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1948–1950 erbaute Siedlung für französische Offiziere in Holzrahmenbauweise in Trier

Der Holzrahmenbau (auch Holzriegelbau oder Holzständerbauweise) ist ein weitverbreitetes modernes Holzbausystem. Eine Sonderform des Holzrahmenbaus ist die Holztafelbauweise, bei der die Wand- und Deckenelemente im Werk bereits weitestgehend vorgefertigt sind.

Im Holzrahmenbau dient ein Stabwerk aus senkrechten Pfosten und waagrechten Riegeln zur Lastabtragung. Die horizontale Aussteifung wird durch eine Beplankung mit plattenförmigen Wandbaustoffen, diagonal aufgebrachten Brettern oder über eingelassene Streben erreicht.

Anzutreffen ist diese Bauweise in Mittel- und Nordeuropa, insbesondere Skandinavien, hauptsächlich jedoch in Nordamerika. Dort ist der Holzrahmenbau mit Abstand die vorherrschende Bauweise bei ein- oder zweistöckigen Wohngebäuden.

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte
2 Bauweisen
3 Verwandte Bauweise mit kaltgeformten Stahlprofilen
4 Siehe auch
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise

Geschichte

Der Holzrahmenbau ist eine Weiterentwicklung der Fachwerkbauweise, die Anfang des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfand.[1][2][3]

im (nordamerikanischen) Holzrahmenbau wurden vorwiegend zweizöllige Bohlen (50 mm) verwendet, die über genagelte, stumpfe Holzanschlüsse verbunden werden, anstelle der traditionellen zimmermannsmäßig verzapften oder verplatteten Holzverbindungen. Inzwischen werden auch noch schlankere 38 mm starke Bohlen verwendet.

Gefördert wurde diese Entwicklung durch das Aufkommen von Sägemühlen mit Dampfmaschinenantrieb. So war man nicht mehr in erster Linie auf einstielige Balken angewiesen, welche mit Breitbeil oder Dechsel aus Rundholz behauen wurden, sondern hatte leicht handhabbare und standardisierte Bohlen zur Verfügung. Eine weitere Voraussetzung für den Holzrahmenbau war die beginnende maschinelle Massenherstellung von Nägeln.

Im Vergleich zur althergebrachten Fachwerk- oder Blockbauweise wird weniger Holz benötigt. Die einfache Bauweise erfordert auch keine besondere handwerkliche Ausbildung. Transport und Lagerhaltung des standardisierten Baumaterials ist mit geringem Aufwand durchführbar. Die leichten Konstruktionshölzer erlauben einen schnellen Baufortschritt mit wenigen Arbeitskräften. Da auch die oft langen Frostperioden in Nordamerika den Baufortschritt nicht unterbrachen, entwickelte sich der Holzrahmenbau dort zur vorherrschenden Bauweise. Im Gegensatz zu den dicht bebauten Ortschaften Europas war die Brennbarkeit des Baumaterials bei der Errichtung von einzelstehenden Gebäuden mit Abstand zum Nachbarn kein allzu großer Nachteil.

In Mitteleuropa ist die Holzrahmenbauweise erst relativ spät mit dem Aufkommen von Fertighäusern in der Form der Holztafelbauweise entwickelt worden, fand aber bislang nicht die Verbreitung wie in Nordamerika. Eine der ersten Einsatzgebiete waren Baracken für temporäre Unterkünfte während der Industrialisierung und des Eisenbahnbaus. Parallel dazu hat sich der Holzrahmenbau auch als handwerkliche Bauweise etabliert.

Bauweisen

Balloon-frame-Prinzip

Bei allen Konstruktionsprinzipien kann die Fassadengestaltung frei gewählt werden. Putze auf Wärmedämmverbundsystemen, Mauerwerksvorsatzschalen, Außenbekleidungen aus Holz, Kunststoff oder mineralischen Platten sind nur einige Beispiele.

Balloon Framing
Dies war in den USA und Kanada die ursprüngliche Holzrahmenbauweise, deren Hauptmerkmal über die Etagen durchgehende Wandpfosten sind, ähnlich wie bei der mittelalterlichen Ständerbauweise.
Als Auflage für die Balkenlage wird eine Holzbohle auf Deckenhöhe eingelassen, die Balkenlage aufgelegt und seitlich am Pfosten befestigt. Ursprünglich wurden die Außenwände entweder mit eingelassenen Streben ausgesteift oder außen mit Brettern diagonal beplankt. Die Außenwand innen, Innenwände und Deckenunterseiten wurden meist mit dünnen Holzleisten verschalt, welche als Putzträger für einen Gipsputz dienten. Mit dem Beginn der industriellen Fertigung von Gipskartonplatten in den USA ab 1910 und der Einführung plattenförmiger Holzwerkstoffe wurden dann diese noch rationeller zu verarbeitenden Wandbaustoffe eingesetzt.
Platform Framing
Etwa seit Ende des Zweiten Weltkriegs kam in Nordamerika diese mittlerweile vorherrschende Bauweise auf, die in gewisser Hinsicht vergleichbar ist mit der spätmittelalterlichen Rähmbauweise (Stockwerkbauweise).
Die Rohkonstruktion wird – im Gegensatz zum Balloon-Framing – etagenweise errichtet und jeweils mit einer Platform abgeschlossen, auf der dann die nächste Etage errichtet wird. Die hölzerne Tragkonstruktion der Wände, bestehend aus den Wandpfosten samt oberen und unteren Gurte, wird zunächst liegend auf der jeweiligen Etage vorgefertigt, dann aufgestellt und mittels eines zusätzlichen Obergurts miteinander verbunden. Außenseitig und auf der Geschossdecke werden Platten aus Sperrholz oder OSB aufgebracht, der Rest wird nach der Fertigstellung des Rohbaus mit Gipskartonplatten verschalt.
Sämtliche Details sind standardisiert und meist in baurechtlichen Vorschriften strikt geregelt. Für die Konstruktionshölzer werden 38 mm starke Bohlen mit nur wenigen Breiten- und Längenabstufungen verwendet. Bei der Balkenlage der Geschossdecken ersetzen zunehmend sogenannte I-Joists oder vorgefertigte Fachwerkträger die ansonsten hochkant eingebauten 38 mm Massivholzbohlen. Für die Dachkonstruktion werden in aller Regel vorgefertigte Nagelplattenbinder verwendet.
Das Rastermaß der senkrechten Tragkonstruktion liegt normalerweise bei 16 Inch (40,64 cm). Möglich sind auch 12 Inch (30,48 cm) oder 24 Inch (60,96 cm). Das ganzzahlige Vielfache des Rastermaßes ergibt immer die Breite der Bauplatten von 48 Zoll (121,92 cm). Das Rastermaß der Decken und der Dachkonstruktion kann unabhängig von dem der Wände sein.
Bauweise im deutschsprachigen Raum
Die bei weitem vorherrschende Holzrahmenbauweise im deutschsprachigen Raum ist eine moderne Form der Rähmbauweise und vergleichbar mit dem aktuellen nordamerikanischen Platform Framing, wenn auch die Standardisierung wesentlich geringer ist, insbesondere im Bereich der Decken und des Dachstuhls. Im Gegensatz zum Platform Framing sind die Holzquerschnitte massiver und das Rastermaß größer. Dieses orientiert sich an der Plattengröße von 125 cm × 250 cm und liegt entweder bei 62,5 cm oder 83,3 cm. Insgesamt ist der Vorfertigungsgrad auch bei handwerklicher Herstellung meist hoch, so dass zur Holztafelbauweise des Fertighausbaus kaum mehr Unterschiede vorhanden sind.
Das Konstruktionsprinzip der althergebrachten Ständerbauweise kommt im modernen Holzrahmenbau kaum mehr zur Ausführung. Dennoch wird der Holzrahmenbau umgangssprachlich auch als Holzständerbauweise bezeichnet, einzelne Wände als Holzständerwand, analog zum Begriff Metallständerwand aus dem Trockenbau.

Siehe auch: Fertigteilbau, Plattenbau

Verwandte Bauweise mit kaltgeformten Stahlprofilen

Das Light Gauge Steel Framing (abgekürzt: LSF)[4] ist eine aus dem nordamerikanischen Platform Framing abgeleitete Rahmenbauweise. Alle tragenden und nicht tragenden Holzprofile sind hier durch kaltgeformte Stahlprofile ersetzt, vergleichbar mit denen, welche auch im Trockenbau eingesetzt werden. Anstelle von Nägeln werden Blechschrauben oder Nieten verwendet. Dabei können die dünnwandigen, aus Stahlblech gefertigten Profile auch unmittelbar auf der Baustelle aus aufgewickelten Metallbändern kaltgeformt werden,[5] um so den Verschnitt zu minimieren.

Siehe auch

Holzständerbauweise

Literatur

Bund Deutscher Zimmermeister (Hrsg.), Klaus Fritzen: Holzrahmenbau: Bewährtes Hausbau-System ISBN 3871042013
Josef Kolb: Holzbau mit System – Tragkonstruktion und Schichtaufbau der Bauteile. ISBN 3764376139.

Weblinks

 Commons: Holzrahmenbau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

↑ Encyclopedia of Chicago: Balloon Frame Construction, abgerufen am 17. Juli 2013.

↑ Marcella Pizzi: The Invention of the Balloon Frame (PDF; 1,1 MB), abgerufen am 17. Juli 2013.

↑ George E. Woodward: Woodward’s Country Homes, New York 1865, ab Seite 151, abgerufen am 17. Juli 2013.

↑ Canadian Sheet Steel Building Institute: LSF House Construction Handbook (2005).. Abgerufen am 7. November 2013

↑ Beispiel für vor Ort hergestellte Stahlprofile für die LSF-Bauweise. Abgerufen am 7. November 2013

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Holzrahmenbau&oldid=183894927“

Kategorie: Holzbauweise

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Unterhaltungselektronik Einteilung Geschichte aus Saarbrücken

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Ein typisches Beispiel der Unterhaltungselektronik

Unterhaltungselektronik ist ein Sammelbegriff für Elektrogeräte, die der Unterhaltung des Benutzers dienen.

Früher wurde sie im Fachhandel Braune Ware genannt, da Fernseh- und Rundfunkgeräte häufig furnierte Holzgehäuse hatten, im Gegensatz zur Weißen Ware für Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einteilung
2 Geschichte

2.1 1840–1923: Von der Elektromechanik zur Elektronik

2.1.1 1840–1860
2.1.2 1861–1880
2.1.3 1881–1900
2.1.4 1901–1911
2.1.5 1912–1923

2.2 1924–1959: Vom Radio zu Stereotechnik und Fernsehen

2.2.1 1924
2.2.2 1925
2.2.3 1926
2.2.4 1927
2.2.5 1928
2.2.6 1929
2.2.7 1930
2.2.8 1931
2.2.9 1932
2.2.10 1933
2.2.11 1934
2.2.12 1935
2.2.13 1936
2.2.14 1937
2.2.15 1938
2.2.16 1939
2.2.17 1940
2.2.18 1942
2.2.19 1945–1947
2.2.20 1948
2.2.21 1949
2.2.22 1950
2.2.23 1951
2.2.24 1952
2.2.25 1953
2.2.26 1954
2.2.27 1955
2.2.28 1956
2.2.29 1957
2.2.30 1958

2.3 1960–2001: Von Fernsehen und HiFi zu Multimedia

2.3.1 1960
2.3.2 1961
2.3.3 1962
2.3.4 1963
2.3.5 1965
2.3.6 1966
2.3.7 1967
2.3.8 1968
2.3.9 1969
2.3.10 1970
2.3.11 1971
2.3.12 1972
2.3.13 1973
2.3.14 1975
2.3.15 1976
2.3.16 1977
2.3.17 1978
2.3.18 1979
2.3.19 1980
2.3.20 1981
2.3.21 1982
2.3.22 1983
2.3.23 1984
2.3.24 1985
2.3.25 1986
2.3.26 1987
2.3.27 1988
2.3.28 1989
2.3.29 1990
2.3.30 1991
2.3.31 1992
2.3.32 1993
2.3.33 1994
2.3.34 1995
2.3.35 1996
2.3.36 1997
2.3.37 1998
2.3.38 1999
2.3.39 2001

2.4 Seit 2002: Mit HD ins vernetzte Zeitalter

2.4.1 2002
2.4.2 2003
2.4.3 2004
2.4.4 2005
2.4.5 2006
2.4.6 2007
2.4.7 2008
2.4.8 2010
2.4.9 2011
2.4.10 2012
2.4.11 2016
2.4.12 2017
2.4.13 2018

3 Vernetzung
4 Weltweit bedeutsame Messen
5 Weblinks
6 Einzelnachweise

Einteilung

Verkaufsladen für Unterhaltungselektronik

Geräte der Unterhaltungselektronik kann man in drei Gruppen gliedern:

Wiedergabe (teilweise auch Aufnahme und Bearbeitung) von Ton (Musik und Sprache), z. B. mit Radio, Kassettenrekorder, CD-Spieler, MD-Spieler, Stereoanlage, Autoradio, MP3-Spieler
Wiedergabe (teilweise auch Aufnahme und Bearbeitung) von Stand- und Bewegtbildern (Foto, Film und Fernsehen), z. B. mit Fernsehgerät, Videorekorder, DVD-Spieler, Projektor
Computerspiele: Handheld, Spielkonsole usw.

Die Abgrenzung zu rein mechanischen Geräten (wie es z. B. frühe Grammophone, Foto- und Filmkameras waren) und zu optischen Geräten ist dabei fließend. Personal Computer, Tablets und Smartphones sind wegen ihrer vielfältigen Nutzungsweisen sowohl Unterhaltungs- als auch Gebrauchselektronik. Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik für Konsumenten wird analog zu englisch consumer electronics als Verbraucherelektronik zusammengefasst.[1]

Elektronische Unterhaltungsmedien können allein und zu Hause genutzt werden, während die ursprünglichen Entsprechungen wie Konzert, Theater und Gesellschaftsspiele immer auch soziale Aktivitäten und meist auch das Verlassen der eigenen Wohnung bedingen. Daher wird die Unterhaltungselektronik auch für die Vereinsamung der Menschen verantwortlich gemacht.

