen und Bad Hofgastein,[76] Tourismusschulen Bad Gleichenberg (Steiermark), Tourismusschulen Villa Blanka (Tirol), Kärntner Tourismusschule in Villach, Tourismusschulen Semmering (Niederösterreich) sowie die Hertha Firnberg Schulen in Wien-Donaustadt und die Neue Wassermanngasse.[77] Im tertiären Bildungsbereich existieren Studiengänge in Wien (Fachhochschule Wien, Modul University Vienna), Salzburg (Fachhochschule Salzburg/Urstein, Studiengang Innovation und Management im Tourismus), Innsbruck (Management Center Innsbruck), Linz[78] und Fürstenfeld (Aufbaustudium Tourismusmanagement, Johannes Kepler Universität Linz).[79]

Tourismusforschung

Hauptartikel: Tourismuswissenschaft und Geschichte der Tourismuswissenschaft

Relativ jung ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Tourismus. Gleichwohl hat sie in kurzer Zeit eine ganze Reihe spezialisierte Fachdisziplinen hervorgebracht, zu deren wichtigste etwa Tourismusgeographie, -soziologie, -psychologie, -ökonomie und -geschichte gehören. Die Tourismuswissenschaft selbst ist ihrerseits bereits Gegenstand historischer Betrachtung und nahe verwandt mit Freizeitsoziologie.

1941 wurden gleichzeitig an der Universität Bern das Forschungsinstitut für Fremdenverkehr (FIF) und an der Hochschule St. Gallen das Seminar für Fremdenverkehr gegründet. Die erste gemeinsame Studie von Walter Hunziker und Kurt Krapf 1942 – Allgemeine Fremdenverkehrslehre – war bereits interdisziplinär aufgebaut und gilt noch immer als Standardwerk.

Jost Krippendorf, der ehemalige FIF-Direktor und erste Leiter der IKAÖ, löste mit seinem Buch Die Landschaftsfresser (1975) eine ökologische Diskussion im Tourismus aus.

2007 wurde im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit das Internetportal tourism-knowhow.at[80] zum Export von österreichischem Tourismus-Know-How entwickelt und im April des Jahres gestartet.

Rechtliche Stellung der Touristen

Die meisten Bestimmungen, die die rechtliche Stellung des Touristen beeinflussen, zählen zum Privatrecht (in Österreich: Zivilrecht), d. h. zu den zwischen Reisendem und Leistungserbringer vertraglich zu vereinbarenden Regeln. Zum Schutz des schwächeren Vertragspartners, des Reisenden, kommt zumeist zwingend das Konsumentenschutzrecht seines Wohnsitzlandes zur Anwendung. Konsumentenschutzorganisationen kontrollieren das „Kleingedruckte“ der Buchungen und bringen gegen unfaire Klauseln gelegentlich Verbandsklagen ein.

In Europa hat die Europäische Union mit folgenden Regelungen den Konsumentenschutz im Tourismus verbessert:

Fluggesellschaften sind nunmehr auf Grund der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 verpflichtet, bei größeren Flugverspätungen oder beim Ausfall eines Fluges an die Passagiere Ausgleichszahlungen zu leisten.
Die Höhe der Mautgebühren auf Mautstraßen in der EU darf nicht willkürlich festgelegt werden und unterliegt ggf. der Kontrolle durch die EU-Kommission (So wurde zum Beispiel Slowenien ermahnt, weil keine Autobahnvignette für durchreisende Urlauber angeboten wurde und diese eine Halbjahresvignette kaufen mussten.)
Der EuGH hat demgemäß verfügt, dass günstigere Eintrittspreise für Einheimische (wie sie zum Beispiel in einigen österreichischen Gemeinden bei Schwimmbädern und Skiliften üblich waren) dem Gemeinschaftsrecht widersprechen und unzulässig sind.
Im Rahmen der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU wurde vereinbart, dass Touristen bei Reisen außerhalb der EU von diplomatischen Vertretungen anderer EU-Mitgliedstaaten Hilfe geleistet wird, wenn der Wohnsitzstaat des Reisenden im betreffenden Land keine Vertretung betreibt.
Im Schengenabkommen, dem die Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, die Schweiz und Island beigetreten sind, wurden die Personenkontrollen an den Binnengrenzen des Schengenraums abgeschafft. Reisende können diese Binnengrenzen nunmehr an jeder beliebigen Stelle überqueren (müssen allerdings Reisepass oder Personalausweis weiterhin mitführen).

In Deutschland und Österreich verpflichten gesetzliche Bestimmungen Reiseveranstalter, einen Fonds zu finanzieren, aus dem im Fall ihrer Zahlungsunfähigkeit der Heimtransport der Gäste beglichen werden kann.