Geschichte

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Die Geschichte der Unterhaltungselektronik beginnt mit Grundlagenerfindungen ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Noch heute wird sie weiter geschrieben.

1840–1923: Von der Elektromechanik zur Elektronik

1840–1860

Alexander Bain stellt im Jahr 1843 Überlegungen zur Zerlegung von Bildern in Bildpunkte mit Helligkeitswerten an. 1848 erfindet Frederick Collier Bakewell den ersten elektromechanischen Bildtelegraphen.

1861–1880

Der Volksschullehrer Philipp Reis stellt 1861 das von ihm erfundene Telefon beim Physikalischen Verein in Frankfurt vor. Ganz nebenbei hat er damit auch den Vorläufer des Lautsprechers erfunden.

1867 zeigt der französische Dichter und Philosoph Charles Cros (1842–1888) mit seinem „Paréophone“ das Konstruktionsprinzip des Phonographen. Kommerzieller Erfolg ist der wenig ausgereiften Erfindung jedoch nicht beschieden.

1873 sagt James Clerk Maxwell (1831–1879) die Existenz elektromagnetischer Wellen theoretisch voraus und formuliert die Maxwellschen Gleichungen, die deren Eigenschaften beschreiben. Ferdinand Braun entdeckt 1874 den Gleichrichter-Effekt an Metallsulfiden und -oxiden. Beide schaffen damit wesentliche Grundlagen für die spätere Entwicklung der Funktechnik.

1877 erfindet Thomas Alva Edison (1847–1931) den Phonographen. Damit konnten erstmals Töne aufgenommen und wiedergegeben werden, und zwar zunächst auf Zylindern aus Zinnfolie. Ein Schalltrichter mit Membran und Nadel war so angeordnet, dass die Nadel mit der Zinnfolie Kontakt hatte. 1880 entdeckt der US-amerikanische Physiker Charles Sumner Tainter, dass viele technische Nachteile der Edisonschen Walzen beseitigt werden können, wenn man die Tonspur spiralförmig in die Oberfläche einer flachen, runden Scheibe eingraviert. Technische Probleme beenden seine Versuche nach kurzer Zeit. Dennoch gilt er als der Erfinder der Schallplatte.

1881–1900

Paul Nipkow entwickelt 1884 mit der Nipkowscheibe ein Verfahren, mit dem sich Bilder seriell abtasten und übertragen lassen. Er patentiert sein „Elektrisches Teleskop“, lässt den Patentschutz aber schon 1886 wieder verfallen.

Heinrich Hertz gelingt 1886 erstmals der experimentelle Nachweis elektromagnetischer Wellen – die physikalische Grundlage für drahtlose Telegrafie und Rundfunk ist geschaffen.

Ohne die nicht publizierten Versuche von Charles Sumner Tainter zu kennen, meldet der Deutsch-Amerikaner Emil Berliner 1887 sein Grammophon zum Patent an. Seine Schallplatten laufen zunächst mit 150 min−1. Sie werden direkt mit einer Handkurbel gedreht und mit einer Stahlnadel abgetastet. Diese überträgt die Schwingungen mechanisch auf eine Membran im Schalltrichter. Eigentlich ist der Übergang von der Walze zur Platte – von der Tiefen- zur Seitenschrift – in erster Linie dazu gedacht, Edisons Patente zu umgehen. Es zeigt sich aber schnell, dass die Platten sich leichter duplizieren und lagern lassen. Damit beginnt der Siegeszug der Schallplatte, die zunächst aus Zink oder Hartgummi, seit 1896 aus zerbrechlichem Schellack oder Bakelit besteht.

1888 gelingt Alexander Graham Bell (1847–1922) durch die Verwendung von Wachszylindern statt solchen aus Zinnfolie eine beträchtliche Reduzierung der Störgeräusche bei der Wiedergabe phonographischer Aufzeichnungen. Damit ist der Weg frei für den kommerziellen Erfolg von Edisons verbessertem Phonographen. Der Amerikaner Oberlin Smith beschreibt im gleichen Jahr ein Verfahren zur Schallaufzeichnung mit einem metallspänehaltigen Baumwollfaden. Er wird damit zum Wegbereiter der Tonbandaufzeichnung.

Grammophone erhalten durch Federmotor (1889) und elektrischen Antrieb (1890) bessere Gleichlaufeigenschaften und erhöhten Komfort. Der elektrische Antrieb macht auch die die erste Musikbox mit Schallzylindern möglich – noch vor der breiten Einführung von Schallplatten.

Thomas Alva Edison (1847–1931) entdeckt ebenfalls im Jahr 1890 den glühelektrischen Effekt. Zur Rotglut erhitzte Metalle sind von einer Wolke freier Elektronen umgeben. Dies ist die Grundlage aller Elektronenröhren bis hin zur Bildröhre.

Die Erfindung der Selen-Fotozelle um 1893 ermöglicht erstmals die Umwandlung von Helligkeitswerten des Lichts in elektrische Signale. Das Prinzip hat zwar in der Bildtelegrafie und Fernsehtechnik nur ein kurzes Gastspiel, in Belichtungsmessern für Fotografen bleibt Selen aber mehr als 50 Jahre präsent.

Der Kinematograph von Auguste Lumière erlaubt im Jahr 1895 erstmals die Wiedergabe von Bewegtbildern. Im selben Jahr stellen die Brüder Emil und Max Skladanowsky im Berliner Wintergarten ihren Projektionsapparat für lebende Bilder, das „Bioscop“, vor.

Ferdinand Braun erfindet 1897 die „trägheitslose Kathodenstrahl-Oszillographen-Röhre“, also die bis ins 21. Jahrhundert hinein prinzipiell unveränderte Fernseh-Bildröhre. Im gleichen Jahr überträgt der Italiener Guglielmo Marconi drahtlos telegrafische Nachrichten durch elektromagnetische Wellen über eine Distanz von fünf Kilometern.

Dem dänischen Physiker Valdemar Poulsen gelingt 1898 mit seinem Telegraphon die weltweit erste magnetische Tonaufzeichnung und -wiedergabe. Als magnetisierbaren Träger verwendet er 1 mm starken Stahldraht. Motivation für seine Konstruktion war die Idee eines Anrufbeantworters, der etwa zur gleichen Zeit aber nicht von ihm, sondern vom französischen Ingenieur Kumberg eher erfolglos als Telephonograph vorgestellt wird. Im gleichen Jahr demonstriert Nikola Tesla die erste Funk-Fernsteuerung an einem Schiffsmodell.

Der berühmte Hund „Nipper“ wird 1899 mit dem Slogan „His Master’s Voice“ das Markenzeichen für Grammophone und Schallplatten. Platten werden erstmals mit dem Verfahren Wachsmaster und Metallmatrize hergestellt, dem die Plattenindustrie bis zum Beginn des digitalen Zeitalters treu geblieben ist.

1901–1911

1902 patentiert Otto von Bronk sein „Verfahren und Vorrichtung zum Fernsichtbarmachen von Bildern und Gegenständen unter vorübergehender Auflösung der Bilder in parallelen Punktreihen“. Dieses Patent, ursprünglich wohl mehr für die Bildtelegraphie gedacht, sollte später für die Entwicklung des Farbfernsehens nach dem NTSC-Verfahren bedeutsam werden.

Schallplatten erhalten im gleichen Jahr erstmals bedruckte Papieretiketten in der Mitte. Obwohl Edison ein Verfahren zur Vervielfältigung seiner Phonographenwalzen entwickelt, ist der Siegeszug der Schallplatte nicht mehr aufzuhalten.

Der Berliner Albert Parker Hanson reicht 1902 in Deutschland, 1903 auch in England, sein Patent „Elektrische Kabel“ ein. Hinter dem unscheinbaren Titel steckt die Erfindung der Leiterplatte. Zur rationellen Fertigung immer wieder gleicher elektrischer Verbindungen, damals in Telefon-Vermittlungsstellen benötigt, sollen nicht mehr handverlötete Drähte eingesetzt werden. Stattdessen werden Leiterbahnen aus dünnem Messingblech maschinell ausgestanzt und ein- oder beidseitig auf paraffiniertes Papier geklebt. Erst 50 Jahre später wird diese Erfindung – mit verschiedenen Weiterentwicklungen – in der Unterhaltungselektronik angewendet.

1903 liefert Guglielmo Marconi den Beweis, dass drahtlose telegrafische Kommunikation auch auf große Distanzen – z. B. über den Atlantik – möglich ist. Er verwendet dazu einen von Ferdinand Braun entwickelten Sender.

1904 werden von der Firma Odeon (Berlin) auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals doppelseitige Platten und solche mit einem Durchmesser von 30 cm angeboten, um die Spieldauer auf bis zu 11 Minuten (5,5 Minuten pro Seite) zu erhöhen. Der deutsche Physiker Arthur Korn entwickelt in gleichen Jahr das erste brauchbare Verfahren zur Bildtelegrafie.

Der Engländer Sir John A. Fleming erfindet 1905 die erste Elektronenröhre, eine Gleichrichter-Röhre, auch Diode genannt.

1906 patentiert Robert von Lieben sein „trägheitslos arbeitendes Kathodenstrahl-Relais“. Bis 1910 entwickelt er dieses zur ersten wirklichen Verstärkerröhre, einer Triode, weiter. Fast gleichzeitig erfindet auch der Amerikaner Lee de Forest die Triode.

Max Dieckmann und Gustav Glage benutzen im gleichen Jahr eine Braunsche Röhre zur Wiedergabe von 20-zeiligen Schwarz-weiß-Bildern.

Ebenfalls 1906 meldet der amerikanische General und Forscher H. H. C. Dunwoody seinen Carborundum-Stahl-Detektor für den Empfang von Funksendungen zum Patent an. Dabei handelt es sich um das erste Halbleiter-Bauelement in der Geschichte. G. W. Pickard schlägt zur gleichen Zeit einen Siliziumdetektor mit Spitzenkontakt zur HF-Gleichrichtung vor. Der Hüllkurvendetektor ist ein wichtiger Bestandteil jedes Rundfunkempfängers. Tausende von Amateuren basteln sich in den Folgejahren mit Bleiglanzkristall (Schwefel-Blei-Verbindung) und einigen einfachen Bauteilen ihre eigenen Radioempfänger. Da bei diesen einfachen Empfängern keine aktiven (verstärkenden) Bauteile eingesetzt werden, können nur starke Ortssender empfangen werden.

1907 setzt Rosenthal in seinem Bildtelegraphen erstmals eine Fotozelle ein. Lee de Forest patentiert das Audion-Schaltungsprinzip für Rundfunkempfänger, das er seit 1909 auch kommerziell verwertet. Allerdings verliert er bereits 1913 einen Patentstreit um die Erfindung der Triode gegen Robert von Lieben.

1911 entstehen erste Filmstudios in Hollywood und Potsdam-Babelsberg.

1912–1923

Trioden erhalten seit 1913 durch Hochvakuum im Glaskolben deutlich verbesserte Eigenschaften. im gleichen Jahr patentiert Alexander Meißner sein Verfahren „Rückkopplung zur Erzeugung von Schwingungen“, also seine Entwicklung eines Radiosenders mit einer Elektronenröhre.

Ebenfalls 1913 reicht der Engländer Arthur Berry ein Patent über die Herstellung gedruckter Schaltungen durch Ätzen von Metall ein.

Um 1915 führt Carl Benedicks in Schweden grundlegende Untersuchungen über die elektrischen Eigenschaften von Silizium und Germanium durch. Durch die aufblühende Röhrentechnik bleibt jedoch das Interesse an Halbleitern bis nach dem Zweiten Weltkrieg gering.

Basierend auf früheren Erkenntnissen des Engländers Oliver Lodge entwickelt der Franzose Lucien Levy 1917 einen Radioempfänger mit Frequenzabstimmung durch einen Schwingkreis. In Deutschland experimentieren Hans Bredow und Alexander Meißner mit Röhrensendern und Rückkopplungsempfängern (Militärfunkstation Königs Wusterhausen).

In Potsdam-Babelsberg wird ebenfalls 1917 die Universum Film AG (UFA) gegründet. Zwei Jahre später gründen Charlie Chaplin und andere in Hollywood die Filmproduktions- und Verleihgesellschaft „United Artists“.

Am 2. November 1920 nimmt die erste regelmäßig arbeitende Rundfunkstation KDKA in Philadelphia (USA) den Dienst auf. Erstmals wird Elektronik eingesetzt, um einem breiten Publikum Information und Unterhaltung zu übermitteln. In Deutschland wird vom posteigenen Langwellensender Königs Wusterhausen erstmals ein Instrumentalkonzert im Rundfunk übertragen. Erst ab 1922 wird von dort regelmäßiger (und gebührenpflichtiger) Rundfunk, der „Wirtschaftsrundspruchdienst“, betrieben.

1922 wird das Radio mobil: J. McWilliams Stone erfindet den ersten tragbaren Radioempfänger der Welt. George Frost baut das erste „Autoradio“ in seinen Ford Model T ein.