Gegen Personen, die sich auf der Durchreise befinden, kann im schweizerischen Schuldbetreibungs- und Konkursrecht ein Arrest bewilligt werden „für Forderungen, die ihrer Natur nach sofort zu erfüllen sind“ (Art. 271 Abs. 1 Z. 3 SchKG).[81]

Touristen, die sich in unsichere Gebiete begeben, können damit rechnen, dass ihr Wohnsitzstaat ggf. an ihrer Befreiung aus Geiselnahme, ihrer medizinischen Versorgung und ihrem Heimtransport mitwirkt. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass ihnen der Staat zumindest einen Teil der ihm dabei entstandenen Kosten zur Begleichung vorschreibt, – vor allem, wenn die Gefahr, in die sie sich begeben haben, schon vorher allgemein bekannt war.

Siehe auch

Ethischer Tourismus
Historisches Archiv zum Tourismus
Städtereise
Urlaub
Freizeit
Liste der meistbesuchten Städte

Literatur

Anneliese Donhauser: Trendbranche Tourismus. Bildung und Wissen Verlag, Nürnberg 2004, ISBN 978-3-8214-7635-3.
Axel Dreyer & Arnd Krüger: Sporttourismus. München: Oldenbourg 1995, ISBN 3-486-23099-9.
Hans Magnus Enzensberger: „Vergebliche Brandung der Ferne. Eine Theorie des Tourismus“. in: Merkur 12 (1958). S. 701–720.
Ernst Spatt: Allgemeine Fremdenverkehrslehre. Inn-Verlag, Innsbruck 1975, ISBN 3-85123-018-3.
Ferner, Müller, Zolles: Marketingpraxis im Fremdenverkehr. ORAC Verlag Wien, ISBN 3-7015-0182-3, 1989 und spätere Ausgaben.
Hans Högl: Bin kein Tourist, ich wohne hier. Fremdenverkehrsgemeinden im Stress. Verlag für Ethik und Gesellschaft, Wien 2002, ISBN 3-900944-15-6.
Hans-Jörg Weber: Die Paradoxie des Städtetourismus: zwischen Massentourismus und Individualität: Eine Studie zu touristischen Praktiken und Mobilität unter Verwendung von GPS- und Fragebogendaten sowie Reiseführerliteratur am Beispiel der Stadt Berlin. Mensch und Buch Verlag, Berlin 2012. ISBN 3-86387-261-4.
Harald Pechlaner, Frieda Raich (Hrsg.): Gastfreundschaft und Gastlichkeit im Tourismus. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-503-10031-6.
Marcus Spangenberg/Bernhard Lübbers (Hrsg.): Traumschlösser? Die Bauten Ludwigs II. als Tourismus- und Werbeobjekte. Peter Morsbach, Regensburg 2015, ISBN 978-3-937527-83-3.
Josef Steinbach: Tourismus. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2002, ISBN 978-3-486-27308-3.
Voyage. Jahrbuch für Reise- & Tourismusforschung, München/Wien (lfd. seit 1997).
Walter Kiefl, Reinhard Bachleitner: Lexikon zur Tourismussoziologie, Profil Verlag München 2005, ISBN 3-89019-542-3.

Weblinks

 Wikiquote: Tourismus – Zitate
 Wiktionary: Tourismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
World Tourism Organisation Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO)
Statistisches Bundesamt – Daten [6] und Aufsätze [7] zum Tourismus
Grafik: Weltweiter Tourismusverkehr, aus: Zahlen und Fakten: Globalisierung, www.bpb.de
Deutscher Tourismusverband
Schweizer Tourismusverband
Österreichischer Tourismusverband
Die offizielle Internetseite des Niederländischen Büro für Tourismus
Institut für Tourismus- und Freizeitwirtschaft der WU Wien, Informationen zu tourismusrelevanter Forschung
www.visumtourism.ch Wissensplattform für nachhaltige Entwicklung im Tourismus
Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (Schweiz)
Christopher Kopper: Die Reise als Ware. Die Bedeutung der Pauschalreise für den westdeutschen Massentourismus nach 1945, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 4 (2007), S. 61–83.
Hasso Spode: Zur Geschichte der Tourismusgeschichte (PDF; 10,9 MB), in Voyage. Jahrbuch für Reise- & Tourismusforschung, Bd. 8/2009
Rüdiger Hachtmann: Tourismus und Tourismusgeschichte, in: Docupedia Zeitgeschichte, 22. Dezember 2010
Rüdiger Hachtmann: Tourismusgeschichte – ein Mauerblümchen mit Zukunft! Ein Forschungsüberblick, in: H-Soz-u-Kult, 6. Oktober 2011
Zukunftsfähig und entwicklungsfreudig. In: E+Z, Jg.56.2015:4
Studienführer mit allen Tourismus Studiengängen

Einzelnachweise

↑ Vgl. u. a. Kurt Luger, Karlheinz Wöhler (Hrsg.) „Welterbe und Tourismus“ (2008); Laurajane Smith „Uses of Heritage“ (2006); Regina Bendix, Vladimir Hafstein „Culture and Property. An Introduction“ (2009) in Ethnologia Europaea 39/2.

↑ Lenzen et al. (2018), https://www.nature.com/articles/s41558-018-0141-x

↑ a b so etwa nach Usance der Berechnung der Wertschöpfungsrechnung, vergl. Tourismus-Satellitenkonto – Wertschöpfung, Statistik Austria.

↑ Vgl. Freyer, Walter 2006: Tourismus: Einführung in die Fremdenverkehrsökonomie. 8. Auflage. München, Oldenbourg.

↑ a b Tomasz Bohun, Podróże po Europie, Władysław IV Wasa, Władcy Polski, p.12

↑ Adam Kucharski: Dyplomacja i turystyka – królewicz Władysław Waza w posiadłościach hiszpańskich (1624-1625). In: Silva Rerum. Abgerufen am 7. Juni 2017.

↑ ’’The Oxford Illustrated History of Opera’’, ed. Roger Parker (1994): chapter on Central and Eastern European opera by John Warrack, p.240; ‘’The Viking Opera Guide’’, ed. Amanda Holden (1993): articles on Polish composers, p.174

↑ Eberhard Straub: Albert Ballin. Der Reeder des Kaisers, Berlin 2001. ISBN 3-88680-677-4.

↑ Christoph Hennig: Reiselust. Frankfurt 1999, ISBN 3-518-39501-7, S. 102–149

↑ Manfred Lenzen et al.: The carbon footprint of global tourism. In: Nature Climate Change. Nr. 2018, doi:10.1038/s41558-018-0141-x. 

↑ a b Umweltprobleme im Himalaja. Planet Wissen.: „Der Mount Everest gilt als höchste Müllkippe der Welt, in Nepal nimmt das Abholzen der Wälder Ausmaße an, die katastrophale Folgen für die Bewohner haben. In Tibet verseucht die Industrie ganze Landstriche und der Klimawandel lässt im Himalaja die Gletscher schmelzen.“

Umweltfolgen: Schneekanonen drohen Alpen auszutrocknen. In: SPON.  „Rund 95 Millionen Kubikmeter Wasser rieseln im Jahr als künstlicher Schnee auf die Pisten der Alpen. Die Beschneiung durch Schneekanonen hat massive Auswirkungen auf die Wasserstände der Flüsse.“ 

↑ DPA-Serviceline: Tourismus: Galápagosinseln: Strenge Regeln für Touristen. In: Focus Online. 29. Juli 2010, abgerufen am 14. Oktober 2018. 

↑ Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung: Fair unterwegs – die andere Reiseseite

↑ a b http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=re&dig=2011%2F01%2F15%2Fa0040&cHash=d886a3434f

↑ In China wächst die Angst vor Reisen nach Europa, FAZ.net, 20. Juli 2016

↑ a b Ferner, Müller, Zolles: Marketingpraxis im Fremdenverkehr, ORAC Verlag, 1989 und spätere Ausgaben, ISBN 3-7015-0182-3. In „Freizeit und Tourismus“ (Hoffmann, 1981)

↑ Seminar (CEMAT) des Europarats Palma de Mallorca (Spanien), Mai 1999 (Memento vom 15. August 2007 im Webarchiv archive.is)

↑ Grafik: Weltweiter Tourismus, aus: Zahlen und Fakten: Globalisierung, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

↑ GastroJournal, Zürich 24. Mai 2018, S. 7

↑ Traufetter, G. (2015): Deutsche Touristen im Ausland: Das gute Gewissen reist mit, Spiegel Online, 12. Oktober 2015

↑ Structural Funds (Memento vom 21. September 2008 im Internet Archive) (pdf), ec.europa.eu

UNWTO Tourism Highlights 2017. Abgerufen am 26. August 2018. 

↑ a b UNWTO Tourism Highlights, Edition 2013 (PDF) World Tourism Organization. 2013. Archiviert vom Original am 29. März 2014. Abgerufen am 29. April 2014.

↑ UNWTO Tourism Highlights, Edition 2011 (PDF; 3,7 MB) World Tourism Organization. 2011. Abgerufen am 29. März 2008.

↑ UNWTO World Tourism Barometer June 2008 (PDF) World Tourism Barometer. June 2008. Archiviert vom Original am 11. Januar 2012. Abgerufen am 1. August 2008.Volume 6 No. 2

↑ UNWTO Tourism Highlights, Edition 2007 (PDF) World Tourism Organization. Archiviert vom Original am 9. April 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unwto.org Abgerufen am 29. März 2008.

↑ vgl. z. B. für Länder in der EU: Eurostat Pressemitteilung 99/2012 (Memento des Originals vom 26. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/epp.eurostat.ec.europa.eu (PDF; 158 kB) vom 28. Juni 2012

↑ Steigende Anzahl der Reisen ins Ausland trotz schlechter Wirtschaftslage, Abgerufen am 2. Dezember 2012.

↑ MV ist beliebtestes Reiseziel in Deutschland, NDR, 4. März 2015

↑ Infografik zum Reiseverhalten der Deutschen@1@2Vorlage:Toter Link/www.reiseberichte.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 5. November 2013

Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco: 33. Deutsche Tourismusanalyse, Forschung Aktuell, 272, 38. Jg., 08.02.2017.