1923 wird zu einem wichtigen Jahr für die Weiterentwicklung der Röhren- und Fernsehtechnik:

Der 16-jährige Manfred von Ardenne (1907–1997) entwickelt zusammen mit Siegmund Loewe (1885–1962) die erste Mehrfachröhre, die weitere Bauteile enthält und so zum Vorläufer der Integrierten Schaltung wird. Loewe baut mit der Röhre seinen ersten Rundfunkempfänger „OE333“.
Der ungarische Ingenieur Dénes von Mihály entwickelt ein Bildabtastsystem mit Zeilenablenkung, bei dem jeder Punkt eines Bildes zehnmal pro Sekunde von einer Selenzelle abgetastet wird.
August Karolus (1893–1972) erfindet die Kerr-Zelle zur nahezu trägheitslosen Umwandlung von elektrischen Impulsen in Lichtsignale. Er erhält ein Patent für sein Verfahren zum Übertragen von Diapositiven, für das er einen Diapositiv-Geber mit Nipkow-Scheibe und einen aus Kohlebogenlampe, Kerrzelle und Nipkow-Scheibe bestehenden Bildschreiber verwendet.
Vladimir Kosma Zworykin patentiert die erste Bildaufnahmeröhre, Ikonoskop genannt.

Im gleichen Jahr gründet der deutsche Staatssekretär Hans Bredow („Vater des Rundfunks“) die erste Deutsche Rundfunkorganisation. Durch die Aufhebung des Rundfunkempfangsverbots und die Eröffnung des ersten Rundfunksenders für Privatpersonen beginnt die Entwicklung des Radios zum Massenmedium.

1924–1959: Vom Radio zu Stereotechnik und Fernsehen

1924

Auf der Berliner Funkausstellung werden die ersten kommerziellen Röhren-Rundfunkempfänger vorgestellt.

1925

Die Brunswick Co., Dubuque (USA), liefert mit dem „Brunswick Panatrope“ den ersten elektrischen Plattenspieler mit „Schalldose“, Röhrenverstärker und Lautsprecher.

In den amerikanischen Bell Laboratories erlangt ein Verfahren zur Aufnahme von Schallplatten mittels Mikrophon und Röhrenverstärker die Serienreife. Auch in Deutschland wird daran seit 1922 gearbeitet. 1925 erscheinen in beiden Ländern die ersten elektrisch aufgenommenen Platten.

Auf der Leipziger Frühjahrsmesse wird die erste Kleinbildkamera „Leica“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

John Logie Baird gelingt die erste Fernsehvorführung eines lebenden Kopfes mit einer Auflösung von 30 senkrechten Zeilen unter Verwendung einer Nipkow-Scheibe.

August Karolus demonstriert in Deutschland Fernsehen mit 48 Zeilen und zehn Bildwechseln pro Sekunde. Derweil arbeiten Max Dieckmann und Rudolf Hell an einer „Bildzerlegungsröhre für Fernsehen“, der ersten rein elektronischen Bildaufnahmeröhre.

1926

Edison entwickelt die erste „Langspielplatte“. Durch dichtere Rillen (16 Rillen auf 1 mm) und die Reduzierung der Drehzahl auf 80 min−1 (später 78 min−1) steigt die Spieldauer auf bis zu 2 mal 20 Minuten. Damit trägt er selbst zum Niedergang seines Phonographen-Geschäfts bei.

Die Deutsche Reichsbahn bietet einen Funktelefondienst in fahrenden Zügen zwischen Berlin und Hamburg an – die Idee des Mobilfunks ist geboren.

John Logie Baird entwickelt den ersten kommerziellen Fernsehempfänger der Welt. Erst ab 1930 wird er als „Televisor“ zum Preis von 20 englischen Pfund verkauft.

1927

Die ersten vollelektronischen Musikboxen („Juke Boxes“) kommen in den USA auf den Markt. In Deutschland verkauft die Deutsche Grammophon aufgrund eines Lizenzabkommens mit der Brunswick-Balke-Collander Company ihre ersten vollelektronischen Plattenspieler.

Das erste industriell gefertigte Autoradio, der „Philco Transitone“ von der „Storage Battery Co.“ in Philadelphia (USA), kommt auf den Markt.

Die erste Kurzwellen-Rundfunkübertragung nach Übersee wird von der Station PCJJ der Philips-Werke in Eindhoven in die niederländischen Kolonien ausgestrahlt.

Der erste regelmäßigen Bildtelegrafie-Dienst wird zwischen Berlin und Wien eröffnet.

Erste kommerzielle Tonfilme („The Jazz Singer“, USA) verwenden das „Nadeltonverfahren“, bei dem synchron zur Filmvorführung Langspielplatten über Lautsprecher wiedergegeben werden.

Erste öffentliche Fernsehübertragungen in Großbritannien von John Logie Baird zwischen London und Glasgow und in den USA von Frederic Eugene Ives (1882–1953) zwischen Washington und New York basieren noch auf elektromechanischen Verfahren. Der amerikanische Erfinder Philo Taylor Farnsworth (1906–1971) zeigt in Los Angeles das erste vollelektronische Fernsehsystem der Welt.

John Logie Baird entwickelt den ersten Bildplattenspieler. 30-zeilige Fernsehbilder werden auf Schellackplatten gespeichert. Mit 78 min−1 mechanisch abgetastet, können die Bilder auf seinem „Televisor“ wiedergegeben werden. Leider ist mit dieser Technik keine Tonwiedergabe möglich. Auch kann sie mit der schnellen Entwicklung hin zu höheren Auflösungen beim Fernsehen nicht Schritt halten. Daher dauert es noch über 40 Jahre, bis die ersten kommerziellen Bildplattenspieler auf den Markt kommen.

1928

Fritz Pfleumer lässt sich das erste Tonbandgerät patentieren. Darin ist der seit 1890 übliche Stahldraht durch einen mit Eisenpulver beschichteten Papierstreifen als Aufnahmemedium ersetzt. Er wird damit nach Poulsen (1898) zum zweiten entscheidenden Wegbereiter der magnetischen Ton-, Bild- und Datenspeicherung.

Dénes von Mihály präsentiert in Berlin einem kleinen Kreis die erste verbürgte Fernsehübertragung in Deutschland, nachdem er mindestens seit 1923 auf diesem Gebiet gearbeitet hat. August Karolus und die Firma Telefunken stellen auf der „5. Großen Deutschen Funkausstellung Berlin 1928“ den Prototyp eines Fernsehempfängers vor, der mit einer Bildgröße von 8 cm × 10 cm und einer Auflösung von etwa 10.000 Bildpunkten eine deutlich bessere Bildqualität liefert als frühere Geräte.

Derweil gibt es in New York (USA) schon die ersten regelmäßigen Fernseh-Versuchssendungen des Senders WGY, den die Firma General Electric Company (GE) betreibt. Auch unregelmäßige Fernsehnachrichten und Fernsehspiele strahlt dieser Sender von 1928 an aus. Ebenfalls in den USA wird der erste gewerblich hergestellte Fernsehempfänger von der Daven Corporation in Newark zum Preis von 75 Dollar angeboten. John Logie Baird überträgt erstmals Fernsehbilder international, und das gleich über den Atlantik von London nach New York. Er demonstriert auch die weltweit erste Farbfernsehübertragung in London.

1929

Edison zieht sich aus dem Phonogeschäft zurück – die Schallplatte hat den Zylinder endgültig verdrängt. Die Firma Columbia entwickelt den ersten tragbaren Plattenspieler, der sich an jedes Röhren-Radiogerät anschließen lässt. Es entstehen auch die ersten Radio/Plattenspieler-Kombinationsgeräte, Vorläufer der bis in die 1960er Jahre üblichen Musiktruhen.

Der deutsche Physiker Curt Stille (1873–1957) führt bei der „Deutschen Kino-Gesellschaft“ ein Magnet-Tonsystem vor, bei dem als Tonträger perforiertes Stahlband verwendet wird. Zunächst hat das Magnettonverfahren keinen Erfolg. Erst viel später wird es für Amateurfilme wiederentdeckt, weil es eine einfache Möglichkeit zur Nachvertonung bietet. Vorher hat Stille schon ein „Daylygraph“ genanntes Magnettongerät mit Verstärker und Entzerrer und ein ausgereiftes Magnettondiktiergerät namens „Textophon“ entwickelt.

Basierend auf Patenten, die er von Stille erworben hat, bringt der Deutsch-Engländer Ludwig Blattner mit dem „Blattnerphone“ das erste magnetische Tonaufzeichnungsgerät auf den Markt. Aufgezeichnet wird auf einem dünnen Stahlband.

Der erste Tonfilm nach dem Lichttonverfahren wird uraufgeführt. Seit Anfang der 1920er Jahre haben verschiedene Leute an diesem Verfahren entwickelt, bei dem der Film eine optische Tonspur besitzt. Die Tonspur trägt Helligkeitsschwankungen und wird von einer Fotozelle abgetastet, die diese in elektrische Schwingungen verwandelt. Nach Verstärkung erfolgt die Wiedergabe über Lautsprecher. In den ersten Jahren des Tonfilms konkurriert dieses Lichttonverfahren mit dem Nadeltonverfahren, bevor sich das Lichttonverfahren durchsetzen kann. Dasselbe optoelektronische Verfahren ermöglicht auch erstmals die Nachbearbeitung von Musikaufnahmen vor der Herstellung von Schallplatten daraus.

Der Regisseur Carl Froelich (1875–1953) dreht „Die Nacht gehört uns“, den ersten deutschen Tonfilm. 20th Century Fox präsentiert in New York auf einer 8 m × 4 m großen Leinwand den ersten Breitwand-Spielfilm.

Der Rundfunksender Witzleben beginnt in Deutschland mit der regelmäßigen Ausstrahlung von Fernseh-Testsendungen, zunächst auf Langwelle mit 30 Zeilen (=1.200 Bildpunkte) bei 12,5 Bildwechseln pro Sekunde. Es erscheinen erste Bauanleitungen für Fernsehempfänger. John Logie Baird beginnt in Großbritannien im Auftrag der BBC mit regelmäßigen Fernsehversuchsübertragungen für die Öffentlichkeit. Frederic Eugene Ives überträgt experimentell ein Farbfernsehbild von New York nach Washington.

1930

Manfred von Ardenne erfindet und entwickelt den Flying Spot Scanner, die europaweit erste vollelektronische Bildaufnahmeröhre. Statt der mechanischen Nipkowscheibe kann nun beim Fernsehen auch auf der Sendeseite ein elektronisches Bauteil nach dem Prinzip der Braun’schen Röhre eingesetzt werden.

In Großbritannien werden die erste Fernsehwerbung und das erste Fernsehinterview ausgestrahlt.

1931

Der britische Ingenieur und Erfinder Alan Dower Blumlein (1903–1942) erfindet „Binaural Sound“, heute als „Stereo“ bekannt. Er entwickelt die Stereo-Schallplatte und den ersten Dreiwege-Lautsprecher. Er dreht experimentelle Filme mit Stereoton. Danach wird er Leiter des Entwicklungsteams für das EMI-405-Zeilen-Fernsehsystem. Durch seinen frühen Tod im Zweiten Weltkrieg erlebt er den Erfolg seiner Erfindungen nicht mehr.

Die Firma RCA Victor stellt der Öffentlichkeit die erste wirkliche Langspielplatte vor, die bei 35 cm Durchmesser und 33,33 min−1 eine ausreichende Spieldauer für ein ganzes Orchesterwerk bietet. Die neuen Plattenspieler sind aber zunächst so teuer, dass sie sich erst im zweiten Anlauf nach dem Zweiten Weltkrieg – dann mit Vinylplatten – breit durchsetzen.

Der französische Physiker René Barthélemy führt in Paris erstmals öffentlich Fernsehen mit Ton vor. Auch die BBC startet in Großbritannien erste Tonversuche.

Die öffentliche Weltpremiere des elektronischen Fernsehens – also ohne elektromechanische Komponenten wie der Nipkow-Scheibe – erfolgt auf der „8. Großen Deutschen Funkausstellung Berlin 1931“. Döberitz/Pommern wird der erste deutsche Standort für einen Ton-Fernseh-Sender.

Manfred von Ardenne lässt sich das Prinzip einer Farbbildröhre patentieren: Schmale Streifen Leuchtstoffe in den drei Primärfarben sind eng nebeneinanderliegend angeordnet, so dass sie sich mit dem Elektronenstrahldurchlauf zu weißem Licht ergänzen. Eine getrennte Ansteuerung der drei Farben ist aber noch nicht vorgesehen.

1932

Die Firmen AEG und BASF beginnen sich für das Magnetbandverfahren von Fritz Pfleumer (1928) zu interessieren. Sie entwickeln neue Geräte und Bänder, bei denen Zelluloid statt Papier als Trägermaterial dient.

In Großbritannien sendet die BBC erstmals Radioprogramme zeitversetzt statt live, die vorher mit dem Blattnerphone (1929) aufgenommen worden sind.

Die Firma Radiotelefon und Apparatefabrik Ideal AG (später Blaupunkt) stellt ein Autoradio vor, das mittels Bowdenzügen von der Lenksäule aus fernbedient werden kann.

1933

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung in Deutschland wird der Rundfunk endgültig zum politischen Instrument. Systematische Zensur soll Opposition verhindern und die „arische Kultur“ verbreiten. Die Serienfertigung des „Volksempfängers VE 301“ läuft an.

Edwin H. Armstrong weist nach, dass frequenzmodulierte (FM) Funkübertragungen weniger störempfindlich sind als amplitudenmodulierte (AM). Das FM-Verfahren bleibt aber lange Zeit zu aufwändig für eine breite Einführung in Rundfunkempfängern.

In den USA eröffnet das erste Autokino.

1934

Erste kommerzielle Stereo-Aufnahmen finden noch wenig Anklang – die notwendigen Wiedergabegeräte sind noch zu teuer. Der Begriff „High Fidelity“ wird um diese Zeit geprägt.

1935

AEG und BASF stellen auf der Berliner Funkausstellung das Tonbandgerät „Magnetophon K1“ und die passenden Magnetbänder vor. Bei einem Brand in der Ausstellungshalle werden alle vier ausgestellten Geräte vernichtet.

In Deutschland beginnt der weltweit erste regelmäßige Fernseh-Programmbetrieb für etwa 250 teils öffentliche Empfangsstellen in Berlin und Umgebung. Die Massenproduktion von Fernsehempfängern ist – wohl auch aufgrund des hohen Preises von 2500 Reichsmark – noch nicht angelaufen.

Gleichzeitig beginnt die Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost (RPF) mit Entwicklungsarbeiten für ein Farbfernsehverfahren, die aber später aufgrund des Zweiten Weltkriegs wieder eingestellt werden.

1936

In Deutschland finden Live-Rundfunkübertragungen von den Olympischen Spielen in Berlin statt. Das passende Empfangsgerät dafür ist der ebenfalls 1936 eingeführte batteriebetriebene tragbare Rundfunkempfänger „Olympiakoffer“.

Die erste fahrbare Fernsehkamera (180 Zeilen, vollelektronisch) wird für Fernseh-Live-Übertragungen von den Olympischen Spielen eingesetzt. Von Berliner Fernsehstuben aus können Bildtelefonie-Verbindungen nach Leipzig vermittelt werden, später kommen Verbindungen von Berlin nach Nürnberg und München hinzu. Auch in Großbritannien werden erste regelmäßige Fernsehsendungen – jetzt nach dem vollelektronischen EMI-System, das das teilmechanische Baird-System bald verdrängt – ausgestrahlt.

Der Franzose Raymond Valtat meldet ein Patent an, welches das Prinzip einer mit Dualzahlen arbeitenden Rechenmaschine beschreibt. Gleichzeitig beginnt in Deutschland Konrad Zuse mit der Entwicklung seiner elektromechanischen dualen Rechenmaschine, die 1937 fertig wird.

1937

Siemens bietet die ersten Saphir-Abtastnadeln für Schallplatten an.

Das Zeilensprungverfahren wird im Fernsehen eingeführt, um das Bildflimmern zu reduzieren. Der Sender Witzleben strahlt jetzt Fernsehen nach der neuen Norm mit 441 Zeilen und 25 Bildwechseln, d. h. 50 Halbbildern von je 220 Halbzeilen, aus. Bis ins HDTV-Zeitalter hinein bleibt das Zeilensprung- oder Interlace-Verfahren in Gebrauch. Erste Filmgeber ermöglichen es, das Fernsehprogramm nicht live zu senden, sondern auf Aufzeichnungen zurückzugreifen.

1938

Das verbesserte AEG-Tonbandgerät „Magnetophon K4“ wird erstmals in Rundfunkstudios eingesetzt. Die Bandgeschwindigkeit beträgt 77 cm/s, was bei 1000 m Bandlänge eine Spieldauer von 22 Minuten ergibt.

Werner Flechsig erfindet mit der Schattenmaske ein Verfahren zur getrennten Ansteuerung der drei Grundfarben in einer Farbbildröhre.

1939

Auf der „16. Großen Deutschen Rundfunk- und Fernseh-Rundfunk-Ausstellung Berlin 1939“ wird der „Deutsche Einheits-Fernseh-Empfänger E1“ vorgestellt und die Freigabe des kostenlosen privaten Fernsehens angekündigt. Aufgrund der angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage am Vorabend des Zweiten Weltkriegs werden aber statt geplanter 10.000 nur etwa 50 Geräte verkauft.

In den USA finden erste regelmäßige Fernsehausstrahlungen statt.

1940

Die Weiterentwicklung der Fernsehtechnik zu Kriegszwecken steigert die Auflösung bis hin zu 1029 Zeilen bei 25 Bildern pro Sekunde. Das zivile Fernsehen erreicht erst gegen Ende des Jahrhunderts mit HDTV eine solche Auflösung.

Das Problem des Bandrauschens bei Tonbandgeräten wird durch die Erfindung der Hochfrequenz-Vormagnetisierung von Walter Weber und Hans-Joachim von Braunmühl dramatisch reduziert.

1942

Der erste vollelektronische Computer wird von John Vincent Atanasoff fertiggestellt, gerät aber schnell wieder in Vergessenheit. Erst vier Jahre später wird ENIAC fertig – der Anfang vom Ende der Elektromechanik in Computern und Rechenmaschinen.

1945–1947

Amerikanische Soldaten erbeuten in Deutschland einige Tonbandgeräte. Dies sowie die Nichtigkeit deutscher Patente führt zur Entwicklung erster Tonbandgeräte in den USA. Das erste Heimgerät „Soundmirror“ von der Brush Development Co. kommt dort auf den Markt.

1948

Der amerikanische Physiker und Industrielle Edwin Herbert Land (1909–1991) bringt die erste Sofortbildkamera „Polaroid-Land-Kamera, Model 95“ auf den Markt.

Drei amerikanische Ingenieure der Bell Laboratories (John Bardeen, Walter Brattain und William B. Shockley) erfinden den Transistor. Nahezu zeitgleich entwickeln auch Herbert Mataré und Heinrich Welker in Frankreich ihr „Transitron“ zur Serienreife[2]. Mit dem Vorteil einer gegenüber Elektronenröhren viel geringeren Baugröße und Leistungsaufnahme ermöglicht der Transistor 1952 (Intermetall) und 1953 (Texas Instruments) die ersten Prototypen von Transistorradios. Danach tritt er seinen allgemeinen Siegeszug in alle Bereiche der Elektronik an.

Der ungarisch-amerikanische Physiker Peter Carl Goldmark (1906–1977) erfindet die Vinyl-Schallplatte (erste Veröffentlichung 1952), die viel weniger rauscht als ihre Schellack-Vorgänger. Dank Mikrorille (100 Rillen pro cm) lässt sich damit eine Spieldauer von 23 Minuten pro Seite realisieren. Die Langspielplatte ist geboren. Damit ist man der Einlösung des Anspruchs „High Fidelity“ und dem Ende der Schellack-Ära ein Stück näher. Die Radio Corporation of America (RCA) führt das Single-Format mit 45 min−1 ein, das mit billigen Abspielgeräten den Markt erobern soll. Die erste Veröffentlichung in Deutschland in diesem Format erscheint 1953.

Der britische Physiker Dennis Gábor (1900–1979) erfindet die Holographie. Dabei handelt es sich um ein Verfahren der Bildaufzeichnung und -wiedergabe mit kohärentem Licht. Im Unterschied zur konventionellen Fotografie wird damit die Speicherung und Reproduktion von dreidimensionalen Bildern möglich. Erst 1971, als das Verfahren praktische Bedeutung erlangt hat, erhält er dafür den Nobelpreis für Physik.

1949

In Deutschland nehmen die ersten Ultrakurzwellen- (UKW-) Sender den regulären Sendebetrieb auf.

Experimentell seit 1943, serienreif seit 1949 gibt es für den professionellen Einsatz Stereo-Tonbandgeräte und die dazu passenden Bänder. Auch portable Geräte für Reporter, anfangs mit Antrieb durch Federwerk, gibt es seit 1949.

1950

In den USA werden die ersten fertig bespielten Tonbänder vermarktet.

Ebenfalls in den USA bringt die Firma Zenith den ersten Fernseher mit Kabelfernbedienung zur Kanalumschaltung auf den Markt.

1951

Die CBS (Columbia Broadcasting System) strahlt in New York das erste Farbfernsehprogramm der Welt aus, allerdings nach einer Norm, die an die Auflösung des Schwarzweiß-Fernsehens nicht heranreichte und dazu inkompatibel war.

Mit dem „Magnetophon KL15“ der Firma AEG erscheint das erste Heimtonbandgerät auf dem deutschen Markt.

RCA Electronic Music stellt den ersten Synthesizer zur Erzeugung künstlicher elektronischer Klänge vor.

1952

Wiedereinführung regelmäßiger Fernsehausstrahlungen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

20th Century Fox entwickelt mit „Cinemascope“ das erfolgreichste Breitbild-Verfahren, um mit Breitwand-Kinofilmen besser gegen das Fernsehen konkurrieren zu können. Erst rund 50 Jahre später zieht das Fernsehen mit dem 16:9-Bildformat nach.

1953

Das National Television Systems Committee (Abk.: NTSC) normiert in den USA das nach ihr benannte schwarz-weiß-kompatible NTSC-Farbfernseh-Verfahren. Ein Jahr später wird dieses Verfahren in den USA eingeführt.

Das Autoradio-Spitzenmodell „Mexico“ der Firma Becker hat erstmals einen UKW-Bereich (in Mono) und einen automatischen Sendersuchlauf.

1954

RCA entwickelt das erste Gerät zur Aufzeichnung von Videosignalen auf Magnetbändern. Pro Stunde werden etwa 22 km Magnetband gebraucht. Bis 1956 gelingt es der Firma Ampex, durch die Verwendung von mehreren Spuren die Bandgeschwindigkeit auf praktikablere 38,1 cm/s zu senken.

Die Europäische Rundfunk-Union gründet „Eurovision“.

Erste regelmäßige Fernsehausstrahlungen in Japan.

1955

Der erste Elektronenrechner der zweiten Generation „TRADIC“ (Transistorized Digital Computer) arbeitet mit Transistoren und ist dadurch viel kleiner und leistungsfähiger als sein röhrenbestückten Vorgänger der ersten Generation.

Der Brite Narinder S. Kapany untersucht die Ausbreitung von Licht in feinen Glasfasern (Lichtleitern). Später wird das zur Grundlage leistungsfähiger Telekommunikationsnetze und schneller Internet-Verbindungen.

Die erste drahtlose Fernbedienung für einen Fernseher der US-Firma Zenith besteht aus einer besseren Taschenlampe, mit der man in eine der vier Geräteecken leuchtet, um das Gerät ein- oder auszuschalten, den Kanal zu wechseln oder den Ton stummzuschalten.

1956

Die Firma Metz setzt in ihrem Radiogerät Typ 409/3D erstmals in der Serienfertigung eine Leiterplatte ein. Vorausgegangen sind seit den 1930er Jahren zahlreiche Detailverbesserungen in der Fertigungstechnik.

Die Firma Braun, schon vorher durch Radiogeräte in modernem Design aufgefallen, bringt die „Phono-Radio Combination SK 4“ — im Volksmund bald auch „Schneewittchensarg“ genannt — auf den Markt. Obwohl noch in Mono, begründet dieses Design die neue Gerätegattung der Kompakt-Stereoanlage, die 15 Jahre später die voluminösen Musiktruhen vollständig verdrängt haben wird.

Die Firma Ampex stellt mit dem „VR 1000“ den ersten Videorecorder vor. Noch im gleichen Jahr strahlt die CBS mit einem solchen Gerät erstmals eine Magnetaufzeichnung (MAZ) aus. Obwohl andere Sendungen schon seit 1954 in Farbe produziert werden, muss diese Sendung mit schwarz-weiß auskommen: Der Videorecorder kann noch keine Farbe aufzeichnen.

1957

Der Franzose Henri de France (1911–1986) entwickelt die erste Generation des Farbfernsehsystems SECAM (Système électronique couleur avec mémoire), das einige Probleme des NTSC-Verfahrens vermeidet. Die Schwächen des SECAM-Systems werden in späteren Modifikationen des Standards größtenteils behoben.

1958

Durch die Zusammenlegung der Patente Edisons und Berliners wird das Blumlein-Aufzeichnungsverfahren für Stereo-Schallplatten kommerziell verwertbar. Die Firma Mercury Records bringt die erste Stereo-Schallplatte auf den Markt.

Die Firma Ampex erweitert den Videorecorder mit dem Modell „VR 1000 B“ um die Farbfähigkeit.

1960–2001: Von Fernsehen und HiFi zu Multimedia

1960

Sony stellt den ersten „volltransistorisierten“ Fernsehempfänger vor, bei dem alle Elektronenröhren außer der Bildröhre durch Halbleiter (Transistoren und Dioden) ersetzt sind.

Mit der Kuba-Fernseh-Stereo-Konzerttruhe „Komet Super-Luxus-Automatic 1223SL“[3] kommt zum Preis von 2748 DM eine Fernseh- und Musiktruhe im extravaganten 60er-Jahre-Design auf den Markt. Nur Plattenspieler und Verstärker sind Stereo, Radio- und Fernsehempfänger noch Mono. Ein Tonbandgerät kann in einem separaten Fach untergebracht werden.

1961

Der amerikanische Physiker Theodore Harold Maiman (1927–2007) entwickelt die erste experimentelle Laser-Lichtquelle (Rubin-Laser), die einzelne Lichtblitze abgibt. Kurz darauf nehmen die Physiker Ali Javan (1926–2016), William R. Bennett (1930–2008) und Donald R. Herriott den ersten Gaslaser mit kontinuierlicher Lichtabgabe in Betrieb. Die Tür zu neuen Anwendungen von der Holographie (1962) über die Datenübertragung mit Lichtleitern (1976) und zu optischen Datenträgern (CD, 1979) ist aufgestoßen.

Die amerikanischen Firmen Texas Instruments und Fairchild stellen erstmals integrierte Schaltkreise industriell her. Mehrere Transistoren, Dioden und Widerstände werden bei dieser Technik auf demselben Siliziumkristall zusammengefasst.

Die erste Stereo-Rundfunksendung wird in den USA ausgestrahlt. (Ab 1963 wird dasselbe zu Monogeräten kompatible Verfahren in Deutschland übernommen.)

1962

Zum ersten Mal wird eine Fernsehsendung über einen Nachrichtensatelliten („Telstar I“) übertragen. Drei Jahre später stellt „Early Bird“ (später umbenannt in „INTELSAT I“) als erster kommerzieller geostationärer Nachrichtensatellit die erste kabellose ständige Verbindung zwischen Europa und den USA her. In den Folgejahren werden von Jahr zu Jahr mehr kommerzielle Satelliten in geostationäre Umlaufbahnen gebracht.

1963

Die Firma Philips bringt mit dem Cassetten-Recorder „EI 3300“ das Compact-Audio-Cassetten-System (Kompaktkassette) auf den Markt. Das System kann mit Tonbandgeräten qualitativ nicht mithalten. Es setzt sich aber in den folgenden Jahrzehnten dank Qualitätsverbesserungen, einfacher Handhabung, kompakten Geräten und der kostenlosen Lizenzierung weltweit durch. Erste vorbespielte Musikkassetten erscheinen 1965.