↑ Allmaier, M. (2015) Hurra, wir kommen! Die Zeit No. 30 vom 25. Juli 2015, S. 53–54

Chinesen lösen Deutsche als Reiseweltmeister ab. Abgerufen am 6. Juli 2014. 

Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco: Der Dreiklang des deutschen Urlaubsglücks: Preis-Leistung, Natur und Freundlichkeit, Forschung Aktuell, 256, 35. Jg., 1. Juli 2014.

Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco: 31. Deutsche Tourismusanalyse, Forschung aktuell, 260, 36. Jg., 4. Februar 2015.

↑ Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.

↑ Webseite der Monatserhebung im Tourismus im Statistischen Bundesamt

↑ Gerhard Lob: Im Tessin werden knapp 10 Prozent des Bruttoinlandprodukts durch den Tourismus erwirtschaftet. Diese Wertschöpfung liegt über dem Schweizer Mittel, aber unter dem Bündner und Walliser Vergleichswert. Tessiner Zeitung TZ 20. Februar 2015, Seite 3

↑ Peter Grunder: Gute Zahlen, schlechte Lage, GastroJournal, Zürich 26. Juli 2018, S. 8

↑ a b c Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Schweizer Tourismusstatistik 2011. Neuenburg 2012, ISBN 978-3-303-10449-1 (Publikation online (PDF; 1,6 MB)). 

↑ Gastro Journal 15. Mai 2015, S. 11

↑ Gastro Journal 1. März 2018, S. 9

↑ Gastro Journal 1. März 2018, S. 9

↑ Gastro Journal 1. März 2018, S. 9

↑ Reto E. Wild: Reiseland Schweiz. Migros Magazin, Zürich 13. Juli 2015, Seite 8

↑ Peter Grunder: Vernünftige Rahmenbedingungen. Peter Bodenmann über Unternehmer und Politiker, Funktionäre und Touristiker. GastroJournal 21. Mai 2015, Seite 6

↑ [1]

↑ Website der ‚Monatserhebung im Tourismus‘ im Statistischen Bundesamt

↑ Seite mit dem Qualitätsbericht (methodische Beschreibungen) der ‚Monatserhebung im Tourismus‘

↑ Statistik über die touristische Nachfrage

↑ Beispiele: B2B-Webseiten der Österreich Werbung, B2B-Webseiten des WienTourismus

↑ www.aiest.org

↑ AIT (englisch)

↑ BITS

↑ FEMTEC

↑ [2]

↑ IAPCO

↑ ICAO

↑ UFTAA

↑ WTO

↑ [3]

↑ [4]

Aus Maison de la France wird Atout France, Website@1@2Vorlage:Toter Link/at.franceguide.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

↑ Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung: Zahlen und Fakten

↑ Leisure and Tourism Management Bachelor an der Hochschule Stralsund

↑ Studiengang Nachhaltiger Tourismus, HS Rhein-Waal

↑ Tourism Development Studies Master an der Hochschule Stralsund

↑ Masterstudiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement, HNE Eberswalde

↑ Masterstudiengang Tourismus und Regionalplanung, KU Eichstätt

↑ Touristikassistent/in Beschreibung des Ausbildungsberufs auf der Website der Bundesagentur für Arbeit

↑ [5] Ausbildung zu Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement an der Schule für Hotelmanagement und Tourismusmanagement Wiesau

↑ Europaschule HLF Krems – Bundeslehranstalten für Tourismus

↑ Tourismusschulen Bad Ischl

↑ Tourismusschulen Semmering

↑ Tourismusschulen Salzburg

↑ Edumoodle – Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus@1@2Vorlage:Toter Link/www3.edumoodle.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

↑ Universitätslehrgang Tourismusmanagement der Johannes Kepler Universität Linz

↑ Universitätslehrgang Aufbaustudium Tourismusmanagement am Zentrum für Interkulturelle Studien Fürstenfeld (ZIS-FF)

↑ tourism-knowhow.at (Memento des Originals vom 16. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tourism-knowhow.at

↑ vgl. dazu Hunziker/Pellascio, S. 289

Tourismus nach Staat in Europa

Albanien |
Belgien |
Bosnien und Herzegowina |
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Deutschland |
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Slowenien |
Spanien |
Tschechien |
Türkei |
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Ungarn |
Vereinigtes Königreich |
Weißrussland

Tourismus nach Staat in:
Afrika |
Asien |
Australien und Ozeanien |
Europa |
Nord- und Südamerika

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  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-hanni-faaybender-fernseh-u-radiogeraete-gesellschaft-mbh-aus-erfurt/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/gmbh-gesellschaftszweck-unternehmensgegenstand-bautrocknung-verfahren-zur-bautrocknung-navigationsmenue-aus-essen/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/bilanz-der-hartmund-pietsch-sanitaeranlagen-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-karlsruhe/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/bilanz-der-fine-mahler-versicherungen-gmbh-aus-halle/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/businessplang-der-helene-haas-pumpen-gesellschaft-mbh-aus-kln/
  7. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/bilanz-der-fine-mahler-versicherungen-gmbh-aus-halle/
  8. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-wenke-kunert-mobilfunk-gmbh-aus-herne/

Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Helmward Grünewald Baufinanzierungen Ges. m. b. Haftung aus Saarbrücken

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Helmward Grünewald Baufinanzierungen Ges. m. b. Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.HelmwardGrünewaldBaufinanzierungenGes.m.b.Haftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

Helmward Grünewald Baufinanzierungen Ges. m. b. Haftung
Helmward Grünewald
D-32176 Saarbrücken
Registernummer 206066
Registergericht Amtsgericht Saarbrücken

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.HelmwardGrünewaldBaufinanzierungenGes.m.b.Haftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

****************************************************************************************************

§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Helmward Grünewald Baufinanzierungen Ges. m. b. Haftung
Helmward Grünewald
D-32176 Saarbrücken
Registernummer 206066
Registergericht Amtsgericht Saarbrücken
E-Mail info@HelmwardGrünewaldBaufinanzierungenGes.m.b.Haftung.de
Telefax 031886687
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

****************************************************************************************************

§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Helmward Grünewald Baufinanzierungen Ges. m. b. Haftung
Helmward Grünewald
D-32176 Saarbrücken
E-Mail info@HelmwardGrünewaldBaufinanzierungenGes.m.b.Haftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

****************************************************************************************************

§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 08884 204483
E-Mail: info@HelmwardGrünewaldBaufinanzierungenGes.m.b.Haftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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  9. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/businessplang-der-otto-weigand-natursteine-gmbh-aus-frth/

Muster Gruendungsprotokoll der Annemargret Parafonte Stahlhandel Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Herne

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 43184

Heute, den 19.04.2019, erschienen vor mir, Wolfhelm Kaiser, Notar mit dem Amtssitz in Herne,

1) Frau Jolante Nagel,
2) Herr Dorle Picard,
3) Herr Genia Schütz,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Annemargret Parafonte Stahlhandel Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in Herne.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Diskothek Bezeichnung Geschichte Geschehen und Programm Räumlichkeiten Umgebung Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 324270 Euro (i. W. drei zwei vier zwei sieben null Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau Jolante Nagel uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 299249 Euro
(i. W. zwei neun neun zwei vier neun Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr Dorle Picard uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 24100 Euro
(i. W. zwei vier eins null null Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr Genia Schütz uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 921 Euro
(i. W. neun zwei eins Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr Annemargret Parafonte,geboren am 28.4.1946 , wohnhaft in Herne, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar Wolfhelm Kaiser insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/gmbh-gesellschaftszweck-unternehmensgegenstand-verlage-leben-diskografie-navigationsmenue-aus-paderborn/
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Businessplang der Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung aus Oldenburg

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Muster eines Businessplans

Businessplan Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung

Wolfhard Ullmann, Geschaeftsfuehrer
Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung
Oldenburg
Tel. +49 (0) 1413433
Fax +49 (0) 7811128
Wolfhard Ullmann@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung mit Sitz in Oldenburg hat das Ziel Elektronik in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Elektronik Artikeln aller Art.

Die Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung hat zu diesem Zwecke neue Elektronik Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Elektronik ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Elektronik Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Elektronik eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 13 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2021 mit einem Umsatz von EUR 129 Millionen und einem EBIT von EUR 1 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) Friedwald Kranz, geb. 1987, Oldenburg
b) Eckehard Burmeister, geb. 1972, Kassel
c) Trauhard Steinbach, geb. 1970, Wirtschaftsjuristin, Krefeld

am 21.10.2015 unter dem Namen Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung mit Sitz in Oldenburg als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 484000.- gegruendet und im Handelsregister des Oldenburg eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 61% und der Gruender e) mit 24% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Videoüberwachungsanlage Technologie Geschichte Anwendungen Software Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von Wolfhard Ullmann, CEO, Laurentius Zaches CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2024 wie folgt aufgestockt werden:
27 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
16 Mitarbeiter fuer Entwicklung
30 Mitarbeiter fuer Produktion
30 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Oldenburg im Umfange von rund 90000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 8 Millionen und einen EBIT von EUR 264000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
umen, des Verkehrs und technischen Anlagen aller Art.
Im englischen Sprachraum werden Video-Kameras und deren Installationsart zum Teil noch unter der alten Bezeichnung Closed Circuit Television (CCTV) geführt. Der Ausdruck Closed Circuit (übersetzbar mit geschlossener Kreis oder geschlossene Leitung) verweist darauf, dass die Bilder der CCTV-Kameras an eine begrenzte Zahl von Empfangsgeräten übertragen werden. Mit dem Verweis auf die „geschlossene Leitung“ grenzt man die CCTV-Übertragungen vom öffentlichen Fernsehen ab, dessen Bilder von einem unübersehbar großen Publikum betrachtet werden können.
Für Videoüberwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen gibt es jedoch neuerdings eine internationale Normenreihe, die auch in Europa Gültigkeit hat. Die Normenreihe EN 62676 beschreibt sogenannte Video surveillance systems (VSS). In Deutschland gibt es zum Teil auch den Begriff Videoüberwachungsanlage (VÜA).
Herkömmliche Videoüberwachungsanlagen bestehen aus mindestens einer Überwachungskamera und einem Anzeigemonitor, optional erlauben die Systeme eine Aufzeichnung der Bilder (beispielsweise auf Videoband), die Übertragung erfolgt analog, kabelgebunden oder kabellos.
In modernen Anlagen werden in der Regel digitale Kameras, die über ein TCP/IP-Netzwerk an einen Computer angeschlossen werden (IP-Kameras), verwendet. Über spezielle Videoüberwachungssoftware können zusätzliche Funktionen wie beispielsweise Bewegungserkennung, Gesichtserkennung und die Speicherung der Daten vorgenommen werden.