Die Firma Ampex bringt den ersten volltransistorisierten Videorekorder „VR 110“ für professionelle Anwendung auf den Markt.

In Mainz nimmt das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) seinen Sendebetrieb auf, nachdem es in Deutschland vorher nur einen einzigen Fernsehkanal gegeben hat. Zum Empfang wird ein UHF-Konverter benötigt, den man auch als die erste Set-Top-Box bezeichnen könnte.

Der deutsche Elektroingenieur Prof. Dr. Walter Bruch (1908–1990) stellt sein Farbfernsehsystem PAL (Phase Alternation Line – Phasenänderung pro Zeile) vor. Es baut auf Erfahrungen mit den Vorgängern NTSC (USA, 1953) und SECAM (Frankreich, 1957) auf. In der Farbtreue bei schwierigen Empfangsbedingungen ist es vor allem NTSC deutlich überlegen, aber zu beiden inkompatibel.

Das Polaroid-Verfahren, seit 1947 auf dem Markt, wird in einer Version für Farbbilder eingeführt.

1965

Die Digital Equipment Corporation (DEC, Maynard, USA), bringt mit ihrem „Programmed Data Processor 8 (PDP-8)“ den ersten massenproduzierten Kleincomputer auf den Markt.

1966

Erst in einer späten Phase des deutschen PAL-Farbfernseh-Versuchsbetriebs werden von der amerikanischen Firma RCA die ersten PAL-farbfähigen Videorekorder für professionelle Anwendung („MAZ-Anlagen“) geliefert.

In der Norm DIN 45500 werden Messverfahren und Mindeststandards für den Begriff „High Fidelity“ (Abk. HiFi) festgelegt. In der Folge schmücken sich vor allem Mittelklasse-Anlagen mit dem entsprechenden Logo, um sich von billigeren Anlagen zu differenzieren. Die besten Geräte — um diese Zeit wird auch der Begriff „High End“ geprägt — sind schon damals weit besser.

1967

Die Kompaktkassette wird endgültig zur Wendekassette mit vier Spuren (2 × Stereo) genormt und beginnt, den Tonbandgeräten ernsthaft Konkurrenz zu machen, wenn auch zunächst nur in Bereichen, in denen die Tonqualität nicht so wichtig ist.

In Deutschland wird nach längerem Probebetrieb das Farbfernsehen nach dem PAL-System (1963) offiziell eingeführt. Andere westeuropäische Länder mit Ausnahme Frankreichs (SECAM, 1957) übernehmen das System später.

1968

Die Technik integrierter Schaltkreise hält Einzug in die vierte Computergeneration, nachdem die dritte Generation (seit 1962) miniaturisierte Transistoren und Hybridschaltkreise enthalten hatte.

1969

Dem Amerikaner Marcian Edward Hoff (* 1937) gelingt bei der Firma Intel erstmals die Integration aller Komponenten einer Computer-Zentraleinheit (CPU) auf einem Chip. Er schuf damit den ersten sogenannten Mikroprozessor. Zwei Jahre später vermarktet Intel erstmals einen 4-Bit-Mikroprozessor, den Intel 4004.

Der holländische Physiker Klaas Compaan experimentiert mit Glas-Bildplatten, die zunächst ganze Bilder, dann ein serialisiertes Videosignal enthalten.

Sony führt den ersten Videorekorder ein, bei dem das Magnetband nicht mehr „lose“ auf einer Spule, sondern in einer Kassette untergebracht ist.

1970

Ein britisch-deutsches Firmenkonsortium (AEG-Telefunken/Teldec/Decca) führt den ersten Bildplattenspieler nach dem „TED“-System ein. Die Schwarzweißgeräte tasteten eine dünne auf einem Luftkissen schwebende Kunststofffolie mechanisch ab. Die Folie hatte 12-mal so viele Rillen und rotierte 45-mal so schnell wie eine Langspielplatte. Mangelnde Spieldauer und Praktikabilität sowie die fehlende Möglichkeit zum Aufnehmen bescherten dem System eine nur kurze Lebensdauer.

Sony verbessert das Kontrastverhältnis von Farbbildröhren beträchtlich durch die Einführung der „Trinitron“-Technik. Statt einer
Lochmaske haben diese Röhren eine Maske aus vielen hauchdünnen Stahldrähten. Die Elektronenkanonen sind nicht mehr im Dreieck, sondern
in einer Reihe angeordnet. Durch die neue Geometrie trifft ein größerer Teil der von ihnen ausgesendeten Elektronen auf
Leuchtphosphor, womit die Bildhelligkeit steigt und ein dunkler getöntes Bildröhrenglas möglich wird.

1971

Philips und Grundig stellen auf der Funkausstellung in Berlin die ersten Videokassettenrekorder nach dem „VCR-System“ vor. Obwohl für den Heimgebrauch noch zu kostspielig, legt das System den technischen Grundstein für spätere Heimvideorekorder: Schrägspuraufzeichnung des Bildsignals und Längsspuraufzeichnung für das Tonsignal auf einem Halbzollband. Lediglich die Details und das Kassettenformat ändern sich. VCR setzt eine Kassette mit übereinanderliegenden Bandspulen ein, was eine schräge Bandführung durch das Gerät ergibt. Die Kopftrommel, welche die Video-Schrägspuren liest und schreibt, kann daher gerade im Gerät angeordnet sein, was eine mechanisch einfache Konstruktion ergibt.

Die ersten Fernsehgeräte mit drahtlosen Ultraschall-Fernbedienungen werden angeboten, sind aber aufgrund des Funktionsprinzips für Hundebesitzer weniger geeignet.

Philips verbessert den Rauschabstand von Audio-Aufnahmen auf Kompaktkassetten durch den „Dynamic Noise Limiter (DNL)“. Zu existierenden Aufnahmen ist das System kompatibel, da es nur auf der Wiedergabeseite eingreift.

Der amerikanische Ingenieur Nolan Bushnell aus Kalifornien baut das weltweit erste kommerzielle Videospiel. Ab 1976 liefert die von ihm gegründete Firma Atari auch an Fernseher anschließbare Videospiele für zuhause, ab den 80er Jahren auch Heimcomputer.

In der Schweiz wird von den Firmen Hoffmann-La Roche und BBC die erste Flüssigkristallanzeige (LCD) hergestellt. Der Vorteil gegenüber den üblichen Nixie-Röhren- oder LED-Anzeigen ist der viel geringere Stromverbrauch.

1972

Die Olympischen Spiele in München werden erstmals live und in Farbe in die ganze Welt übertragen, nachdem 1968 die Olympiade in Mexiko nur in die USA in Farbe übertragen worden ist.

Grundig führt Deutschlands erste volltransistorisierte Farbfernseher ein.

Die Deutsche Bundespost beginnt mit dem Bau von Kabel-Versuchsnetzen für Abschattungsgebiete in Hamburg und Nürnberg.

IBM stellt in den USA die erste Computer-Festplatte vor. 2 Megabytes fasst das 14-Zoll-Monstrum.

1973

Die Dolby Laboratories (USA) führen ihr erstes serienreifes Produkt zur Rauschminderung ein: Dolby B. Es muss auf der Aufnahme- und Wiedergabeseite eingesetzt werden und macht die Kompaktkassette erstmals HiFi-tauglich. In den Folgejahren etablieren sich bei Stereoanlagen sowohl Kassettendecks als auch Stereo-Kompaktanlagen, die außer dem Kassettenlaufwerk auch einen Plattenspieler, Radioempfänger und Verstärker enthalten.

1975

Sony führt den ersten Videokassettenrekorder für den Heimgebrauch ein. Der Standard nennt sich Betamax. Im Gegensatz zu VCR (1971) liegen die Bandwickel jetzt nebeneinander in der Kassette. Das Band wird gerade durchs Gerät geführt, und die Kopftrommel ist schräg angeordnet.

Der japanische Fernsehsender NHK stellt erstmals hochauflösendes Fernsehen (High Definition TV, HDTV) vor. Das Bildformat ist nicht mehr 4:3, sondern erstmals 16:9. Es werden 1125 Zeilen bei 60 Hertz Halbbildfrequenz wiedergegeben. Das Signal wird zunächst allerdings – wie bei den ersten Gehversuchen des Fernsehens in den 20er Jahren – kabelgebunden übertragen.

Das österreichische Unternehmen Ruwido präsentiert die weltweit erste Infrarot-Fernbedienung. In den Folgejahren hält die Infrarot-Technik bei immer mehr Fernseher-Fernbedienungen Einzug, später ersetzt sie auch die Kabelfernbedienungen bei Videorecordern und Stereoanlagen.

1976

Die Bell Laboratories demonstrieren erstmals ein praxistaugliches Glasfaserkabel. Ein Jahr später wird die erste öffentliche Glasfaser-Telefonleitung in Betrieb genommen.

Ein Werbefilm für den Queen-Song „Bohemian Rhapsody“ wird gedreht und gilt als das erste Musikvideo. In der Folge werden Musikvideos zum festen Bestandteil der Rock- und Popmusikszene.

1977

JVC (Victor Company of Japan Ltd.) tritt mit seinem VHS (Video Home System) in Konkurrenz zu Betamax. VHS unterscheidet sich nur in Details und im Cassettenformat von Betamax (1975). Erst im Lauf der nächsten 10 Jahre wird endgültig klar, dass VHS das erfolgreichste analoge Video-System am Markt ist.

Das kalifornische Startup Apple Computer vermarktet seinen ersten Mikrocomputer „Apple II“. Im Jahr darauf folgt Commodore mit seinem „Personal Electronic Transactor (PET 2001)“.

1978

Telefunken bringt mit HighCom ein verbessertes, aber zu Dolby B inkompatibles Verfahren zur Rauschunterdrückung bei Kassettendecks auf den Markt. Breit durchsetzen kann sich das System wegen Telefunkens restriktiver Lizenzierungspolitik nicht. Stattdessen verbreitet sich — das etwa gleichzeitig von den Dolby Laboratories eingeführte Dolby C rasch, weil die damit ausgerüsteten Geräte weiterhin Dolby-B-kompatibel bleiben.

Sony führt mit „U-Matic“ das erste Videokassettensystem für semiprofessionelle Anwendung ein. Das System wird später qualitativ weiterentwickelt zu „U-Matic HighBand“.

1979

Sony bringt den ersten ultrakompakten tragbaren und batteriebetriebenen Kassettenspieler unter der Bezeichnung „Walkman“ auf den Markt.

Philips stellt die digitale Compact Disc (CD) als Tonträger der Zukunft vor.

1980

Basierend auf einem in den 70er Jahren vorwiegend in Großbritannien entwickelten Verfahren wird in Deutschland Videotext eingeführt.

Grundig und Philips führen das System Video 2000 ein. Obwohl technisch den Systemen Beta (1975) und VHS (1977) überlegen, kommt dieses System zu spät und mit einer zu restriktiven Lizenzierungspolitik. Es verschwindet schon bald wieder vom Markt; portable Varianten werden nie angeboten.

Sony präsentiert den ersten Prototyp eines Video-Camcorders. Zwei Jahre später legt Sony zusammen mit Hitachi, JVC, Matsushita und Philips den 8-mm-Video-Standard für Camcorder fest.

Hitachi präsentiert die weltweit erste Kamera ohne Aufnahmeröhre. Stattdessen wird ein CCD-Sensor, also ein Halbleiter-Bildsensor, eingesetzt.

Die Deutsche Bundesbahn beginnt mit der Einführung von Münzfernsprechern in den Zügen.

Mit dem Sinclair ZX81 kommt der erste Heimcomputer für weniger als 500 DM auf den Markt. Als Bildschirm wird – wie in den ersten 10 Jahren des Home-Computings allgemein üblich – ein Fernseher vorausgesetzt.

Die ersten „tragbaren“, aber nicht vom Stromnetz unabhängigen Computer haben das Format eines großen Aktenkoffers.

1981

Im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) wird der Stereoton eingeführt. Das erste Programm zieht wenig später nach. Wahlweise können die beiden Tonkanäle auch für zweisprachige Mono-Sendungen – z. B. ausländische Spielfilme – genutzt werden.

Commodore führt zusätzlich zur seit 1978 existierenden Produktlinie professioneller Computer den „Volkscomputer“ VC20 ein. Im Gegensatz zum Sinclair ZX81 bringt der VC20 farbige Bilder auf den Fernseher. Ein Jahr später folgt der deutlich leistungsfähigere, aber auch teurere C64 mit damals für einen Homecomputer sensationellen 64 KB Arbeitsspeicher. Beide basieren auf 8-Bit-Prozessoren der 65xx-Reihe.

1982

Am Fraunhofer-Institut beginnt die Entwicklung eines Verfahrens zur verlustbehafteten Datenkompression von digitalen Tonaufzeichnungen, das ab Mitte der 90er Jahre unter der Bezeichnung mp3 (genauer: MPEG-2 Layer 3 Audio) breit Anwendung findet.

1983

Die CD kommt auf den europäischen Markt. Die gesamte Unterhaltungselektronik-Industrie steht hinter dem neuen Standard, so dass er sich trotz hoher Preise zügig durchsetzt. Käufer schätzen die CD wegen ihrer gegenüber der Vinylplatte überlegenen Tonqualität und einfacheren Handhabung.

Obwohl das 8-mm-Video-Format schon definiert ist, benutzt Sony’s erster Serien-Camcorder „Betamovie“ das Beta-Vollformat. Fast gleichzeitig führt JVC den ersten VHS-C-Camcorder ein, der auf der zu VHS kompatiblen VHS-Compact-Cassette basiert und damit eine kleinere Bauform bei reduzierter Aufnahme- und Spielzeit erlaubt.