Inhaltsverzeichnis

1 Technologie

1.1 Auflösungsklassen nach EN 62676-4

1.1.1 Überwachen
1.1.2 Detektieren (Erfassung)
1.1.3 Beobachten
1.1.4 Erkennen
1.1.5 Identifizieren
1.1.6 Überprüfen

2 Geschichte
3 Anwendungen

3.1 Öffentliche Überwachung
3.2 Industrie

4 Software
5 Siehe auch

5.1 Zu den rechtlichen Aspekten

6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Technologie
Da es sich bei einer Videoüberwachungsanlage sowohl um einen einfachen Aufbau handeln kann, welcher nur aus einer einzelnen Kamera besteht, deren Bild auf einem einzelnen Monitor live übertragen wird, als auch um ein komplexes System mit mehreren Kameras und unterschiedlichen Systemen zur Speicherung und Auswertung von Bild- oder Videomaterial, sind die eingesetzten Technologien sehr vielfältig. Eine Anlage kann durch Personal des Betreibers oder eines Dienstleister betreut werden oder nach der Installation vollautomatisch arbeiten. Bei vollautomatischen Systemen, bei denen z. B. das Live-Bild nicht betrachtet wird, werden stichprobenweise Funktionskontrollen durchgeführt und auf Bildmaterial nur bei Bedarf zugegriffen.
Anfänglich wurden eigene, analoge Übertragungssysteme mittels Koaxialkabel, Zweidrahttechnologie oder analoger LWL-Übertragung aufgebaut. Diese Technologie ist zwar nach wie vor weit verbreitet, wird aber wegen des anhaltenden technischen Fortschritts und der Wandlung hin zur IP-Technologie bei Neuanlagen nicht mehr in dieser klassischen Form projektiert. Unterstützt wird dies durch relative Unhandlichkeit und das Verschleißverhalten von Videokassetten gegenüber digitalen Speichermedien.
Seit einigen Jahren vollzieht sich der Übergang hin zu digitalen CCTV-Systemen. Diese gibt es in mehreren Varianten. Zum einen analoge Kameras, die an einem Computer angeschlossen sind, welcher über eine entsprechende Karte die Kamerasignale digitalisiert, sie darstellen und über ein Netzwerk weiterleiten kann. Derartige Hybrid-Anlagen finden sich vor allem dort, wo analoge Kameras bereits vorhanden waren und nicht ohne großen Aufwand (Neuverkabelung) ersetzt werden können. Zum anderen in der ausschließlich digitalen Variante. Verwendet werden hier IP-Kameras, deren Videobild über ein privates oder öffentliches IP-Netz zur Überwachungszentrale übertragen und dort dargestellt und/oder aufgezeichnet wird. Die Übertragung der Videos erfolgt dabei rein über handelsübliche IT-Systeme (Router, Switches, etc.). Die

Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung, vgl. Ziffer 2.2.

Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung kennenzulernen.

2.2. Produkteschutz

Die Spezialprodukte der Wolfhard Ullmann Elektronik Ges. m. b. Haftung sind mit den Patenten Nrn. 918.773, 592.378 sowie 299.748 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2030 geschuetzt.

2.3. Abnehmer

Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

3. Markt

3.1. Marktuebersicht

Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 933 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 826000 Personen im Elektronik Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 946000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 6 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2027 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

3.2. Eigene Marktstellung

Die eigene Marktstellung ist mit EUR 5 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 5 Jahren von 4 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 64 Millionen entsprechen duerfte.

3.3. Marktbeurteilung

Elektronik ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Elektronik hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu7 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 19 ? 60 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 4 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Elektronik wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Elektronik Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

Regionen Marktanteil Tendenz
DeutschBundesrepublik Deutschland 63 %
England 14%
Polen 29%
Oesterreich 43%
Oesterreich 89%

Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Elektronik durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Elektronik, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 43% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 25 mal kleiner.

4. Konkurrenz

4.1. Mitbewerber

Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 28 ? 68% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

4.2. Konkurrenzprodukte

Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

5. Marketing

5.1. Marktsegmentierung

Kundensegemente:

Marktgebiete:

5.2. Markteinfuehrungsstrategie

Erschliessung der Marktgebiete

5.3. Preispolitik

Preise bewegen sich rund 20% unter den Preisen der Mitbewerber.

5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

5.5. Werbung / PR

Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

5.6. Umsatzziele in EUR 470000

Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ist Soll Soll Soll Soll Soll
Sets 8?000 23?000 90000 284?000 503?000 896?000
Zubehoer inkl. Kleidung 8?000 24?000 57000 278?000 534?000 971?000
Trainingsanlagen 7?000 23?000 55000 166?000 589?000 782?000
Maschinen 8?000 14?000 58000 336?000 474?000 621?000
Spezialitaeten 9?000 14?000 59000 165?000 581?000 975?000

6. Standort / Logistik

6.1. Domizil

Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

6.2. Logistik / Administration

Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 25 Millionen.

7. Produktion / Beschaffung

7.1. Produktionsmittel

Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

7.2. Technologie

Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 2 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

7.4. Wichtigste Lieferanten

Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

Einkaufsvolumen von EUR 1 Millionen diskutiert.

8. Management / Berater

8.1. Unternehmerteam

? CEO: Wolfhard Ullmann

? CFO: Laurentius Zaches

Administration
Marketing
Verkauf
Einkauf
Entwicklung

8.2. Verwaltungsrat

Praesident:Friedwald Kranz (Mitgruender und Investor)
Delegierter: Wolfhard Ullmann (CEO)
Mitglied: Dr. Eckehard Burmeister , Rechtsanwalt
Mitglied: Laurentius Zaches, Unternehmer

8.3. Externe Berater

Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Oldenburg und das Marketingbuero Vater & Sohn in Oldenburg beraten.

9. Risikoanalyse

9.1. Interne Risiken

Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

9.2. Externe Risiken

Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Elektronik Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

9.3. Absicherung

Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

10. Finanzen

10.1. Vergangenheit

Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 6 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 387000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 19000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 500000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

10.2. Planerfolgsrechnung

Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Nettoumsatz 5?411 8?310 16?113 45?267 76?507 206?221
Warenaufwand 5?758 2?195 15?615 43?305 78?567 253?448
Bruttogewinn 8?347 4?457 20?471 50?527 55?807 141?391
Betriebsaufwand 5?813 2?281 11?321 33?760 64?198 277?875
EBITDA 1?843 3?477 18?290 47?749 74?897 178?407
EBIT 6?416 8?323 27?167 34?679 64?109 268?460
Reingewinn 8?638 4?540 12?188 46?221 70?160 108?660
Investitionen 9?623 8?249 26?223 30?569 71?202 225?158
Dividenden 1 3 6 10 15 35
e = geschaetzt

10.3. Bilanz per 31.12.2019

Aktiven Passiven

Fluessige Mittel 62 Bank 433
Debitoren 216 Kreditoren 697
Warenlager 188 uebrig. kzfr. FK, TP 556
uebriges kzfr. UV, TA 477

Total UV 8407 Total FK 1?648

Stammkapital 167
Mobilien, Sachanlagen 311 Bilanzgewinn 45

Total AV 225 Total EK 126

5175 8?404

10.4. Finanzierungskonzept

Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 8,2 Millionen wie folgt zu finanzieren:
Erhoehung des Stammkapitals von EUR 5,2 Millionen um EUR 4,5 Millionen auf neu EUR 1,1 Millionen mit einem Agio von EUR 6,4 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 1,8 Millionen.
Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 500000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 5,3 Millionen abzuloesen.

11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

EUR 49,4 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2020. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 2% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 427000.-, erstmals per 30.12.2019. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Nutzfahrzeuge einer GmbH aus Erlangen

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Alwina Kraus Nutzfahrzeuge GmbH .Sitz der Gesellschaft ist Erlangen

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Gebäudesanierung Bauwerkssanierung Kosten der Sanierung Spezielle Sanierungsformen Stadtsanierung und Stadterneuerung Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 248293,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Heidi Lampe eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 130639,
b. Josefine Mühlbauer eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 42670,
c. Charlotte Schuh eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 74984.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Erlangen vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Erlangen, 17.04.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 1.809.576 5.171.270 6.272.583
II. Sachanlagen 540.519 366.172 4.149.941
III. Finanzanlagen 5.924.970
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 3.861.297 7.211.891 6.182.454
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 1.198.578 6.222.703 775.979
III. Wertpapiere 1.910.155 8.514.379 4.385.094
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 8.554.217 8.132.650
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.278.300 2.196.229 2.047.056
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.172.099 4.389.776
II. Kapitalr?cklage 3.309.238 7.536.321
III. Gewinnr?cklagen 4.112.350 7.116.622
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 6.540.219 1.472.760
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 8.854.506 6.153.254
B. R?ckstellungen 8.016.093 8.160.359
C. Verbindlichkeiten 2.199.332 4.513.013
D. Rechnungsabgrenzungsposten 8.067.256 9.333.670
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Roger Seitz Geburtshilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Koblenz

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 4.748.666 2.432.075
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 5.740.994 4.442.216
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 6.580.508 4.421.381 652.982 2.760.509
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
8.679.537 5.017.402
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.862.409 6.188.527
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 2.908.111 8.570.246
Jahresfehlbetrag 3.010.198 3.690.444
5. Jahres?berschuss 784.100 1.063.845
6. Verlustvortrag aus dem 2018 2.673.180 6.064.217
7. Bilanzverlust 3.986.899 1.603.580