1984

IBM führt den IBM PC ein und prägt damit den Begriff „Personal Computer“. Anders als sonst bei IBM üblich stecken in dem Gerät keine eigenen Schlüsseltechnologien, sondern der Prozessor Intel 8086 und das Betriebssystem MS-DOS von Microsoft. Beides können auch andere Hersteller kaufen, daher erscheinen schon bald die ersten „IBM-kompatiblen“ PCs. IBM wird in der Folge fast aus dem Markt gedrängt und kann sich längerfristig nur bei hochwertigen Laptops behaupten.

Apple führt kurz nach dem IBM PC den „Macintosh 128k“ ein, den ersten „Personal Computer“ mit grafischer Benutzeroberfläche. Im Gegensatz zum IBM-PC basiert dieses Gerät auf dem Prozessor Motorola 68000 und einem Apple-eigenen Betriebssystem. Anders als Microsoft verkauft Apple sein Betriebssystem nur zusammen mit den eigenen, relativ teuren Computern. Deshalb bleibt der Marktanteil gegenüber den „kompatiblen“ PCs zunächst klein.

1985

Sony führt den ersten portable CD-Payer „Discman“ und den ersten Camcorder mit dem neuen Cassettenformat Video-8 ein.

Die digitale Speicherung großer Datenmengen macht die CD auch für Computeranwender interessant. Philips und Sony tragen dem mit der Einführung der CD-ROM Rechnung. Im Lauf der Zeit kommen weitere Formate wie CD-I und CD-V hinzu, die aber nicht dieselbe Bedeutung erlangen.

In Ludwigshafen beginnt die Erprobung des Breitband-Kabelnetzes für die Verteilung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen. Die Société Européenne des Satellites (SES S.A.) wird mit dem Ziel gegründet, einen Kommunikationssatelliten mit dem Namen ASTRA für den Fernseh-Direktempfang mit kleinen Parabolantennen zu kommerzialisieren.

Mit den konkurrierenden Modellen Atari ST und Commodore Amiga halten grafisch Benutzeroberflächen und leistungsfähige 16-Bit-Prozessoren (Motorola 68000) Einzug in den Bereich der gehobenen Heimcomputer. Der Atari ST kann wahlweise an einen Fernseher oder an einen kleinen und preiswerten, aber dennoch flimmerfreien 70-Hz-Schwarzweiß-Monitor angeschlossen werden.

1986

In Europa wird ein eigener, zum japanischen Standard (1975) nicht kompatibler HDTV-Standard mit digitaler Tonübertragung und analoger Bildübertragung (Bildformat 16:9, 1250 Zeilen, Bildfrequenz 50 Hz) entwickelt. Als Zwischenschritt soll der Standard D2-MAC die Bildqualität mit den althergebrachten 625 Zeilen deutlich verbessern und das Seitenverhältnis auf 16:9 bringen. Fast ein Jahrzehnt lang dümpeln diese Pläne vor sich hin, bevor sie angesichts der technischen Möglichkeit eines volldigitalen Fernsehens Mitte der 90er Jahre wieder in der Versenkung verschwinden, ohne je Marktreife erlangt zu haben.

1987

Ein neuer Standard für die digitale Tonaufzeichnung auf Magnetband-Cassetten kommt auf den Markt: „DAT (Digital Audio Tape)“. Aus der Videotechnik wird die Schrägspuraufzeichnung übernommen, die es erlaubt, ein digitalisiertes Audiosignal ohne Kompression aufzuzeichnen. Der Standard kann sich aber aufgrund hoher Gerätepreise nicht breit gegen die etablierte Compactcassette durchsetzen. Erfolg hat das System zeitweise als Datenspeicher in der Computertechnik („Digital Data Storage“, „DDS“) mit großen und preiswerten Speicherkapazitäten von zunächst 1,3 GB (DDS1), in späteren Versionen bis über 36 GB (DDS5).

JVC führt als rückwärtskompatible Verbesserung des VHS-Systems S-VHS ein. Sony zieht mit ED-Beta (Extended Definition Beta) nach, kann damit aber den niedrigen (und sinkenden) Marktanteil des Beta-Systems nicht mehr merklich erhöhen. Erstmals können Videoamateure ihre Videos nachbearbeiten (was zumindest einmaliges Kopieren notwendig macht), ohne dass die Bildqualität zu sehr leidet.

1988

Das Hi8-System bringt den Video-8-Standard qualitativ auf das Niveau von S-VHS-C.

Erstmals werden LCD-Farbvideomonitore gezeigt, wenn auch in kleinen Formaten.

1989

Nachdem seit 1982 Prototypen von digitalen Radioempfängern gezeigt worden waren, wird auf der Funkausstellung in Berlin der digitale Hörfunk über Satellit („DSR“) offiziell gestartet. Es wird nach gut 10 Jahren mit nur mäßigem Erfolg wieder eingestellt, u. a. weil es nicht für mobilen Empfang, z. B. im fahrenden Auto, brauchbar ist. Seit Mitte der 80er Jahre wird parallel an alternativen Standards für den digitalen Radioempfang gearbeitet, so z. B. an Digital Audio Broadcast (DAB), die dieses Problem lösen sollen.

Der erste ASTRA-Fernsehsatellit für Direktempfang geht in Betrieb. Durch das vorherige Scheitern von TV-Sat1 gelingt der Markteinstieg schnell; die zunächst 16 analogen Fernsehkanäle sind schon bald zu wenig und werden durch weitere Satelliten auf gleicher Orbitposition erweitert.

Sony produziert den ersten Mini-Camcorder „CCD-TR55E“ mit CCD-Bildsensor und hochintegrierter Signalverarbeitung.

1990

Die ersten Fernsehgeräte mit 100-Hz-Technik gegen Bildflimmern kommen in den Handel. Die Bildqualität leidet bei schnellen horizontalen Bewegungen unter massiven Kamm-Artefakten, die in den Folgejahren durch immer bessere Deinterlacing-Filter reduziert werden. Sharp stellt den ersten LCD-Großbildprojektor für Fernsehbilder vor.

Canon macht den Camcorder mit dem „EX-1“ auch für den semiprofessionellen Bereich salonfähig. (Bisher kamen dort Schulterkameras mit separatem Recorder zum Einsatz.) Das Gerät kann mit verschiedenen Wechselobjektiven ausgestattet werden.

Apple Computer bringt mit QuickTime die erste Multimedia-Architektur auf seine Macintosh-Computer. Noch sind die Videos klein und ruckelig, doch verbessert sich das in den nächsten Jahren durch Weiterentwicklungen der Hard- und Software stetig.

1991

Braun steigt mit der „Last Edition“ seiner Atelier-Serie aus dem HiFi-Geschäft aus. Nachdem die Marke Wega schon Anfang der 80er Jahre eingestellt worden ist, endet damit eine ganze Ära progressiven Designs in der Elektro- und Elektronikbranche.

1992

Sony führt die Mini-Disc als wiederbespielbaren digitalen Tonträger ein. Das verwendete ATRAC-Kompressionsverfahren ist technisch mit MP3 verwandt, jedoch im Gegensatz dazu nicht frei verfügbar. Im gleichen Jahr und in Konkurrenz zur Mini-Disc führt Philips die ebenfalls wiederbespielbare „Digital Compact Cassette (DCC)“ ein. Die DCC-Geräte können auch Analogkassetten abspielen, allerdings nicht auf ihnen aufnehmen. Ebenso wie beim Konkurrenten DAT bleibt eine breite Marktdurchdringung dieser beiden neuen Systeme aus.

Auf der Photokina in Köln stellen Philips und Sony die Foto-CD vor. Konventionell aufgenommene Fotos können statt in Form von Negativen auf Foto-CD geliefert werden. Sie lassen sich dann per CD-I- oder Foto-CD-Player auf den Fernsehschirm bringen oder mit CD-ROM-Laufwerk in Computer übertragen und dort weiterverarbeiten.

Batmans Rückkehr ist der erste Kinofilm mit Digital-Mehrkanalton nach dem Dolby-Digital-Verfahren.

1993

Mit „Jurassic Park“ hält die Computertechnik furiosen Einzug in die Filmproduktion. In der Folge lassen sich computererzeugte Szenen von Realszenen immer weniger unterscheiden.

Die „Fast Video Machine“ – eine Steckkarte und Software für kompatible PCs – bringt die Nachbearbeitung von Videoaufnahmen auf dem Computer erstmals in eine für Semiprofis und ambitionierte Amateure erschwingliche Preisregion.

Sharp bringt mit der „ViewCam“ einen Camcorder auf den Markt, der keinen Sucher mehr hat, dafür aber einen LCD-Monitor. Da sich dieser bei heller Umgebung kaum benutzen lässt, folgen von anderen Herstellern bald die ersten Hybridmodelle mit Sucher und Monitor.

Das ShowView-System wird eingeführt und vereinfacht die Programmierung von Videorekordern für Timeraufnahmen.

Während für professionelle Farb-Videoaufnahmen schon lange mit drei Aufnahmeröhren oder CCDs als getrennten Bildaufnehmern für die drei Grundfarben gearbeitet wird, bringt Sony erstmals einen 3-Chip-Camcorder für den semiprofessionellen Bereich und für gehobene Amateuransprüche auf den Markt.

Der erste Prototyp eines Plasma-Flachbildschirms wird von Sony gezeigt. Das System tritt in Konkurrenz zu LCD-Bildschirmen und ist zeitweise bei großen Bildformaten auch erfolgreicher.

1994

Der Fernseh- und Videoton erschließt mit dem Dolby-ProLogic-Verfahren, das in Kinos schon länger eingesetzt wird, die räumliche Dimension.

Die digitalen Fernsehstandards DVB-S (für Satellitenfernsehen) und DVB-C (für Kabelfernsehen) — zunächst in Standardauflösung, mit späteren Erweiterungen auch in HD — werden ratifiziert.

In den USA wird ein erster Smartphone-Vorläufer — der von BellSouth und IBM entwickelte „Personal Communicator“ Simon — verkauft.

1995

Sony bringt mit dem DV-System (Digital Video System) volldigitales Video in semiprofessioneller Qualität. Der Digitalcamcorder „VX-1000“ setzt das System erstmals ein. Ein Jahr später folgt mit dem „DHR-1000“ der erste stationäre Videorecorder. Danach werden die Camcorder durch die Einführung des kompatiblen Mini-DV-Cassettenformates kleiner und auch immer preiswerter. Immer schnellere Computer und Festplatten ermöglichen in den Folgejahren auch die digitale — und damit verlustfreie — Video-Nachbearbeitung — im semiprofessionellen und ambitionierten Amateurbereich.

In Deutschland beginnt der regelmäßige Sendebetrieb nach dem PAL-Plus-Verfahren, das mit existierenden PAL-Empfängern kompatibel bleibt, jedoch ein Bildformat von 16:9 ermöglicht.

1996

Die Europäische Norm EN 61305 legt Verfahren zur Messung und Angabe der Leistungskennwerte von HiFi-Anlagen fest. Anders als die technisch überholte DIN 45500 enthält sie keine Mindestanforderungen mehr.

Der Pay-TV-Veranstalter DF1 (Digitales Fernsehen 1) verbreitet das erste digitale Fernsehprogramm in Deutschland. Der passende Receiver ist die d-Box, die anfangs nur zur Miete, später auch zum Kauf angeboten wird.

Mit der Digital Versatile Disc (DVD) erscheint ein System, das die Vorteile der CD in den Videobereich bringen soll. Auch zahlreiche andere Anwendungen sind mit der Datenkapazität von 4,7 GB denkbar, daher die Bezeichnung „versatile“, vielseitig. Digitaler 5.1-Mehrkanalton ist Teil des Standards. Der erste Dolby-Digital-Receiver Kenwood KR-V990D ermöglicht dessen Wiedergabe auch zuhause.

Während Notebook-Computer schon länger LCD-Bildschirme einsetzen, kommt der erste selbständige Computer-Flachbildschirm nach dem LCD-Prinzip in den Handel. Noch lassen sich so allerdings nur verhältnismäßig kleine Bildgrößen realisieren.