Entwicklung des Anlageverm?gens
Roger Seitz Geburtshilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Koblenz

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 7.985.811 9.808.142 6.104.422 511.404 8.927.523 7.737.269 5.767.546 7.395.917 7.494.176 296.808
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.541.141 3.569.949 2.010.042 5.901.782 9.833.571 8.396.380 4.180.400 7.194.959 4.838.813 892.170
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 3.668.293 9.243.240 2.725.801 2.482.828 3.828.497 5.006.900 586.410 678.493 3.113.544 1.756.978
2.965.317 1.485.848 8.082.284 9.153.504 9.984.969 312.326 3.031.347 5.701.019 1.993.244 2.009.652
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.239.931 4.655.259 2.587.792 8.885.820 3.065.800 5.682.613 6.402.501 5.619.770 8.511.355 9.304.796
2. Genossenschaftsanteile 352.411 5.314.982 564.271 8.672.956 699.775 2.362.333 5.458.432 7.550.452 3.386.149 6.484.450
5.632.450 3.714.778 2.022.342 8.686.325 2.606.741 4.108.559 7.631.392 4.272.329 6.617.088 3.196.983
2.694.081 9.215.111 5.158.032 2.104.283 9.385.271 7.356.565 6.124.288 2.546.250 2.339.299 6.585.303

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  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/04/businessplang-der-mareile-holz-elektriker-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-krefeld/
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Bilanz der Rudolf Arndt Holzbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Bergisch Gladbach

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Bilanz
Rudolf Arndt Holzbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Bergisch Gladbach

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 218.891 6.540.842 1.990.447
II. Sachanlagen 668.970 8.316.022 3.631.651
III. Finanzanlagen 1.932.276
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 2.756.262 3.232.107 2.374.384
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 3.601.344 9.848.726 7.295.866
III. Wertpapiere 390.630 5.063.142 6.252.173
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 5.076.437 7.478.595
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.636.920 6.221.617 3.309.196
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.518.576 9.597.515
II. Kapitalr?cklage 9.153.225 2.028.199
III. Gewinnr?cklagen 3.794.350 5.259.527
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 1.130.867 4.003.029
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 5.045.997 168.607
B. R?ckstellungen 8.846.929 6.428.154
C. Verbindlichkeiten 4.538.742 737.871
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.250.501 6.747.303
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Rudolf Arndt Holzbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Bergisch Gladbach

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 4.044.216 7.984.634
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 4.529.182 2.561.719
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 2.148.321 8.535.237 1.653.098 1.938.085
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
5.854.285 3.049.323
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.339.362 9.073.668
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 1.741.497 5.705.102
Jahresfehlbetrag 4.216.550 5.744.735
5. Jahres?berschuss 9.337.315 6.069.890
6. Verlustvortrag aus dem 2018 9.071.387 556.190
7. Bilanzverlust 9.785.745 2.453.933


Entwicklung des Anlageverm?gens
Rudolf Arndt Holzbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Bergisch Gladbach

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 2.399.690 3.318.351 5.822.797 7.749.359 616.444 708.645 8.479.881 6.368.171 8.340.570 7.484.925
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.173.534 2.835.023 957.441 2.114.583 2.628.244 3.439.132 6.850.458 4.618.940 723.218 8.196.685
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 3.466.472 5.222.642 295.402 5.554.451 2.463.402 4.924.409 7.017.530 2.606.852 442.871 179.325
4.126.423 4.217.809 4.210.923 3.125.659 6.470.549 9.275.522 9.841.212 2.059.508 1.980.745 8.722.607
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.499.285 9.496.819 7.482.899 3.929.073 3.422.729 7.477.141 6.876.333 6.086.360 9.152.895 8.752.585
2. Genossenschaftsanteile 5.873.174 3.367.131 1.497.424 7.176.596 2.939.916 1.043.246 2.614.687 1.197.815 8.422.531 4.280.252
2.249.319 2.300.315 6.770.104 1.357.737 3.555.668 5.611.663 2.668.184 4.573.276 5.045.445 1.092.688
6.401.864 9.328.675 826.767 4.732.360 8.935.312 4.338.905 5.042.604 1.919.883 4.931.560 1.555.553

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Treuhandvertrag der Ursel Parafonte Antiquitaeten GmbH aus Karlsruhe

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GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Ursel Parafonte Antiquitaeten GmbH, (Karlsruhe)

(nachstehend „Treugeber“ genannt)

und

Irmtraut Nitschke Wohnmobilvermietungen Gesellschaft mbH, (Bremerhaven)

(nachstehend „Treuhänder“ genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Paderborn), auf dem Konto Nr. 8772758 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: „Treugut“) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 257.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Karlsruhe, Datum):

Für Ursel Parafonte Antiquitaeten GmbH: Für Irmtraut Nitschke Wohnmobilvermietungen Gesellschaft mbH:

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