Mit dem Nokia 9000 Communicator kommt das erste Smartphone auf den Markt. In den folgenden 10 Jahren bleiben Smartphones teures „Spielzeug“ von Managern (z. B. als Terminplaner) und Technik-Freaks (z. B. als GPS-Navigationsgeräte). Zur Unterhaltungselektronik zählen sie damit (noch) nicht. Oft haben


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Bilanz
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Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 8.629.456 9.826.944 8.514.268
II. Sachanlagen 8.521.034 9.026.722 4.206.962
III. Finanzanlagen 7.870.185
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 5.877.383 8.115.994 3.586.183
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 6.468.797 9.557.742 5.458.849
III. Wertpapiere 2.031.540 9.032.231 461.423
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 9.533.636 906.593
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.709.403 7.129.366 9.803.340
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.518.713 9.393.706
II. Kapitalr?cklage 3.646.980 1.831.536
III. Gewinnr?cklagen 6.462.902 6.355.056
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 348.035 333.430
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 5.896.814 9.468.017
B. R?ckstellungen 3.803.498 1.471.502
C. Verbindlichkeiten 4.045.513 2.989.263
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.911.407 7.818.567
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Rembert Rohde Pizzerien Ges. m. b. Haftung,Wolfsburg

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 8.723.167 2.404.328
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 6.015.529 3.452.324
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 5.477.901 1.169.455 4.442.864 4.989.460
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
8.092.422 6.628.570
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.393.877 8.453.461
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 2.621.911 4.994.342
Jahresfehlbetrag 1.960.509 1.572.304
5. Jahres?berschuss 2.647.603 5.005.831
6. Verlustvortrag aus dem 2018 5.261.739 9.165.570
7. Bilanzverlust 856.079 7.734.518


Entwicklung des Anlageverm?gens
Rembert Rohde Pizzerien Ges. m. b. Haftung,Wolfsburg

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 2.926.593 5.787.662 9.103.996 2.292.274 4.020.208 9.570.003 4.712.300 468.020 2.750.239 8.110.543
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.032.974 2.217.929 6.227.055 1.557.156 3.700.829 4.060.153 9.804.577 8.372.286 9.363.063 6.017.655
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 9.600.001 2.053.188 951.804 7.099.244 6.716.228 364.516 2.967.257 3.313.716 5.699.265 9.149.902
9.796.441 4.795.753 1.237.133 1.078.477 1.036.129 6.936.256 6.532.498 9.446.495 7.175.650 5.798.163
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.943.471 7.918.059 3.085.862 2.660.552 3.714.010 9.001.812 445.077 4.447.272 2.702.877 5.435.321
2. Genossenschaftsanteile 6.392.634 7.711.066 4.702.270 279.645 697.970 6.815.018 4.026.913 693.451 3.056.000 6.442.372
1.066.385 3.114.729 3.030.364 2.219.987 5.959.637 9.739.623 2.641.438 8.820.492 9.211.619 9.869.805
9.457.260 1.006.801 7.112.077 5.953.109 131.668 4.850.446 5.257.940 2.868.086 7.896.864 2.816.275

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Gerüstbau Verwendungszwecke Tragsysteme Ausführungsart Teile des Gerüstes Normen Arbeitsschutzvorschriften Gerüstbauvertrag Hersteller von Systemgerüsten Weitere Begriffe zum Thema Gerüst Navigationsmenü aus Düsseldorf

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Ein Gerüst an der Fassade des Kühlhauses am Gleisdreieck in Berlin

Ein[1] Gerüst ist eine vorübergehende, im Allgemeinen wieder verwendbare Hilfskonstruktion aus meist standardisierten Gerüstbauteilen aus Holz und/oder Metall – Stahl oder Aluminium, die als Arbeitsplattform, zur Befestigung der Schalung oder als Schutzeinrichtung verwendet wird.

Inhaltsverzeichnis

1 Verwendungszwecke

1.1 Arbeitsgerüste
1.2 Schutzgerüste
1.3 Lehrgerüste

2 Tragsysteme

2.1 Standgerüst
2.2 Hängegerüst
2.3 Auslegergerüst
2.4 Konsolgerüst

3 Ausführungsart

3.1 Stangengerüste
3.2 Leitergerüste
3.3 Systemgerüste

4 Teile des Gerüstes

4.1 Rahmen, Böden, Leitern
4.2 Sicherung der Statik
4.3 Sicherung der Außenseiten
4.4 Verbundstücke
4.5 Konsolen und Gitterträger
4.6 Aufzüge

5 Normen
6 Arbeitsschutzvorschriften
7 Gerüstbauvertrag
8 Hersteller von Systemgerüsten
9 Weitere Begriffe zum Thema Gerüst
10 Siehe auch
11 Literatur
12 Einzelnachweise
13 Weblinks

Verwendungszwecke

Ein Fanggerüst als Schutzgerüst
Lehrgerüst: Schalungsgerüst für eine Gewölbebrücke

Arbeitsgerüste

Ein Arbeitsgerüst dient dazu, Arbeiten an Bauwerksteilen auszuführen, die ansonsten nicht oder nur schwer zugänglich sind, wie z. B. Verputzarbeiten oder Arbeiten an der Dachrinne. Es muss ausreichend tragfähig sein, um die darauf Arbeitenden, ihr Arbeitsgerät sowie das erforderliche Arbeitsmaterial zu tragen. Ein Arbeitsgerüst, auf dem nur ein Spengler eine Dachrinne anzubringen hat, kann also in einer leichteren Art ausgeführt sein als ein Gerüst, von dem aus Natursteinarbeiten an der Fassade ausgeführt werden. Arbeitsgerüste werden in der DIN EN 12811:2004 beschrieben.

Schutzgerüste

Schutzgerüste sind nicht dazu gedacht, um von dort aus Arbeiten am Bauwerk auszuführen, sondern um die Arbeiter und Passanten gegen Absturz zu sichern oder um diese vor herabfallenden Bauteilen zu schützen. Das Fanggerüst ist ein solches Schutzgerüst. Es sorgt für die Absturzsicherung bei ungesicherten Arbeitsflächen wie etwa bei noch nicht hochgezogenen Wänden. Das Dachfanggerüst ist erforderlich, um die auf dem Dach Arbeitenden vor einem tieferen Absturz zu sichern. Das Dachfanggerüst dient auch als Schutz der darunter befindlichen Personen gegen herabfallende Gegenstände. Bei Flächen, über denen für einen längeren Zeitraum Arbeiten ausgeführt werden, kann es erforderlich sein, Schutzdächer auf Gerüsten anzuordnen, um Passanten oder Arbeiter vor herabfallenden Gegenständen sicher zu schützen. Schutzgerüste sind in der DIN 4420-1:2004 beschrieben.

Lehrgerüste

Hauptartikel: Lehrgerüst

Ein Lehrgerüst ist eine Hilfskonstruktion, die zum Mauern von Bögen und Gewölben verwendet wird.
Lehrgerüste werden im Betonbau Schalungsgerüste genannt und dienen zur Unterstützung der leeren Schalungsform.

Tragsysteme

Hängegerüst am Kölner Dom

Gerüste werden auch unterschieden nach ihrem Tragsystem.

Standgerüst

Bei einem Standgerüst sind die Belagteile an oder auf einem, auf dem Boden fest stehenden Gerüstbauteil wie einer Holzstange, einer „Leiter“ oder einem Rahmen befestigt. Dies ist das am häufigsten verwendete Tragsystem.

Hängegerüst

Ein Hängegerüst wird dann angewendet, wenn ein Standgerüst nicht gestellt werden kann. Dies ist häufig an Brücken oder ähnlichen Bauwerken der Fall. Die Abhängung wird entweder an einem eigenen brückenähnlichen Bauteil, an einem Ausleger oder an einer Konsole befestigt.

Auslegergerüst

Bei einem Auslegergerüst (österreichische Bezeichnung: Ausschussgerüst) werden Träger auf der Decke befestigt, auf die dann die Belagteile aufgelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Wanddurchbrüche für die Träger erst nach der Demontage des Gerüstes geschlossen werden können.

Konsolgerüst

Hauptartikel: Konsolgerüst

Bei einem Konsolgerüst werden Konsolen an der Außenwand angedübelt oder in ein Stahlseil oder in einbetonierten Aufhängeschlaufen eingehängt. Standgerüste brauchen demgegenüber nur wenige Befestigungspunkte bzw. Verankerungen, die in Form von Nylondübeln oder Gewindehülsen auch in der Fassade belassen werden können.

Ausführungsart

Stangengerüste

Gerüst aus Bambusstangen in Hongkong

Stangengerüste sind aus Holz- oder Bambusstangen oder aus einfachen Metallrohren.

Holzstangengerüste sind in Deutschland nicht mehr üblich; in weniger entwickelten Ländern sind sie noch häufig anzutreffen. Holzstangen werden bzw. wurden mit Hanfseilen oder speziellen Gerüstketten verknüpft. Der Aufbau erfordert umfassendes Wissen und Können beim Binden der Bünde und Knoten, welches heute nur noch spezialisierte Gerüstbauer haben, außerdem sind Auf- und Abbau zeitaufwändig. Im asiatischen Raum werden Bambusgerüste zum Einrüsten von Hochhäusern auch heute noch verwendet, da sie seismischen Erschütterungen länger standhalten.
Ein Rohrkupplungsgerüst oder Stahlrohr-Kupplungsgerüst besteht hauptsächlich aus glatten Stahlrohren und Kupplungen, die sie verbinden. Die Gerüstkupplungen sind aus Gussmaterial oder Blech. In besonderen baulichen Situationen können Stangengerüstkonstruktionen notwendig sein, oft in Verbindung mit Standard-Systemgerüsten.

Leitergerüste

Leitergerüst

Leitergerüste gibt es seit Anfang der 1950er Jahre. Sie sind Weiterentwicklungen der Holz-Stangengerüste, bei denen zwei in regelmäßigen Abständen gelochte halbrunde Holzstangen stockwerksweise mit je mindestens zwei Sprossen verbunden sind. Diese sogenannten Leitern sind meist drei Etagen (eine Etage entspricht zwei Meter) hoch. Auf die Sprossen wurden Gerüstbohlen lose aufgelegt und an den Gerüstleitern wurden Geländerbretter und Aussteifungsdiagonalen (Bretter mit Bohrungen und Längsschlitz) angeschraubt. Der Arbeitsaufwand gegenüber dem Verknoten war dadurch schon erheblich reduziert. Außerdem gab es beim Aufstellen der Leitergerüste wesentlich weniger Fehlerquellen. Diese Gerüstart war bis zum Anfang der 1970er-Jahre verbreitet.

Der Einsatz von Holzleitergerüsten ist jedoch aus ergonomischen Gründen (sie sind schwer aufzustellen wegen des hohen Gewichts und des langen Hebelarms) und aus Gründen der Arbeitssicherheit ebenfalls eher historisch zu sehen. Die Benutzung war wegen der eingeschränkten Durchgangshöhe von manchmal weniger als 1,50 Meter und der geringen Breite von weniger als 60 Zentimeter unbequem und unzweckmäßig. Auf Grund der Betriebssicherheitsverordnung, resultierend aus dem Arbeitsschutzgesetz, einhergehend mit der erforderlichen Gefährdungsbeurteilung können sie im gewerblichen Bereich in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden.

Systemgerüste

Rahmen-Systemgerüst
Modul-Systemgerüst

Systemgerüste haben zahlreiche Verbindungspunkte, an denen man Systembauteile anbringen und die Gerüste untereinander verbinden kann.

Rahmengerüste sind Systemgerüste mit einer geringen Montagezeit. Im Amtsdeutsch heißen sie auch „Gerüste besonderer Bauart“; ihr statischer Nachweis muss durch Berechnungen und Versuche vom Hersteller erbracht werden. Nach der Prüfung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) wird dann eine befristete allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erteilt. Eingesetzt wird das Systemrahmengerüst überwiegend als Arbeits- und Schutzgerüst für die sichere Bearbeitung von Fassaden oder als Schutzgerüst, das den Absturz von Personen oder Material verhindert. Es gibt sechs Lastklassen und sieben Breitenklassen. Je nach durchzuführender Arbeit wählt der Auftraggeber geeignete Klassen aus.
Modulgerüste sind Systemgerüste, bei denen an den Ständern in regelmäßigen Abständen von meistens 50 Zentimetern vorgefertigte Knotenpunkte angeschweißt oder anderweitig angebracht sind. Diese dienen zum Befestigen anderer Gerüstbauteile wie Riegel, Diagonalen, Konsolen oder anderer herstellerspezifischer Bauteile. Modulgerüste sind eine Weiterentwicklung der Stahlrohr-Kupplungsgerüste. Eingesetzt werden sie überwiegend als Flächen- oder Raumgerüst, z. B. in der Industrie als Arbeits- und Schutzgerüst. Sie werden ebenfalls in sechs Lastklassen eingeteilt.

Teile des Gerüstes

Gerüst an der New Al Garhoud Bridge in Dubai
Standgerüst am Norderneyer Leuchtturm

Rahmen, Böden, Leitern

Gerüste bestehen im Wesentlichen aus wenigen unterschiedlichen Einzelteilen.
Die senkrechten Rahmen oder Modulsteher stehen auf Füßen, die durch eine Spindel höhenverstellbar sind, so dass Unebenheiten des Untergrundes ausgeglichen werden können. Auf einen Rahmen kann oben ein weiterer Rahmen aufgesteckt werden. Auf die Rahmen werden Böden oder Gerüstmatten gelegt, die die Etagen des Gerüstes bilden. Moderne Systemgerüste klemmen die Böden zwischen den beiden Rahmen so ein, dass sie nicht aus Versehen oder durch Windsog herausgehoben werden können. Für einen reibungslosen Auf- und Abbau ist es wichtig, dass alle Rahmen genau senkrecht stehen und alle Gerüstböden waagerecht liegen.

Den Auf- und Abstieg zwischen den Etagen ermöglichen die Leitergänge, die heute in der Regel aus speziellen Gerüstböden mit eingearbeiteter Klappe und festmontierter, hochklappbarer Leiter bestehen.

Sicherung der Statik

Die Rahmen leiten die Lasten in den Baugrund ab, die Gerüstböden verhindern, dass einzelne Rahmen umfallen und versteifen das Gerüst horizontal. An der Außenseite des Gerüstes werden diagonal verlaufende Streben angebracht, die verhindern, dass das ganze Gerüst in Längsrichtung umfallen kann. Damit es nicht in Querrichtung umfällt, wird das Gerüst in der Regel durch Ösenschrauben in speziellen Gerüstdübeln am Gebäude verankert.

Grundsätzlich ist für jedes Gerüst – das keiner Regelausführung entspricht – ein Standsicherheitsnachweis der Statik erforderlich. Bei Systemgerüsten kann er unter der Voraussetzung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs durch die Typenzulassung ersetzt werden.

Sicherung der Außenseiten

Die Vertikalrohre der Rahmen sind mit Befestigungsmöglichkeiten ausgestattet, an denen in zwei Ebenen Geländer eingehängt werden. Unten muss außerdem ein Bordbrett zwischen die Stützen geklemmt werden, damit man nicht beim Ausrutschen unter den Geländern hindurchgleiten kann und damit kein Material nach unten fallen kann. Auch die Schmal- oder Stirnseiten werden durch Geländer und Stirnbordbretter gesichert. Man spricht hier auch von einem dreiteiligen Seitenschutz.

Die Außenseiten können weiterhin durch Schutznetze, Gerüstplanen oder Schutzwände abgesichert werden. Gerüstplanen können flatterfrei am Gerüst befestigt werden. Sie dienen in erster Linie dem Schutz vor Witterungseinflüssen und halten insbesondere Wind und Regen oder Schnee vom Gerüst und den arbeitenden Personen ab.

Verbundstücke

Hauptartikel: Verbindungstechnik (Gerüstbau)

Konsolen und Gitterträger

Um das Gerüst den Konturen eines Gebäudes wie beispielsweise an auskragende Gesimse anzupassen, können an die Stützen Konsolen montiert werden, in die weitere Belagbohlen eingehängt werden können. Größere Abstände, z. B. für Einfahrten, können durch den Einbau von Gitterträgern überbrückt werden

An systemfreien Gitterträgern werden die untersten Rahmen dabei mit Kupplungen nach EN74 befestigt. Bei systemgebundenen Gitterträgern werden die jeweiligen herstellerspezifischen Systemverbindungen genutzt.

Aufzüge

Große Gerüste werden mit Kletteraufzügen zum Material- und Personentransport ausgestattet.

Aufzüge für den Materialtransport werden erst ab einer Gerüsthöhe von 14 Metern und einer Gerüstbreite von 10 Metern vorgeschrieben, sind aber auch schon in geringeren Höhen unter Umständen wirtschaftlich und ergonomisch sinnvoll.

Bei den Aufzügen unterscheidet man:

Bauaufzüge, die in der Regel nur für Materialtransporte zugelassen sind. Es gibt allerdings auch für den Transport von Personen zugelassene Bauaufzüge. Hier gelten dann wesentlich strengere Vorschriften und geringere Hubgeschwindigkeiten.
Transportbühnen sind ausschließlich für den Materialtransport sowie zur Montagefahrt beim Aufstellen der Bühne zugelassen.
Mastgeführte Kletterarbeitsbühnen sind für den Materialtransport sowie für den Personentransport zugelassen.

Die jeweiligen Ankerraster sind der Aufbau- und Verwendungsanleitung, die an jedem der verschiedenen Hebemittel aushängen müssen, zu entnehmen. Darin sind auch die Tragfähigkeit und die Aufstellbedingungen zu finden.

Normen

Europaweit gelten für Arbeitsgerüste die Euronormen EN 12810 bzw. EN 12811 mit ihren Teilen.
In Deutschland unterscheidet man in der Normung zwischen Arbeits- und Schutzgerüsten. Deshalb gibt es auch in Deutschland für Schutzgerüste eine eigene „Restnorm“ DIN 4420-3-2006-01 mit ausgewählten Gerüstbauarten und ihren Regelausführungen.
Für Traggerüste hingegen gelten europaweit EN 12812:2004 und EN 12813:2004 (die EN 12813 wurde in Deutschland allerdings nicht bauaufsichtlich eingeführt und findet in der Praxis keine Anwendung).
Fahrgerüste bzw. Rollgerüste werden von DIN 4422-1 bzw. HD 1004:1992 geregelt. Weitere DIN-Normen und Euronormen regeln die Anforderungen an einzelne Gerüstteile.
DIN 18451 VOB/C Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen. Gerüstarbeiten bildet meistens die Grundlage für Ausführung und Abrechnung.
Außerdem sind die Arbeitsschutzvorschriften zu beachten.

Für die Zulassung von Gerüsten sind ferner die Zulassungsrichtlinien des DIBt zu beachten. Hier werden detaillierte Anforderungen gestellt die z. T. deutlich über die normativen Vorgaben hinausgehen, die für eine Zulassung eingehalten werden müssen.

Arbeitsschutzvorschriften

In den Arbeitsschutzvorschriften wird unterschieden zwischen dem:

Erstellen des Gerüstes
Bereitstellen eines Gerüstes
Benutzen des Gerüstes durch Arbeitgeber
Unfall

Beim Erstellen eines Gerüstes hat der Gerüstbaubetrieb das Arbeitsschutzgesetz, seine Verordnung, hier Betriebssicherheitsverordnung, und die Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1203, 2121 Teil 1 und 2, Gerüstaufstiege und Anlegeleitern, einzuhalten. Bei Einhaltung der „Technischen Regeln für Betriebssicherheit“ kann der Arbeitgeber insoweit die Vermutung der Einhaltung der Vorschriften der Betriebssicherheitsverordnung für sich geltend machen.
Das Erstellen des Gerüstes darf nach der TRBS 1203 nur von einer befähigten Person und geeigneten und unterwiesenen Beschäftigten vorgenommen werden.

Bereitstellen eines Gerüstes bedeutet, dass es nach den DIN-Vorschriften, Aufbau- und Verwendungsanleitung oder ganz bzw. teilweise nach einer Festigkeits- und Standfestigkeitsberechnung aufgebaut und gekennzeichnet ist und für die Verwendung nach dem Produktsicherheitsgesetz bereitgestellt wird.
Das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz wurde am 1. Dezember 2011 durch das Produktsicherheitsgesetz ersetzt. Das Erstellen eines Arbeitsmittels Gerüst, dessen Sicherheit von Montagebedingungen abhängt ist in § 10 „Prüfung der Arbeitsmittel“, § 11 „Aufzeichnung der Prüfergebnisse“ und Anhang 2 Nr. 5.2 „Besondere Vorschriften für die Benutzung von Gerüsten“ geregelt. Die Betriebssicherheitsverordnung sollte in Arbeitsmittel- und Anlagensicherheitsverordnung umbenannt werden. 2015 wurde sie jedoch lediglich novelliert.[2]

Zum Benutzen des Gerüstes durch den Arbeitgeber muss dieser das Gerüst vor dem ersten Betreten der Beschäftigten von einer befähigten Person überprüfen lassen. Ist der Arbeitgeber oder der Beschäftigte keine befähigte Person nach TRBS 1203, hat der Arbeitgeber dies durch eine externe befähigte Person überprüfen zu lassen. Vor Aufnahme der Arbeiten durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber für die Arbeitsstätte durch eine dokumentarische Gefährdungsbeurteilung die Gefährdungen zu ermitteln und die Beschäftigte entsprechend zu unterweisen. Hier hat er die Beschäftigten auch zu informieren, dass Umbauarbeiten am Gerüst nur durch eine befähigte Person und geeignete Mitarbeiter des Gerüsterbauers vorgenommen werden dürfen.

Bei einem Unfall hat dies zur Folge, dass der Unternehmer, dessen Mitarbeiter auf einem nicht vorschriftsgemäß erstellen Arbeitsmittel „Gerüst“ verunfallt ist, an erster Stelle als Schuldiger steht und nicht die erstellende Gerüstbaufachfirma. Der Grund ist, dass die vom Arbeitgeber benannte befähigte Person, die der Arbeitgeber auch selbst sein kann, sich vor der ersten Benutzung des Gerüstes (TRBS 2121 Teil 1, Nr. 5.3) von der augenscheinlichen Mängelfreiheit und sicheren Funktion des Gerüstes abhängig von der jeweiligen Nutzung überzeugen muss.
Da an die Befähigte Person laut TRBS 1203 hohe Anforderungen in der Ausbildung gestellt werden, wird für die „augenscheinliche Prüfung“ ein hohes Maß an Sachverstand vorausgesetzt.

Gerüstbauvertrag

Der Gerüstbauvertrag besteht aus den Leistungen: Anliefern, Aufbau, Vorhaltung, Demontage und Abtransport. Er hat die Besonderheit, dass das „Werk“ nicht in das Eigentum des Bestellers übergeht. Während der Auf- und Abbau des Gerüsts als Werkvertrag zu qualifizieren ist, erfüllt das Vorhalten des Gerüsts die Kriterien des Mietvertrages. Es handelt sich dabei um einen gemischten Vertrag, so dass strittig ist, welche Rechtsvorschriften auf den Gerüstbauvertrag anzuwenden sind.

Hersteller von Systemgerüsten

Bekannte Hersteller von Systemgerüsten sind beispielsweise Alfix, Layher, Altrad-Gruppe, die Marken Plettac Assco, MJ-Gerüst, Altrad Baumann, Hünnebeck, Doka oder Peri.

Weitere Begriffe zum Thema Gerüst

Im übertragenen Sinne bezeichnet Gerüst aber auch einen Plan, Entwurf oder Aufbau, der eine Ausführung grundlegend vorbereitet (Gedankengerüst, Gerüst für den Roman etc.).

Allgemein bezeichnet man als Gerüst auch eine Kletterhilfe, die das Erreichen gewisser Höhen ermöglichen soll. Es gibt dabei Spielgerüste und solche zum Bau.

Siehe auch

Gerüstbauer
Arbeitsplattformnetz

Literatur

Burkard Lotz: Der Gerüstbauvertrag und die gesetzlichen Sicherheiten, BauR 2000, S. 1806 ff.

Einzelnachweise

Duden | Ge­rüst | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft. Abgerufen am 16. April 2019. 

BetrSichV – nichtamtliches Inhaltsverzeichnis. Abgerufen am 8. Dezember 2018. 

Weblinks

 Wiktionary: Gerüst – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Bei dem Grabe eines Mannes, der von einem Kirchthurm herab zu tod fiel, Grablied mit Hinweisen zum sicheren Gerüstbau von Pfarrer Michael von Jung, 1839

Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4206804-6 (AKS)

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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Umwelttechnik einer GmbH aus Freiburg im Breisgau

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Umwelttechnik Gesellschaft mbH .Sitz der Gesellschaft ist Freiburg im Breisgau

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Verkaufsförderung Erscheinungsformen Abgrenzung Ablauf Ziele Rechtliche Bewertung in Deutschland Berufsverbände Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 452673,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 306633,
b. eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 1684,
c. eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 144356.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Freiburg im Breisgau vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Freiburg im Breisgau, 15.04.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der EDV-Dienstleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Hamburg

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der EDV-Dienstleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.EDV-DienstleistungenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

EDV-Dienstleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

D-46556 Hamburg
Registernummer 224649
Registergericht Amtsgericht Hamburg

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.EDV-DienstleistungenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

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§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
EDV-Dienstleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

D-46556 Hamburg
Registernummer 224649
Registergericht Amtsgericht Hamburg
E-Mail info@EDV-DienstleistungenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de
Telefax 019022762
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

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§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
EDV-Dienstleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

D-46556 Hamburg
E-Mail info@EDV-DienstleistungenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

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§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 04841 766420
E-Mail: info@EDV-DienstleistungenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Lebensmittel Ges. mit beschränkter Haftung aus Hamburg

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Lebensmittel Ges. mit beschränkter Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.LebensmittelGes.mitbeschränkterHaftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

Lebensmittel Ges. mit beschränkter Haftung

D-89760 Hamburg
Registernummer 942721
Registergericht Amtsgericht Hamburg

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.LebensmittelGes.mitbeschränkterHaftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

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§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Lebensmittel Ges. mit beschränkter Haftung

D-89760 Hamburg
Registernummer 942721
Registergericht Amtsgericht Hamburg
E-Mail info@LebensmittelGes.mitbeschränkterHaftung.de
Telefax 097869356
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

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§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Lebensmittel Ges. mit beschränkter Haftung

D-89760 Hamburg
E-Mail info@LebensmittelGes.mitbeschränkterHaftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

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§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 05850 203756
E-Mail: info@LebensmittelGes.mitbeschränkterHaftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-alrun-buettner-sanitaetshaeuser-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-mnchengladbach/
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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Maurerarbeiten einer GmbH aus Hamburg

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Maurerarbeiten GmbH .Sitz der Gesellschaft ist Hamburg

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Verkauf Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 247629,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 112638,
b. eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 46742,
c. eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 88249.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Hamburg vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Hamburg, 14.04.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Muster Gruendungsprotokoll der Windkraftanlagen Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Heilbronn

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 54410

Heute, den 13.04.2019, erschienen vor mir, , Notar mit dem Amtssitz in Heilbronn,

1) Frau ,
2) Herr ,
3) Herr ,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Windkraftanlagen Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in Heilbronn.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Bars Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 390685 Euro (i. W. drei neun null sechs acht fünf Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 80837 Euro
(i. W. acht null acht drei sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 257221 Euro
(i. W. zwei fünf sieben zwei zwei eins Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 52627 Euro
(i. W. fünf zwei sechs zwei sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr ,geboren am 1.3.1968 , wohnhaft in Heilbronn, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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Top 8 satzung:

  1. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-beschriftungen-einer-gmbh-aus-erlangen/
  2. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/businessplang-der-neithart-kiessling-vertrieb-ges-m-b-haftung-aus-leverkusen/
  3. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/bilanz-der-rebecka-mende-badezimmerausstattungen-gmbh-aus-frth/
  4. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-muellabfuhr-einer-gmbh-aus-wuppertal/
  5. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-suchmaschinenoptimierung-einer-gmbh-aus-pforzheim/
  6. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-gebrauchtwaren-einer-gmbh-aus-pforzheim/
  7. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-muellabfuhr-einer-gmbh-aus-wuppertal/
  8. https://www.aktivegmbhkaufen.de/2019/03/bilanz-der-rebecka-mende-badezimmerausstattungen-gmbh-aus-frth/

Muster Gruendungsprotokoll der Großhandel Ges. mit beschränkter Haftung aus Mainz

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 60408

Heute, den 13.04.2019, erschienen vor mir, , Notar mit dem Amtssitz in Mainz,

1) Frau ,
2) Herr ,
3) Herr ,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Großhandel Ges. mit beschränkter Haftung mit dem Sitz in Mainz.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Fliesenleger Ausbildung (Deutschland) Ausbildung (Österreich) Ausbildung (Schweiz) Typische Werkzeuge des Fliesenlegers Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 152428 Euro (i. W. eins fünf zwei vier zwei acht Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 116745 Euro
(i. W. eins eins sechs sieben vier fünf Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 11267 Euro
(i. W. eins eins zwei sechs sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 24416 Euro
(i. W. zwei vier vier eins sechs Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr ,geboren am 20.8.1954 , wohnhaft in Mainz, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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Top 5 businessplan:

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